11.
2025
Zäziwil nach Hinrunde deutlich vorne
In den letzten beiden Spielen der Hinrunde muss sich Nesslau zweimal geschlagen geben, bleibt aber auf dem 2. Tabellenrang. Der Vorsprung auf den 7. Platz, wo das aufstrebende Aergera liegt, beträgt aber nur drei Punkte, Leader Zäziwil distanziert die Konkurrenz bereits um sechs und mehr Zähler.
Als erste der vier Nationalligen blickt die Frauen NLB bereits auf die halbe Qualifikation der Saison 2025/26 zurück - die UPL zieht am Wochenende vom 15./16. November nach. Zu den Gewinnern der Doppelrunde gehört Aergera Giffers, das in den Heimspielen gegen WASA und Nesslau insgesamt fünf Punkte holt. Gegen den Absteiger aus St. Gallen lagen die Freiburgerinnen kurz vor Ende des Mitteldrittels 1:4 zurück, zwei Minuten vor Schluss gelang der Ausgleich zum 5:5 und im Penaltyschiessen setzte sich Aergera durch. Gegen Nesslau schoss Giffers im ersten und letzten Drittel je vier Tore, als beste Spielerin wurde jedoch Goalie Vanessa Aebischer ausgezeichnet.
Dadurch kommt es in der Tabelle zum grossen Zusammenschluss hinter Leader Zäziwil. Die Emmentalerinnen gewannen das Spitzenspiel auswärts gegen Nesslau mit 4:2, wobei die Sharks nach einem Drittel mit 2:0 führten und in der Schlussphase einen Penalty verschossen. Gegen Basel gewann Zäziwil zuhause mit 6:2 und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Rang 2. Dahinter liegen die Teams umso enger zusammen, Aergera liegt auf dem 7. Platz nur drei Punkte hinter dem zweitplatzierten Nesslau.
Rückstand und neuer Trainer für Appenzell
WASA liess am Sonntag auswärts gegen die Chilis einen weiteren Punkt liegen und verpasste so eine bessere Klassierung als Rang 3 nach 9 Spielen. Favoritensiege gab es am Wochenende ausserdem für Basel (gegen Appenzell), Bremgarten (gegen Frauenfeld) und die Chilis, die in Frauenfeld allerdings einen Punkt abgeben mussten. Am Strich spitzt sich die Situation für die Red Lions und für Appenzell zu: Da Visp in Appenzell ein spannendes und ausgeglichenes Spiel knapp mit 4:3 gewann, beträgt der Vorsprung der Walliserinnen auf die Playout-Ränge neu fünf Punkte.
Appenzell zeigte zwei Wochen nach der Trennung von Trainer Albert Zellweger in der Doppelrunde eine kämpferische Leistung, konnte sich jedoch nicht mit Punkten belohnen. Der Verein gab am Montagabend zudem bekannt, dass der bisherige Trainer des Männer-Teams (2. Liga Grossfeld) Sandro Bösch das Frauen-NLB-Team bis Ende Saison übernimmt. Er coachte die Frauen bereits in den letzten Wochen ad interim. Für Bösch kehrt Marco Mösli zurück an die Bande des Männer-Teams.
NLB Frauen, 8. Runde
| Basel Regio | - | Unihockey Appenzell | 5:2 | |||
| Red Lions Frauenfeld | - | Chilis Rümlang-Regensdorf | 2:3 n.V. | |||
| Nesslau Sharks | - | Lejon Zäziwil | 2:4 | |||
| Aergera Giffers | - | WASA St. Gallen | 6:5 n.P. |
NLB Frauen, 9. Runde
| Unihockey Appenzell | - | Visper Lions | 3:4 | |||
| Chilis Rümlang-Regensdorf | - | WASA St. Gallen | 2:3 n.V. | |||
| Aergera Giffers | - | Nesslau Sharks | 8:2 | |||
| Lejon Zäziwil | - | Basel Regio | 6:2 | |||
| UHC Bremgarten | - | Red Lions Frauenfeld | 6:2 |