10.
02.
2020
NLB Frauen | Autor: Hot Chilis Rümlang-Regensdorf

Durchzogener Abschluss für die Hot Chilis

Für die letzte Meisterschaftsrunde war der UH Appenzell in Rümlang zu Gast. Beide Teams waren bereits vorgängig für die Playoffs qualifiziert, das Spiel konnte also vor allem als Hauptprobe für das nächste Wochenende angeschaut werden. In einem durchzogenen Spiel der Hot Chilis unterlag das Heimteam den Gästen aus dem Appenzellerland schliesslich mit 5:9. Nun liegt der Fokus voll auf den Playoffs, es geht um alles oder nichts.

Nach der Nationalmannschaftspause stand am Sonntag für alle NLB Teams die letzte Runde der regulären Meisterschaft an. Zu Gast in Rümlang war in diesem Spiel der UH Appenzell. Die Qualifikation für die Playoffs haben beide Teams vorgängig bereits geschafft, trotzdem hatte das Spiel nicht weniger Wichtigkeit als all die anderen Begegnungen der Meisterschaft. Dies war die Hauptprobe für das kommende Wochenende. In den ersten Minuten des Spiels schienen die Gäste aus dem Appenzellerland etwas wacher und schneller und so gelang ihnen auch bereits nach gut drei Minuten das erste Tor. Fässler konnte das Zuspiel von Graf zur 1:0 Führung verwerten.

Die Chilis liessen sich aber nicht schnell einschüchtern und reagierten nur wenige Minuten später reagierte Laura Streissguth mit einem Treffer auf Pass von Julia Tschudin. Im gleichen Stil rollte der Ball weiter. Dann konnte Appenzell erneut einen Führungstreffer erzielen. Wieder war es Fässler mit dem Treffer, diesmal im Alleingang. Diese Führung dauerte aber nur drei Minuten, bis Rahel Frischknecht auf Pass von Laura Streissguth das Spiel wieder ausgleichen konnte. Im ersten Drittel war die Partei resultatmässig zwar ausgeglichen, Appenzell hatte jedoch mehr Ballbesitz und mehr Torchancen.

Nach der Pause galt es für die Hot Chilis noch einen Gang höher zu schalten. Spielerinnen und Trainer waren sich einig, dass da mehr zu erreichen ist. Doch dies gelang kaum. Vor allem zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren es mehrheitlich die Gäste die das Spiel gestalteten. Und es waren nur die Gäste die Treffer erzielten. In der 26. Minute traf Born auf Pass von Fritsche, in der 28. erhöhte wiederum Born auf Fässler und in der 29. verwertete auch Manser auf Zuspiel von Eberle. Zur Spielmitte führte Appenzell schliesslich bereits mit 5:2, dies ein guter Grund für ein Time Out der Chilis. Mit einigen Umstellungen wurde also die zweite Spielhälfte in Angriff genommen. Die Chilis setzen nun etwas mehr Druck und zeigten mehr läuferischem Einsatz, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Wieder war es Appenzell, die zum Ende des zweiten Drittels gar auf 6:2 erhöhen (Graf auf Zuspiel von Zwingli).

Die klaren Worte in der Kabine sollten noch einmal mehr Kräfte für die letzten 20 Minuten der regulären Meisterschaft freisetzen. So war der letzte Abschnitt wieder deutlich ausgeglichener, auch die Chilis hatten wieder vermehrt Torchancen und konnten zeigen, dass das Spiel noch nicht abgehakt ist. Nach dem 7:2 von Schmid auf Pass von Fritsche konnte das Heimteam endlich auch wieder eine Chance verwerten. So war es Gisela Schibli, die den Ball von Anna Huovinen ins Netz befördern konnte. Nach zwei weiteren Treffern von Appenzell (51. Minute Born auf Gmünder; 57. Minute Schmid auf Eberle) startete die Aufholjagd der Chilis leider erst in den letzten zwei Spielminuten. Durch viel Druck auf die Gegenspielerinnen konnten Bälle abgefangen und in Chancen umgemünzt werden. So war es in der 59. Minute einmal mehr Laura Streissguth auf Pass von Enya Schweizer und in der 60. Minute Julia Tschudin auf Zuspiel von Sabrina Fäh, welche zum Schluss noch auf 5:9 verkürzen konnten.

Die Chilis bedanken sich ganz herzlich für das zahlreiche Erscheinen in der Halle während der regulären Saison und für die finanzielle Unterstützung der Sponsoren. Jetzt gilt nur noch die optimale Vorbereitung für die Playoffs am nächsten Wochenende. Die Hot Chilis werden in den Viertelfinals gegen die Floorball Riders Dürnten Bubikon Rüti antreten. Das Team freut sich über jegliche Unterstützung.


 

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf - Unihockey Appenzell 5:9 (2:2, 0:4, 3:3)
Sporthalle Heuel, Rümlang. 69 Zuschauer. SR Nievergelt/Beck.
Tore: 4. N. Fässler (R. Graf) 0:1. 8. L. Streissguth (J. Tschudin) 1:1. 9. N. Fässler 1:2. 12. R. Frischknecht (L. Streissguth) 2:2. 26. M. Born (A. Fritsche) 2:3. 28. M. Born (N. Fässler) 2:4. 29. S. Manser (S. Eberle) 2:5. 40. R. Graf (C. Zwingli) 2:6. 41. S. Schmid (A. Fritsche) 2:7. 48. G. Schibli (A. Huovinen) 3:7. 51. M. Born (R. Gmünder) 3:8. 57. B. Schmid (S. Eberle) 3:9. 59. L. Streissguth (E. Schweizer) 4:9. 60. J. Tschudin (S. Fäh) 5:9.
Strafen: Keine Strafen. Keine Strafen.
Hot Chilis Rümlang-Regensdorf: Studer, Heldstab, Schweizer, Laube, Müller, Benyo, Fäh, Huovinen (C), Gisler, Schnyder, Rogenmoser S., Brouwer, Vroege, Schibli, Streissguth, Schuler, Frischknecht, Walti, Tschudin
Bemerkungen: Hot Chilis ohne Schmid und Rogenmoser B. Beste Spielerin Hot Chilis: Laura Streissguth.

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+6344.000
2.Floorball Köniz+3538.000
3.SV Wiler-Ersigen+2735.000
4.UHC Alligator Malans+2829.000
5.HC Rychenberg Winterthur-426.000
6.Zug United+324.000
7.Waldkirch-St. Gallen-823.000
8.UHC Uster-724.000
9.Chur Unihockey+922.000
10.Tigers Langnau-2913.000
11.UHC Thun-689.000
12.Ad Astra Sarnen-497.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+7042.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+5936.000
3.piranha chur+4030.000
4.Wizards Bern Burgdorf+1822.000
5.Red Ants Winterthur-518.000
6.Zug United+119.000
7.Unihockey Berner Oberland+020.000
8.UHC Laupen ZH-2713.000
9.FB Riders DBR-4213.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1140.000
1.Floorball Thurgau+9350.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2840.000
4.Ticino Unihockey-334.000
5.Regazzi Verbano UH Gordola-133.000
6.UHT Eggiwil-1331.000
7.UHC Sarganserland-2327.000
8.Floorball Fribourg-1026.000
9.UHC Grünenmatt-425.000
10.I. M. Davos-Klosters-3321.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3419.000
12.RD March-Höfe Altendorf-4910.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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