03.
08.
NLB Männer | Autor: Unter-Emmentaler

Endlich wieder Playoff-Partien für den UHCG?

Thomas Schuler ist als Präsident des Unihockeyclubs Grünenmatt überzeugt: Die Mätteler können sich in den nächsten Jahren im NLB-Mittelfeld etablieren. Nach mehreren Jahren mit Abstiegsangst und Playout-Kampf, soll es in der kommenden Saison erstmals wieder Playoff-Spiele in Sumiswald zu erleben geben.

Endlich wieder Playoff-Partien für den UHCG? Für Grünenmatt endete die Saison mitten in den Playouts. (Bild: Therese Dominguez)

Für den UHC Grünenmatt kam die Corona-Krise eigentlich gar nicht so ungelegen. Einmal mehr mussten sich die Mätteler gegen den Abstieg aus der NLB wehren, als die Saison vom einen auf den anderen Tag abgebrochen wurde. Präsident Thomas Schuler sagt aber dennoch: «Mir fiel kein Stein vom Herzen. Sportlich gesehen hätte es eine Erlösung sein sollen, aber auf diese Art und Weise eine Saison zu beenden macht keine Freude.» Auch die Spieler seien unzufrieden gewesen, schliesslich habe man den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen wollen. Man hätte gerne auch auf dem Feld bewiesen, dass man in diese Liga gehört.

Ausserdem hatte die Corona-Krise Begleiterscheinungen, die auch den Präsidenten in den letzten Wochen stark forderten. Dass ausserdem kurz zuvor ein gesundheitsbedingter Rücktritt auf dem Sportchef-Posten hingenommen werden musste, verteilte zusätzliche Arbeit auf die bereits belegten Schultern im Verein. «So richtig ruhig war es eigentlich nie», blickt Thomas Schuler zurück. Kaum sei die Saison zu Ende gewesen, schon habe man mit der Planung für die neue Spielzeit gestartet. «Wir wussten, dass wir den Kern der Spieler behalten wollten, also haben wir so rasch wie möglich mit Spielergesprächen begonnen und versucht, sie zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen.» Als die ersten Spieler zusagten, ging es dann plötzlich schnell, gleich mehrere schlossen sich den ersten Bekenntnissen an, sodass bis zuletzt fast alle Leistungsträger dem Club ihre Treue zusagten.

Savukoski als Hoffnungsträger
Zwar müssen die Mätteler immerhin einen schwerwiegenden Abgang verkraften - Joel Nyh wird künftig für die Unihockey Tigers Langnau in der NLA spielen - ansonsten bereite die Kadersituation aber Freude. Mit Tuomas Savukoski habe man einen torgefährlichen finnischen Stürmer verpflichten können, der das Kader zusätzlich verbessern soll. «Wir haben in dieser Mannschaft ein Potenzial erkannt, das wir weiter fördern wollen. Deshalb haben wir versucht, einen möglichst grossen Teil der Mannschaft zu behalten», sagt Thomas Schuler. Gemeinsam mit Trainer Andreas Leibundgut habe die Equipe Fortschritte gemacht, auch sei zuletzt  ein Teamgeist aus der Mannschaft erwachsen, der entscheidend sein könne. «Auch in den bisherigen Trainings zeigte sich, dass sich die Mannschaft schnell gefunden hat», betont der Präsident einer der möglichen Vorteile für die nächste Saison.

Klar ist aber auch, dass mit der verhaltenen Transferpolitik keine grossen Sprünge des UHCG zu erwarten ist. Die NLA sei auch weiterhin kein Thema, aus finanziellen und auch aus geografischen Gründen sei das in Sumiswald kaum mehr zu realisieren, sagt Schuler. «Wir müssen uns  darauf konzentrieren, dass wir quasi eine Übergangsstation für junge Spieler aus unserem Gebiet sein können. Hier erfahren sie Spielpraxis, während sie in der NLA auf der Bank sitzen müssten», sagt Schuler. Auch deshalb binde man junge Spieler mit Potenzial ins Team ein, in der Hoffnung, die Mannschaft wachse als solche gemeinsam über sich hinaus.

An Defiziten gearbeitet
Zwar sei es durchaus auch ein Thema gewesen, weitere Verstärkungsspieler zu verpflichten, dies gelang auf die neue Saison hin aber noch nicht. Trotzdem ist der 53-Jährige überzeugt: «Wenn die Mannschaft weiterhin solche Fortschritte macht, dann können wir im  nächsten Frühling Playoff-Spiele in Sumiswald sehen.» Das sei letztlich auch das Ziel, gegen den Abstieg habe man nun genügend gekämpft. Dass die Schlüsselspieler beim UHCG bleiben und dass im Sommertraining an Defiziten wie der Kondition und der Physis erfolgreich gearbeitet werden konnte, erachte er als positive Anzeichen dafür, dass es in der kommenden Saison auch resultattechnisch wieder bergauf gehen soll.

Sportchef wird gesucht
Bevor es aber so weit ist, freut sich Thomas Schuler zuerst auf die Ferien. Denn: «So richtig Ruhe ist bis heute nicht eingekehrt, irgendwie ist in diesem Jahr vieles anders. Deshalb bin ich froh, wenn ich ein bisschen abschalten kann.» Danach geht es mit alter Frische ans Werk, gleiches gilt für sämtliche Teams, Trainer und Spieler auf allen Stufen. Denn abgesehen von der herausfordernden Situation mit vielen jungen Spielern in der ersten Mannschaft, blickt der Präsident auf einen gesunden Verein mit guter Ausgangslage. «Einzig bei der Freiwilligenarbeit haben wir noch Verbesserungspotenzial», sagt Schuler und weist darauf hin, dass ein Sportchef weiterhin gesucht wird. Ihm sei zwar bewusst, dass ein solches Amt mit Aufwand verbunden sei, der Lohn für die Arbeit wolle er aber ebenfalls nicht missen: «Die Emotionen, ob positiv oder negativ, entlöhnen uns für diese Arbeit.» Deshalb engagiere er persönlich sich gerne, damit dieses Hobby auch künftig in Sumiswald betrieben werden kann.

Quelle: «Unter Emmentaler», von Leroy Ryser

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