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Favoriten siegen zweimal, ULA bleibt oben
Thun gewinnt am Wochenende zweimal klar gegen Sarganserland, die Jets haben zum Halbfinalaufakt Mühe mit Ticino, gewinnen die zweite Partie dann aber klar mit 5:0. In den Playouts kann Limmattal verkürzen, ULA sichert sich den Ligaerhalt mit 3:0 Siegen gegen die Iron Marmots.
Anders als im Viertelfinal gegen Gordola gelang dem UHC Thun der Aufakt in den Halbfinal gegen Sarganserland wunschgemäss. Die Berner Oberländer waren im ersten Spiel das klar bessere Team, es dauerte jedoch eine Weile, bis sich dies auch resultatmässig niederschlug. Kurz nach dem 3:0 in der 36. Minute trafen die Thuner zwar auch noch ins eigene Tor, im Schlussdrittel zogen sie dann aber bis zum verdienten 8:2-Endstand davon. In Sargans verlief die Partie am Sonntag ähnlich. Die Thuner legten in den ersten 20 Minuten mit 2:0 vor, hatten nach der Pause ein kurzes Zwischentief, doch das 4:1-Polster nach zwei Dritteln reichte am Ende wiederum zu einem klaren und verdienten Sieg. Somit könnte die Serie bereits am nächsten Samstag in Thun enden.
Die Jets bissen sich an Ticino im ersten Heimspiel beinahe die Zähne aus - so wie es Fribourg im Viertelfinal ergangen war. Die Südschweizer erzielten das erste Tor der Partie und liessen sich auch vom 3:1 der Flughafenstädter im Mitteldrittel nicht beirren. Im Schlussdrittel glichen sie zweimal aus, ehe Jan-Peter Burri vier Minuten vor Schluss zum 5:4-Sieg traf. Am Sonntag in Bellinzona gelang den Jets ein optimaler Start, in regelmässigen Abständen legten sie im Startdrittel mit 3:0 vor. Das Mitteldrittel bot viele Strafen, aber keine Tore, und am Ende konnte Jan Lemke einen Shutout feiern und wurde zum Bestplayer beim 5:0-Sieg gewählt.
In den Playouts sicherte sich ULA mit dem dritten Sieg im dritten Spiel gegen Davos-Klosters den Ligaerhalt. Nach einem katastrophalen Saisonstart hätten die Oberaargauer beinahe noch den Sprung über den Strich geschafft, nun beenden sie die Saison auf versöhliche Art und Weise. Die Iron Marmots hingegen werden gegen Lok Reinach oder Unihockey Emme die Auf-/Abstiegsspiele bestreiten müssen. Der Verlierer der Serie zwischen Limmattal und Grünenmatt trifft auf den Sieger des Playoff-Finals zwischen Bassersdorf Nürensdorf und den Jona-Uznach Flames. Limmattal konnte den ersten Matchball der "Mätteler" abwehren, auswärts in Sumiswald trafen sie in der 57. Minute zum Ausgleich und nach anderthalb Minuten in der Verlängerung zum ersten Sieg in der Serie.
NLB Männer, Halbfinal 1 (best-of-5)
| UHC Thun | - | UHC Sarganserland | 8:2 (1:0) | |||
| Kloten-Dietlikon Jets | - | Ticino Unihockey | 5:4 (1:0) |
In Klammern: Stand in der Serie
NLB Männer, Halbfinal 2 (best-of-5)
| UHC Sarganserland | - | UHC Thun | 2:6 (0:2) | |||
| Ticino Unihockey | - | Kloten-Dietlikon Jets | 0:5 (0:2) |
In Klammern: Stand in der Serie
NLB Männer, Playout 3 (best-of-5)
| Langenthal Aarwangen | - | Iron Marmots | 8:3 (3:0) | |||
| UHC Grünenmatt | - | UH Limmattal | 4:5 n.V. (2:1) |
In Klammern: Stand in der Serie