07.
10.
2001
NLB Frauen | Autor: Zürich Lakers

Damen NLB: Die Führung blieb der einzige Treffer

Dabei fing alles so gut an. Nur neun Minuten nach dem Anpfiff gingen die Zürcherinen bereits in Führung, nachdem Klein von einem Abwehrfehler der Gäste profitieren konnte. Das Spiel schien lanciert, doch es sollte für den Rest der Partie bei diesem einen Tor bleiben für die Lakers – eine zu magere Ausbeute, die für einen Sieg nicht ausreicht. Es blieb dann auch nicht lange bei der Führung der Lakers: Durch zwei schnelle Tore der Bernerinen begann das anfänglich ausgeglichene Spiel zu kippen.

Körperliche Unterlegenheit
Im zweiten Drittel liessen sich die Lakers gleich zu Beginn überrumpeln. Nach nur 24 Sekunden hiess es 1:3 aus Sicht der Zürcherinnen. Als die Gäste Minuten später noch das vierte Tor erzielten, war das Spiel quasi entschieden, da half auch das Timeout von Lakers-Trainer Beat Leuthard nichts mehr. 
Der Unterschied zwischen den Lakers und dem UHC Höfen lag vor allem in der physischen Stärke der Bernerinnen. Sie gewannen die meisten Zweikämpfe und Laufduelle für sich, was im Unihockey die halbe Miete ist. Die mangelnde Konsequenz in der Deffensive konnte auch die Andreia Koller, die starke Keeperin der Lakers, nicht wettmachen.

Entäuschung bei den Lakers
Im letzten Spielabschnitt warfen die Lakers nochmals alles nach vorne, doch der Erfolg blieb aus. Oft wirkten die Zürcherinen ratlos in der Offensive, da konnte auch Spielmacherin Franziska Bratschi nichts dran ändern. 
„Ich bin ziemlich enttäuscht“, sagte Beat Leuthard, der Trainer der Lakers-Damen, nach dem Spiel. „Offensiv hatten wir schon immer Probleme. Heute waren wir aber auch deffensiv schwach“, so Leuthard. 
Zu hoffen bleibt, dass mindestens einer der aufgetretenen Schwachpunkte ausgemerzt ist bis zum nächsten Wochenende. Denn mit dem UHC Waldkirch-St.Gallen wartet ein ähnlicher Gegner wie am Sonntag auf die Lakers. (tjb)
Zürichsee Zeitung, 9.10.2001 


Zürich Lakers – UHC Höfen 1:5 (1:2, 0:2, 0:1)
Tüfi Adliswil – 80 Zuschauer. 
Zürich Lakers: Koller; Klein, Vogt, Mesot, Menn, Feuillet, Müller, Zollinger, Steiner, Brauchbar, Frei, Jenni, Amman, Maurer, Bratschi, Escher, Collenberg, Pondaco, Zacheo.
UHC Höfen: Klossner; Egli, Künzli, Studer, M. Schwendimann, Haussener, Heger, Sahli, Rutener, Holzer, T. Schwendimann. 
Strafen: Zürich Lakers keine; UHC Höfen 1mal 2 Minuten
Tore:
10. Klein 1:0. 14. Egli 1:1. 15. Studer 1:2. 21. Egli 1:3. 28. Egli (Studer) 1:4. 59. Egli 1:5

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2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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