03.
Obwalden und Fribourg wehren Matchball ab
Thun und die Jets können sich am Wochenende zweimal durchsetzen und machen in ihrer Serie aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Fribourg und Obwalden geraten erst 0:2 in Rückstand, können dann aber vor heimischem Anhang verkürzen. Die Playouts beginnen mit knappen Heimsiegen für ULA und Grünenmatt.
Nachdem im ersten Spiel der NLB-Viertelfinals allen vier Teams der Ränge 5 bis 8 ein Break gelungen war, schafften Thun und die Jets im zweiten Spiel das direkte Rebreak. Die Flieger setzten sich in einer erneut sehr engen und umkäpften Partie im Zürcher Oberland gegen Pfanni mit 4:3 durch, mussten dabei sogar einen frühen 0:2-Rückstand verarbeiten und kamen durch das entscheidende Tor von Manuel Rieder viereinhalb Minuten vor Schluss zum Sieg. Zwei Tage später rannten die Jets im Mitteldrittel schon wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, konnten erneut ausgleichen und kamen durch einen Treffer von Pyry Kauppinen in der 69. Minute zum Overtime-Sieg und einer 2:1-Führung in der Serie.
Ebenfalls 2:1 für den Favoriten steht es zwischen Thun und Gordola. Die Berner Oberländer konnten dabei auf den Schock aus der ersten Runde reagieren und liessen in 120 Minuten nur drei Gegentore zu. In Tenero stand es dabei bis kurz nach Spielhälfte 2:2, zuhause in Thun erspielte sich der Qualisieger in den ersten zwei Dritteln eine 3:0-Führung. Gordola verschoss im Schlussdrittel einen Penalty und kam erst in der 58. Minute zum Ehrentreffer.
Mit dem Rücken zur Wand nahmen Floorball Fribourg und Ad Astra Obwalden ihr zweites Heimspiel in Angriff. Die Saanestädter rannten in Bellinzona ab der 9. Minute einem Rückstand hinterher und mussten das 0:2 in der Serie hinnehmen. Zuhause und mit dem drohenden Saisonende vor Augen gelang den Fribourgern eine deutliche Steigerung. Bis zur zweiten Pause legten sie mit 4:1 vor, im Schlussdrittel gab es auf beiden Seiten noch zwei Tore und zwei Strafen. Obwalden wurde von Sarganserland am Samstag verdient mit 7:3 bezwungen und benötigte ebenfalls eine klar verbesserte Leistung, um sich am Sonntag erstmals durchzusetzen. Der Befreiungsschlag gelang erst im Schlussdrittel mit fünf erzielten Toren. Somit haben die Sarganser genau wie Ticino am nächsten Samstag den zweiten Matchball.
In den Playouts starteten ULA und Grünenmatt mit einem knappen Heimsieg. In Langenthal führte das Heimteam kurz nach dem ersten Seitenwechsel mit 2:0, kassierte danach im Mitteldrittel noch drei Tore und glich das Skore zweimal wieder aus. Am Ende fiel der Siegtreffer für ULA in der 53. Minute durch Routinier Jakub Mendrek. In Sumiswald stand es zwischen Grünenmatt und Limmattal nach 51 Minuten 2:1, ehe die "Mätteler" in einer verrückten Schlussphase den Sieg feiern konnten. Erst erhöhten die Emmentaler auf 3:1, dann glich Limmattal bis zur 58. Minute noch aus und dann fiel 22 Sekunden vor der Sirene doch noch das entscheidende Siegtor durch Oliver Niemelä.
NLB Männer, Viertelfinal 3 (best-of-5)
| Verbano Gordola | - | UHC Thun | 2:7 (1:1) | |||
| Pfannenstiel Egg | - | Kloten-Dietlikon Jets | 3:4 (1:1) | |||
| Ticino Unihockey | - | Floorball Fribourg | 6:4 (2:0) | |||
| UHC Sarganserland | - | Ad Astra Obwalden | 7:3 (2:0) |
In Klammern: Stand in der Serie
NLB Männer, Viertelfinal 4 (best-of-5)
| UHC Thun | - | Verbano Gordola | 6:1 (2:1) | |||
| Kloten-Dietlikon Jets | - | Pfannenstiel Egg | 4:3 n.V. (2:1) | |||
| Floorball Fribourg | - | Ticino Unihockey | 6:3 (1:2) | |||
| Ad Astra Obwalden | - | UHC Sarganserland | 7:3 (1:2) |
In Klammern: Stand in der Serie
NLB Männer, Playouts (best-of-5)
| Langenthal Aarwangen | - | Iron Marmots | 5:4 (1:0) | |||
| UHC Grünenmatt | - | Unihockey Limmattal | 4:3 (1:0) |
In Klammern: Stand in der Serie