10.
2012
Mäder wieder ein «Roter Teufel»
Torhüter Matthias Mäder kehrt per sofort zurück in die NLB-Mannschaft der Red Devils March-Höfe Altendorf.
Der 24-Jährige Matthias Mäder war in den vergangenen drei Saisons wichtiger Bestandteil des Teams und zählte zu den absoluten Leistungsträgern. Auf diese Saison hin wagte der Keeper den Schritt in die Swiss Mobiliar League und versuchte sein Glück bei Waldkirch-St.Gallen. Den Sommer über duellierte sich Mäder in der Ostschweiz mit einem anderen Torhüter um einen Goalie-Posten. Der Sprung in die höchste Spielklasse blieb ihm aber (vorerst) verwehrt - sein Kontrahent bekam den Platz im Team (unihockey.ch berichtete).
«Es ist toll, wieder ein Devil zu sein»
Nach einer kurzen Pause kehrt Matthias Mäder nun zu den Red Devils zurück - dem Verein, bei dem er gross geworden ist. «In erster Linie bin ich froh, wieder Unihockey spielen zu können. Dass ich dies bei dem Verein machen kann, wo auch meine besten Kollegen sind, ist umso toller», zeigt sich Mäder erfreut. In den letzten Wochen tauchte er schon einige Male als Aushilfs-Torhüter in den Trainings auf, was ihm den Weg zurück zu seinem Topniveau erleichtern dürfte. «Um 100 Prozent meiner Leistungsfähigkeit zu erreichen, fehlen mir aber schon noch ein paar Trainings und vor allem Ernstkämpfe», sagt Mäder aber klar.
Raus aus der sportlichen Misere
Mäder verfolgte seit Saisonstart den Weg der Roten Teufel. Natürlich hat auch er bemerkt, dass das Team schon sonnigere Tage erlebt hat: Aktuell rangieren die Red Devils mit zwei Punkten aus sieben Spielen auf dem letzten Platz. Die sportliche Leitung um den Teamverantwortlichen Philipp Keller und Trainer Jürg Rauchenstein will nun ein Zeichen setzen: «Wir erhoffen uns, dass ein Ruck durch die ganze Mannschaft geht und wir wieder erfolgreicheres Unihockey spielen», erklärt Keller den Transfer. Für Mäder selbst ist klar, dass es wieder nach oben gehen wird. Und weil er nicht nur Optimist, sondern auch selten um einen Spruch verlegen ist, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu: «Tiefer runter geht's ja auch nicht mehr.»