19.
02.
2024
NLB Männer | Autor: Streiter Constantin

Drei von vier Serien ausgeglichen

Floorball Fribourg und Ad Astra Obwalden verlieren zum Auftakt der Viertelfinals das erste Heimspiel, revanchieren sich am Sonntag aber auswärts und gleichen zum 1:1 aus. Die Jets und Limmattal feiern je einen Heimsieg, somit führt nur Thun mit 2:0 und hat am kommenden Sonntag einen ersten Matchball.

Drei von vier Serien ausgeglichen Limmattals Nicolas Jordan im Duell mit Marius Pedersen von den Jets. (Bild: Philipp Düsel)

Qualifikationssieger Floorball Fribourg gelang der Auftakt in die Playoffs nicht nach Wunsch. Trotz früher Führung lagen die Üechtländer im Heimspiel gegen Reinach kurz vor Spielhälfte mit 1:4 zurück. Zwar gelang innert weniger Minuten der Ausgleich, am Ende schoss Loks Bestplayer Torkelsson seine Farben zum Sieg. Einen Tag später zeigte sich Fribourg offensiv wesentlich zielstrebiger und konnte die Reinacher Konter besser unterbinden. In der 35. Minute lagen die Aargauer bereits mit 0:5 zurück. Zwar verkürzte Reinach in der Folge noch mehrmals, Fribourg holte sich mit 8:4 allerdings verdient den Sieg.

Zwei Heimsiege gab es in der Serie der beiden Zürcher Vertreter Kloten-Dietlikon und Limmattal. Den Fliegern gelang der Auftakt mit einem 7:4-Heimsieg, wobei der 19-jährige Niklas Nussbaumer mit drei Toren und zwei Assists glänzte. Wegweisend waren die drei Tore der Jets zwischen der 35. und 37. Minute, die aus einem 2:3 ein 5:3 machten. Einen Tag später in Urdorf lagen die Flughafenstädter lange mit 2:0 in Führung, Limmattal gelang in den letzten zehn Minuten der Ausgleich. Leandro Peraro traf nach 71 Sekunden in der Overtime zum Sieg.

Doppelter Karlsson rettet Obwalden
Nach den zwei Niederlagen in der letzten Doppelrunde der Qualifikation hatte Ad Astra Obwalden auch am ersten Playoffwochenende seine liebe Mühe. Die Iron Marmots hatten die offensiven Leistungsträger des Sarner Teams gut im Griff, auswärts führten die Murmeltiere nach zwei Dritteln überraschend 4:2. Obwalden zeigte sich defensiv zu fehleranfällig und kam offensiv nicht in Schwung - so resultierte eine 3:5-Niederlage, bei den Bündner steuerte der Ex-Obwaldner Luca Rizzi zwei Tore und einen Assist bei. Einen Tag später in Davos schien Ad Astra auf ein ähnliches Schicksal zuzusteuern. Schon früh spielten die Gäste mit sechs gegen fünf Feldspielern und kamen dadurch tatsächlich zurück ins Spiel. Mit einem Freistoss-Treffer 50 Sekunden vor der Sirene rettete Hannes Karlsson seine Farben vor dem 0:2 in der Serie. Nach 60 und 70 Minuten stand es jeweils 4:4. Im Penaltyschiessen parierte Mario Britschgi sämtliche Davoser Versuche, auf der anderen Seite war es erneut Karlsson, der zum Sieg traf.

Als einziges Team konnte der UHC Thun zwei Siege feiern. Zum Auftakt lagen die Berner Oberländer gegen Ticino in der 9. Minute mit 2:0 in Führung, der Vorsprung wurde immer grösser und endete in einem 9:2-Sieg. Einen Tag später leisteten die Tessiner wesentlich besser Gegenwehr. Nach zwei Dritteln stand es 3:3, danach stellten die Thuner mit drei Toren in drei Minuten die Weichen auf Sieg.

 

NLB Männer, Viertelfinal 1 (best-of-5)

Floorball Fribourg - Lok Reinach 4:6 (0:1)
Ad Astra Obwalden - Iron Marmots 3:5 (0:1)
Kloten-Dietlikon Jets - UH Limmattal 7:4 (1:0)
UHC Thun - Ticino Unihockey 9:2 (1:0)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Männer, Viertelfinal 2 (best-of-5)

Lok Reinach - Floorball Fribourg 4:8 (1:1)
Iron Marmots - Ad Astra Obwalden 4:5 n.P. (1:1)
UH Limmattal - Kloten-Dietlikon Jets 3:2 n.V. (1:1)
Ticino Unihockey - UHC Thun 5:9 (0:2)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Männer, Playouts (best-of-5): ab 2. März

Verbano Gordola - UHC Sarganserland
UHC Grünenmatt - UHT Eggiwil

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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