25.
11.
2025
NLB Frauen | Autor: Streiter Constantin

Aergera und Visp im Hoch

Nach zwei Dritteln der Qualifikation und einem Sieg gegen den Leader Zäziwil rückt Aergera Giffers wieder näher an das Spitzenduo heran und zieht mit WASA gleich. Am Strich klafft eine grosse Lücke, Appenzell und Frauenfeld werden die Playouts nur noch durch ein Wunder verhindern können.

Aergera und Visp im Hoch Appenzells Karin Fässler gegen Marine Klopfenstein und Nadja Schüpbach von Giffers. (Bild: UH Appenzell)

Aergera Giffers bestätigte am Wochenende seine aufsteigende Form und feierte einen knappen, aber verdienten 1:0-Heimsieg gegen den Leader aus dem Emmental, Lejon Zäziwil. Das einzige Tor erzielte zehn Sekunden vor der zweiten Pause die 18-jährige Liv Corpataux, im Tor feierte ausgerechnet die letzten Sommer von Zäziwil gekommene Joëlle Schaad einen Shutout, während bei den Gästen ebenfalls die Torhüterin - Chiara Oswald, die aus dem Kanton Freiburg stammt - als beste Spielerin ausgezeichnet wurde.

In der Tabelle liegt "Zäzi" nun noch einen Punkt vor den Nesslau Sharks und vier Punkte vor Aergera und WASA. Die Sharks gewannen auswärts in Frauenfeld knapp mit 3:2, wobei ihnen die Entscheidung im Mitteldrittel mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten gelang. WASA unterlag im Wallis den Visper Lions ebenfalls mit 2:3, womit die Visperinnen nach dem Sieg gegen Zäziwil ein weiteres Topteam bezwingen konnten - die letzte Niederlage gab es hingegen am 15. November ausgerechnet gegen das damalige Schlusslicht Frauenfeld.

Da auch die Chilis (4:3 gegen Appenzell) und Bremgarten (9:5 gegen Basel) gewannen, präsentiert sich die Tabelle sehr ausgeglichen, ja sogar kurios: Das achtplatzierte Visp hat mit 17 Punkten weniger Rückstand auf den Leader Zäziwil (26 Punkte) als auf das direkt unter dem Strich liegende Frauenfeld (7 Punkte). Da mit 12 von 18 Spielen bereits zwei Drittel der Qualifikation gespielt sind, scheint es beinahe unmöglich, dass Frauenfeld oder Appenzell noch in die Playoffs kommen. Punktemässig dominiert derweil die Lettin Anna Ankudinova das Geschehen: Gegen Basel schoss sie sechs Tore und holte dazu noch einen Assist. In den letzten 6 Spielen hat Ankudinova nun stolze 19 Tore erzielt.

 

NLB Frauen, 12. Runde

Chilis Rümlang-Regensdorf - UH Appenzell 4:3
UHC Bremgarten - Basel Regio 9:5
Visper Lions - WASA St. Gallen 3:2
Red Lions Frauenfeld - Nesslau Sharks 2:3
Aergera Giffers - Lejon Zäziwil 1:0

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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