23.
01.
2015
NLB Männer | Autor: Voneschen Reto

NLB Männer, Vorschau 17./18. Runde

Hochspannung im Unterhaus: In den letzten beiden Qualifikationsspielen heisst es, «aus 5 mach 2». Fünf Teams streiten sich um zwei Finalrunden-Plätze. Und Davos-Klosters hat die Chance, NLB-Meister zu werden.

NLB Männer, Vorschau 17./18. Runde Kritische Blicke: Reicht es auch dieses Jahr für Sarganserland? (Bild Reto Voneschen)

Die Floskel von «jeder kann gegen jeden gewinnen» traf in dieser Saison in der Nationalliga B voll und ganz zu. Dies beweist die Doppelrunde des letzten Wochenendes, wo keines der zehn Teams die vollen sechs Punkte abräumte. Leader Davos-Klosters ergatterte sich beispielsweise nur einen Zähler und musste so die vorzeitige NLB-Meisterfeier verschieben. Ein Sieg am Wochenende reicht nun und die Bündner dürfen erstmals in der Vereinsgeschichte den Titel feiern. An dieser Stelle sei dem samstäglichen Kontrahenten Mittelland empfohlen, frühzeitig abzufahren. Das WEF macht aus Davos ein Hochsicherheitstrakt.

Die Ausgeglichenheit zeigte sich auch im Kampf um die Finalrunde der Top-6-Teams. Richtig gelesen - Finalrunde. Statt wie in den Vorjahren Viertelfinal-Playoffs mit den Teams von Rang 3 bis 6 wird in dieser Saison eine Finalrunde in zwei Gruppen gespielt. Die Teams der Ränge 1,4 und 6 sind in der einen Gruppe, diejenigen von 2, 3 und 5 in der anderen. Die vier Besten qualifizieren sich dann für die Halbfinal-Playoffs. Praktisch durch sind neben Davos auch Sarnen, Mittelland und Thurgau. Gerade mal drei Punkte trennen Zug (23 Punkte), Ticino (22), Sarganserland (22), Eggiwil (20) und Zürisee (20). Nur zwei aus dem Quintett dürfen in die Finalrunde, der Rest muss mit Schlusslicht ULA die Playoffs.

Von wegweisendem Charakter wird die Partie zwischen Sarganserland und Ticino am Samstagabend. Der Sieger macht einen grossen Schritt Richtung Finalrunde. Zug und Eggiwil haben mit Thurgau respektive Sarnen Kontrahenten aus der oberen Tabellenhälfte. Am Sonntag stehen sich einzig bei Eggiwil gegen Sarganserland zwei direkte Kontrahenten gegenüber. Der Rest wird in einer Live-Konferenz entschieden. Da empfiehlt es sich, den Zählrahmen auf die Bank mitzunehmen. Unter Umständen könnte jedes Tor am Schluss zählen...

Die Spiele in der Übersicht:

Samstag, 24. Januar
Ad Astra Sarnen - Eggiwil
18 Uhr - Dreifachhalle Sarnen

Sarganserland - Ticino
18 Uhr - Riet Sargans

Thurgau - Zug United
19 Uhr - Paul Reinhart Halle Weinfelden

Iron Marmots Davos-Klosters - Mittelland Olten Zofingen
19 Uhr - Arkaden Davos Platz

Langenthal Aarwangen - Zürisee
19 Uhr - Kreuzfeld Langenthal

Sonntag, 25. Januar
Zürisee - Thurgau
17 Uhr - Farlifang Zumikon

Ticino - Langenthal Aarwangen
17 Uhr - Arti e Mestieri

Eggiwil - Sarganserland
17 Uhr - BOE Zollbrück

Mittelland Olten Zofingen - Ad Astra Sarnen
17 Uhr - Giroud Olma BBZ Olten

Zug United - Iron Marmots Davos-Klosters
17 Uhr - Dorfmatt Rotkreuz

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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