11.
2011
Zuger Heimreise ohne 3-Punkte Läckerli
Kaum waren zwei Minuten gespielt, erhielt Zugerland bereits eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags. Doch die Damen vermochten in Unterzahl zu überzeugen und überstanden die beiden Minuten torlos. Danach reagierten sie schnell und Walder brachte ihre Mannschaft kurze Zeit später mit 0:1 in Führung. Leimentals Antwort liess nicht lange auf sich warten und Mistri erzielte kurz darauf den Anschlusstreffer. Knappe 10 Sekunden später schoss erneut Walder den Führungstreffer und liess die blauweissen noch einmal jubeln. Nicht mal einen Atemzug später durfte Leimental wieder den Anschlusstreffer zum 2:2 feiern. Es war also ein ständiges hin und her. Obwohl Leimental noch einmal in Führung gehen konnte, schoss Lacher 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich.
Unkonzentriertheit macht sich breit
Das zweite Drittel gestaltete sich leider nicht zu Gunsten von Zugerland. Nur durch eine starke Leistung von Torhüterin Sandoz konnten viele Chancen vom Heimteam vernichtet werden. Die Leistung ihrer blauweissen Vorderleute liess eindeutig zu Wünschen übrig. Obwohl in den letzten paar Trainings gut gespielt wurde und vor allem das Kurzpassspiel sehr gut funktionierte, konnte es leider am Match nicht umgesetzt werden. Leimental schaffte es dann doch noch durch Gisin mit 4:3 in Führung zu gehen. Doch Bachmann reagierte schnell und schoss eine knappe Minute später den Anschlusstreffer. Und Furger liess sich durch den Führungstreffer kurze Zeit später von ihrem Team bejubeln. Danach passierte nicht mehr viel und die Gäste konnten mit 4:5 in die Pause gehen.
Leider konnten sich die Zugerinnen auch im letzten Drittel nicht verbessern und hatten zu viele unnötige Ballverluste. Leimental hatte die Oberhand und setzte den Gegner unter Druck. Zugerland, welches offensichtlich mit der Zuteilung Probleme hatte, schenkte den Baslerinnen damit den nötigen Raum zum Aufspielen.Das Team stand nicht mehr kompakt und konnte sein Spiel einfach nicht aufbauen. Dies nutzte Leimental aus und konnte durch Stöckli wieder ausgleichen. Wieder reagierte Bachmann prompt und schoss erneut ein Tor. Für die Zugerinnen war dies jedoch der letzte Treffer an diesem Abend. Das Heimteam schoss danach noch zwei Tore und beendete die Partie mit 7:6 für sich.
FazitObwohl die Zugerinnen die drei Punkte an Leimental abtreten mussten, gab es durchaus auch eine positive Seite an diesem Abend. In den vergangenen Meisterschaftsspielen haperte es oft an der Chancenauswertung. Doch in diesem Spiel konnten immerhin 6 Tore geschossen werden was die Truppe sicherlich einen kleinen Schritt vorwärts bringen wird. Man kann also aus dieser Niederlage eine Positive Bilanz ziehen und versucht sein, beim nächsten Match sich spielerisch zu steigern.