11.
03.
NLB Frauen | Autor: Streiter Constantin

WASA im Final, Aergera mit Wende

Vier Spiele, vier Siege mit nur einem Tor Differenz am Wochenende im Halbfinal der Frauen NLB: WASA zieht gegen Nesslau mit einem Sweep in den Playoff-Final ein. Aergera gewinnt zweimal gegen Basel und führt nun 2:1. In den Playouts fehlt Appenzell ein Sieg zum Ligaerhalt.

WASA im Final, Aergera mit Wende Basel Regio gab den Vorsprung in der Serie aus der Hand. (Bild: Unihockey Basel Regio)

Kaum zu glauben, aber wahr: In einer Playoffserie zwischen Basel und Giffers kann es auch einen Heimsieg geben. Nach fünf Auswärtssiegen in fünf Spielen des Viertelfinals 2025 und zwei Auswärtssiegen zu Beginn des Halbfinals 2026 gelang den Freiburgerinnen am Sonntag zuhause ein 5:4-Sieg, womit sie sich gleich einen Matchball zum Einzug in den Final erspielten. Zuvor ging es am Samstag aber im gewohnten Muster weiter: Die Gäste aus Freiburg erspielten sich in den ersten 30 Minuten eine verdiente 2:0-Führung, mit einem weiteren Treffer hätten sie die Partie definitiv entscheiden können. Basel konnte erst 39 Sekunden vor Schluss erstmals jubeln, das 1:2 kam jedoch zu spät, um die letztlich logische Niederlage abwenden zu können. Einen Tag später legte Aergera immer wieder vor und ging mit 1:0, 2:1 und 3:2 in Führung, ehe das 4:2 und somit eine Zwei-Tore-Führung gelang. Die Gäste konnten jedoch reagieren und glichen zum 4:4 aus. Als sich eine Verlängerung anbahnte, traf Lea Jungo nach 59:11 Minuten zum Freiburger Sieg.

Bereits als Finalteilnehmer steht WASA St. Gallen fest. Am Samstag gingen die UPL-Absteigerinnen der letzten Saison auswärts in einem hart umkämpften Spiel zweimal in Führung, den Sharks gelang jeweils der Ausgleich. Das 3:2 durch Selina Buchegger in der 50. Minute sicherte WASA dann aber den Sieg und blieb unbeantwortet. Einen Tag später gelang den Nesslauerinnen der bessere Start, nach fünf Minuten führten sie im Tal der Demut bereits mit 2:0. Shannon Brändli konnte mit ihren Treffern in der 6. und 29. Minute für den Qualisieger ausgleichen. In der 47. Minute ging WASA erstmals in Führung, es brach eine intensive Schlussphase mit vielen guten Chancen auf beiden Seiten an. Die St. Gallerinnen erhöhten auf 4:2, Nesslau konnte mittels Penalty nur noch auf ein Tor Differenz verkürzen. Somit zieht WASA mit 3:0 Siegen in den Playoff-Final ein.

In den Playouts konnte Appenzell in Frauenfeld ein Break feiern und liegt nun 2:0 vorne. Die Gäste agierten in den ersten zwei Dritteln mit mehr Ballbesitz, führten nach 20 Minuten 1:0 und zogen nach dem Ausgleich der Thurgauerinnen kurz nach Spielhälfte auf 1:3 davon. Die Red Lions erhöhten den Druck im Schlussdrittel, doch dieses blieb torlos.

 

NLB Frauen, Halbfinal 2 (best-of-5)

Nesslau Sharks - WASA St. Gallen 2:3 (0:2)
Basel Regio - Aergera Giffers 1:2 (1:1)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Frauen, Halbfinal 3 (best-of-5)

WASA St. Gallen - Nesslau Sharks 4:3 (3:0)
Aergera Giffers - Basel Regio 5:4 (2:1)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Frauen, Playout 2 (best-of-5)

Red Lions Frauenfeld - UH Appenzell 1:3 (0:2)

In Klammern: Stand in der Serie

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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