12.
2012
Diverse Verstärkungen für Zug
Nach den zuletzt immer positiver werdenden Resultaten auf dem Feld, können die Zuger Teamverantwortlichen nun auch an der Transferfront erfreuliche Nachrichten vermelden.
Dabei gelang es dem Teamverantwortlichen Lorenz Muchenberger und Sportchef Rolf Oehen ein Trio zurück an den Zugersee zu locken. Alle drei haben bereits einmal im Dress der United gespielt, standen jedoch aus verschiedenen Gründen zuletzt nicht in der Mannschaft von Chefcoach Roland Fust.
Durch Cris Fallegger werden auf der Goalieposition wieder drei Hüter um Spielzeit wetteifern. Der Unterägerer ist ein Quereinsteiger und hat seine Unihockeykarriere eher spät lanciert. Er machte aber im vergangenen Jahr die Vorbereitung für die SML mit und war bis Weihnachten bei den vereinten Zugern engagiert. Danach musste er aus beruflichen Gründen kürzer treten, entschied sich nun aber nach einer einjährigen Pause wieder voll bei der United einzusteigen. Neben seiner Reaktionsfähigkeit gehören auch schnelle, präzise Auswürfe zu den Stärken des talentierten Schlussmannes.
In der Verteidigung kann das Trainertrio ab sofort wieder auf die Dienste von Daniel Schuler zählen. Auch er ist kein Fremder, stand er doch im Kader des Aufsteigerteams von vor zwei Jahren und ist auch aufgrund seiner Baarer Herkunft im Zuger Unihockey verwurzelt. Sein Gastspiel beim Kantonsnachbarn der Innerschwyzer Vipern beendete der laufstarke Abräumer nach einer Saison und trainierte nun schon seit einiger Zeit wieder im Team der Kolinstädter. Ab dem neuen Jahr ist er nun im Kampf um die Play-Off Plätze auch wieder spielberechtigt.
Der verlorene Sohn
Die dritte Verstärkung schliesslich kommt direkt aus der höchsten Spielklasse. Mit Nicolas Pulfer kehrt vom HC Rychenberg Winterthur der Capitan und eine der prägenden Figuren der Aufsteigersaison zurück in die Zentralschweiz. Die Nummer 8 spielte eineinhalb Saisons in der Eulachstadt, war dort zuletzt aber nicht mehr glücklich und wird seine Routine in der Rückrunde wieder für Zug in die Waagschale werfen: „Ich bin froh, wieder hier zu sein. Über diese lange Zeit hatte ich immer Kontakt zu den Verantwortlichen, und es war für mich klar, dass ich irgendwann wieder für Zug auflaufen möchte. Die Strategie des Vereins hat mich überzeugt, und ich möchte schon jetzt meinen Teil dazu beisteuern". Gerade aufgrund seiner Erfahrung in der SML wird der Ur-Rotkreuzer nicht nur frischen Wind, sondern auch eine Portion Know-How ins junge Zuger Team bringen.
Sportchef Oehen ist mit den Transfertätigkeiten zufrieden: „Wir wollten trotz der aktuellen Tabellensituation keine Schnellschüsse tätigen, sondern unser Team nachhaltig und gezielt verstärken." Da zudem nur auf bekannte Gesichter zurückgegriffen wurde, ist der Unsicherheitsfaktor minim. Oehen: „Wir kennen die Stärken der neuen Spieler und sind überzeugt, dass sie zum einen gut ins Teamgefüge passen und uns zum anderen einen wichtigen Faktor in der anstehenden Zeit übernehmen können."
Kenner 83.78.176.49
30. 12. 2012