19.
02.
2005
NLB Frauen | Autor: UHC Grünenmatt

Damen NLB: Abstieg in die 1. Liga

Nach der Niederlage gegen die Aufsteigerinnen aus Davos steigt der UHC Grünenmatt definitiv in die 1. Liga ab.

Starkes 1. Drittel
Grünenmatt startete sehr konzentriert und effektiv in das erste Drittel. Bereits in der 7. Minute war es Stéphanie Bichsel, die nur knapp an der Torlatte scheiterte. In der 12. Minute war es Regula Maurer, die einen Schuss von Monika Tanner gekonnt halbvolley zum 1:0 ins Tor ablenkte. Bis zur Mitteldrittelspause waren es weiterhin die Emmentalerinnen, welche das Spiel bestimmten und klar mehr Ballanteil hatten.

Reaktion gezeigt
Nach der Pause waren es die Bündnerinnen, welche Druck machten und in der 38. Minute einen Konter zum 1:1 Unentschieden verwerteten. Nur gerade eine Minute spielte Grünenmatt in der Überzahl und wiederum war es Regula Maurer, die einen wunderschönen Pass von Evi Wittwer zur erneuten Führung von 2:1 verwertete. Somit haben die Spielerinnen des UHC Grünenmatt die erwartete Reaktion gezeigt und den Gleichstand zu ihren Gunsten in eine erneute Führung verwandelt.

Spannendes letztes Drittel
Nach der Pause erhaschten sich die Murmeltiere mittels Forechecking immer wieder Bälle, scheiterten jedoch an der souveränen Torhüterin Stefanie Bühler. Immer wieder war sie es, die Grünenmatt im Spiel hielt und dem Team den nötigen Rückhalt gab. In der 49. und 50. Minute dann doch ein Doppelschlag der Davoserinnen zum 2:3 Spielstand und zur erstmaligen Führung der Gastgeberinnen. Grünenmatt gab sich immer noch nicht geschlagen und im Powerplay waren es erneut Regula Maurer und Evi Wittwer, welche Grünenmatt zum 3:3 schossen. Nur eine Minute später, in der 54. Minute, die erneute Führung der Bündnerinnen und wiederum eine Minute später, in der 55. Minute, startete Madeleine Reist auf Pass von Sonja Springer durch und versenkte den Ball in der näheren Ecke ins hohe Eck zum 4:4. Das Spiel entwickelte sich immer weiter zu einem Hitchcock Thriller, wo der Ausgang bis zur letzten Minute unklar ist. Die beiden Mannschaften schenkten sich absolut nichts und dem Publikum wurde hartes umkämpftes und attraktives Unihockey geboten. In der 58. Minute gelang es schliesslich den Murmeltieren, den Spielstand auf 5:4 zu erhöhen. Grünenmatts Trainerteam nahm sogleich ein Time Out, um einerseits den Linien eine Verschnaufpause zu gewähren und andererseits, den Torhüter auf die Einwechslung eines sechsten Feldspielers zu informieren und somit den Ausgleich anzustreben. Gesagt, getan. In der 60. Minute knallte Sonja Springer den Ball zum erneuten 5:5 Ausgleich unter die Latte. Doch Grünenmatt musste alles riskieren, da ihnen nur ein Drei-Punkte Sieg zum Verbleib in der NLB verhelfen konnte. Nur gerade 15 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, erzielten die Bündnerinnen das 5:6 ins leere Tor. Dies war somit das Schlussresultat und das definitive AUS in der NLB für das Frauenteam des UHC Grünenmatt.

Grünenmatt zeigte ein attraktives und ansehnliches Match, das nur mittels enormer Teamleistung möglich gewesen ist. Die Spielerinnen haben gezeigt, dass wenn man von Beginn weg solches Unihockey gespielt hätte, man nicht an dieser Stelle gelandet wäre. Aber diese Erkenntnis kam für alle zu spät und eine Reaktion wäre früher gefordert gewesen.
In den restlichen drei Spielen heisst es für Grünenmatt, wieder Freude am Unihockey spielen zu gewinnen und ohne Druck aufspielen zu können.


Iron-Marmots Davos-Klosters - UHC Grünenmatt 6:5 (0:1, 1:1, 5:3
Arkaden, Davos - 95 Zuschauer
SR: Reist / Strub
Tore: 11:06 Maurer (Tanner) 1:0, 37:10 Haldi (Model) 1:1, 38:50 Maurer (Wittwer, Ausschluss Gredig) 2:1, 48:52 Brand 2:2; 49:34 Brägger (Lenz) 3:2, 52:00 Maurer (Wittwer, Ausschluss Schädelin) 3:3, 53:55 Brägger (Lenz, Ausschluss Strahm) 4:3, 54:22 Reist (Springer) 4:4, 57:17 Lenz (Brägger) 5:4, 59:31 Springer 5:5, 59:45 Brand (Gules) 6:5
Strafen: Grünenmatt 3x2', IMDK 4x2'
UHC Grünenmatt:
Bühler; Wittwer, Siegenthaler, Springer, Reist, Maurer; Eggimann, Strahm, Ebinger, Tanner, Bichsel; Duc, Grunder
Fankhauser
Iron Marmots: Witschi, Brand, Schädelin, Berry, Gredig, Cipriani, Braun, Lenz, Rozeboom, Haldi, Model, Seiler, Brägger, Kessler, Reinstadler, Gules, Marolf
Bemerkungen: Grünenmatt ohne Meyer (verletzt), Lanz (gsperrt) sowie Reinhard (rekonvalesezent); 58:27 Time-out Grünenmatt, 59:45 Time-out IMDK
Best Player: Brand / Maurer
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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