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NLB Männer | Autor: "Luzerner Zeitung"

Obwaldens Kader steht

Die Kaderplanung bei Ad Astra Obwalden ist abgeschlossen. Im Staff und bei den Ausländerpositionen sind lauter neue Gesichter anzutreffen. Auch im Vorstand gab es einige Wechsel.

Obwaldens Kader steht In Obwalden blieb kaum ein Stein auf dem anderen. (Bild: André Düsel)

Der grosse Umbruch. Etwa so dürfte die Überschrift über das Kapitel für die Saison 2022/2023 bei Ad Astra lauten. Sehr vieles ist bei den Sarnern neu im Vergleich zur Vorsaison. Angefangen beim Vereinsnamen. Ad Astra Sarnen ist Geschichte, Ad Astra Obwalden nennt sich der Verein seit Kurzem offiziell. «Dieser Namenswechsel wurde vor einem Jahr an der GV von den Mitgliedern angenommen. Ad Astra beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Sarnen, sondern auf den ganzen Kanton und darüber hinaus. Dem wollen wir Rechnung tragen», begründet Roger Berchtold das Ganze. Berchtold, ein langjähriger Spieler und Ad Astra-Urgestein, wird an der diesjährigen GV als Präsident und neuer Kopf des Vereins gewählt werden. Und auch sonst gibt es weitere Umbrüche und neues Blut im Vorstand von Ad Astra. «Trotz des Abstiegs in die NLB spüre ich eine positive Aufbruchstimmung im Verein. Darauf wollen wir in den nächsten Jahren aufbauen», so Berchtold.

Komplett neuer Trainerstaff
Auch bei der ersten Mannschaft hat sich in den letzten Monaten einiges getan bei den Obwaldnern. Nach drei Jahren im Oberhaus nimmt Ad Astra die nächste Saison in der NLB mit einem rundum erneuerten Trainerstaff in Angriff. Bereits Ende April konnte Sportchef Roman Schöni vermelden, dass der Posten des Headcoaches mit dem Schweden Jakob Arvidsson besetzt werden konnte. Arvidsson weilte Anfang Juni für ein verlängertes Wochenende in der Schweiz, wo er sein neues Team ein erstes Mal kennenlernen konnte. Nebst zwei Trainings stand auch ein Teamevent auf dem Programm: Gemeinsam ging es in die Höhe auf den Giswilerstock.

Es ist vorgesehen, dass der 33-jährige Arvidsson als Spielertrainer amten wird. «Wir sind uns bewusst, dass dieses Setup mit einem spielenden Headcoach eine Herausforderung ist. Umso wichtiger ist, dass wir Arvidsson mit fähigen und motivierten Assistenztrainern unterstützen können», so Schöni. Dies scheint dem Sportchef gelungen zu sein: Neu werden Kristaps Vaicis und David Rezac als Assistenztrainer amten, ergänzt von Stefan Schaufelberger, welcher im Trainerstaff verbleibt. Die beiden Neuen im Staff sind bei Ad Astra keine unbekannten Gesichter: Der Lette Vaicis verteidigte in der Saison 2016/2017 für Ad Astra in der NLB, der Tscheche Rezac war in der Vergangenheit als Juniorentrainer für den Verein tätig. Schöni ist mit der Zusammensetzung des Trainerstaffs zufrieden: «Personell sind wir sehr gut besetzt. Wichtig ist, dass sich alle Staffmitglieder rasch kennenlernen und als Einheit funktionieren. Dies wird sicher nicht von heute auf Morgen gehen, aber ich bin da absolut zuversichtlich.»

Alle Ausländerpositionen neu besetzt
Grosse Veränderungen gibt es auch auf den Spielerpositionen. Was sofort ins Auge sticht: Alle vier Schweden von der letzten Saison in der NLA sind in die Heimat zurückgekehrt. Ersetzt wurden sie durch drei Landsmänner. «Eigentlich sind es vier, wenn wir unseren Spielertrainer Jakob Arvidsson auch dazu zählen», korrigiert Sportchef Schöni. Ganz so klingende Namen wie im Vorjahr sind bei den Ausländern nicht mehr mit dabei. Schöni: «Wir sind in der letzten Saison «all-in» gegangen. Leider hat sich das Risiko nicht ausbezahlt. Unsere neuen ausländischen Verstärkungsspieler tragen nicht so grosse Namen, werden aber im ansonsten stark verjüngten Kader nichts desto trotz eine wichtige Rolle einnehmen.» Fredrik Edholm, Isak Stöckel und Axel Frank heissen die drei neuen Schweden von Ad Astra. Letzterer wird die Abwehr verstärken, die ersten beiden sollen für die offensive Musik sorgen. Alle drei haben einen Vertrag über vorerst ein Jahr unterschrieben und werden bis zum Trainingslager im August zum Team gestossen sein.

Verjüngter Kern an Schweizer Spielern
In den Reihen der einheimischen Spieler hat sich ein Generationenwechsel schon länger abgezeichnet. Dieser scheint nun definitiv vollzogen. Erneut sind einige langjährige und altgediente Spieler vom Leistungssport zurückgetreten. Eine Auszeit nimmt sich auch der Leistungsträger Cornel von Wyl, der mit seiner Freundin für längere Zeit ins Aussland verreist und in der nächsten Saison darum nicht für Ad Astra spielen wird.

In die Bresche springen sollen jetzt die jüngeren Spieler. «Grundsätzlich ist das ein normaler Prozess im Mannschaftssport. Die Alten fallen raus, die Jungen rücken nach. Das Teamgefüge wird sich durch die vielen Zuzüge und Abgänge sicher stark verändern. Ich erhoffe mir, dass dadurch der eine oder andere junge Spieler aufblüht und Verantwortung übernimmt», meint Schöni. Alles in allem zeigt sich der Sportchef zufrieden mit dem Kader, mit welchem die Saison 2022/2023 in der NLB in Angriff genommen wird: «Die Breite des Kaders als auch die Qualität und das Potential im Team stimmen mich positiv. Für die nächste Saison erhoffen wir uns, dass die verjüngte Mannschaft rasch in der neuen Liga Fuss fasst und einen Playoff-Platz erreichen wird. Alles Andere ist Zugabe.»

Wichtiger als der Blick nur in die nächste Saison, ist dem Sportchef die mittelfristige Zukunft: «Meine Arbeit in den letzten Monaten war aufgrund der vielen Veränderungen sehr zeitintensiv. Ich hoffe, dass die Veränderungen in den nächsten Jahren nicht so gross sein werden. Der neue Kern im Team ist jetzt hoffentlich so stabil, dass wir in den nächsten Jahren darauf aufbauen und davon zehren können.»

 


Kader von Ad Astra für die Saison 2022/2023 in der NLB

Torhüter: Lars Birchmeier, Mario Britschgi.

Verteidiger: Alexander Bitterli, Nicola Burri, Gino Durrer (neu, eigene Junioren), Axel Frank (SWE, neu), Marcel Kramelhofer, Julian Lingg  (Doppellizenz mit Unihockey Luzern), Andreas Ming, André Muff (neu, eigene Junioren), David Wallimann (neu, von Unihockey Luzern).

Center: Ronny Barmettler, Noah Boschung, Markus Furrer, Basil von Wyl.

Flügel: Jakob Arvidsson (SWE, neu, Spielertrainer), Dominic Durot, Gianluca Durrer, Dario Eberhardt, Fredrik Edholm (SWE, neu), Mischa Furrer (neu, zurück von Auszeit), Patrick Müller, Jens Odermatt, Devin Rüegger, Isak Stöckel (SWE, neu).

Förderkader: Pedro Gasser, Jens Huber, Simon Schwab, Elias von Atzigen, Zinedine Zwahlen.

Staff: Jakob Arvidsson (Headcoach), David Rezac (Assistent), Kristaps Vaicis (Assistent & Athletik Coach), Stefan Schaufelberger (Assistent & Torhütertrainer), Norbert Amgarten (Leiter Medical Staff), Aart Vrijenhoek (Mental Coach, Physio), Reto Vögeli (Athletik Coach), Marco Schöni & Pascal Amrein (Teammanager).

Abgänge: Pascal Amrein (Rücktritt vom Leistungssport), Marc Dubacher (Rücktritt vom Leistungssport), Oliver Forslind (zurück nach SWE, Dalen IBK), Mathias Hagert (zurück nach SWE, Team unbekannt), Jonas Höltschi (Rücktritt vom Leistungssport), Valerio Läubli (Rücktritt vom Leistungssport), Erik Oweling (zurück nach SWE, Linköping IBK), Luca Rizzi (zurück zu Davos), Alexander Rudd (zurück nach SWE, Gävle), Marco Schöni (Rücktritt vom Leistungssport), Jens-Jörn Sommerhalder (zurück zu Lok Reinach), Cornel von Wyl (Auszeit, Reisen).

 

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