19.
11.
2010
NLB Männer | Autor: Boesch Klaus

Pattsituation in der NLB

Haupttraktandum an der Nationalliga-Präsidentenkonferenz in Olten waren die Spielmodi für die kommende Saison. In der Nationalliga B konnten sich weder die Vertreter der Männer noch die der Frauen einigen.

Praktisch diskussionslos wurden an der gestrigen Nationalliga-Präsidentenkonferenz die Modusvorschläge für die Swiss Mobiliar League übernommen. Während bei den Männern keine Änderungen vorgesehen sind, wird bei den Frauen die Finalrunde abgeschafft und durch eine dritte Qualifikationsrunde ersetzt. Die Teams, welche die laufende Saison auf den Plätzen 1-4 abschliessen erhalten in der kommenden Saison ein Heimspiel mehr als die Teams auf den Plätzen 5-8. Danach geht es mit 4er-Playoffs weiter und die beiden Letztplazierten ermitteln im Playout den Vertreter für die Auf-/Abstiegsspiele Der Modus gilt nur für die kommende Saison, da bei den Frauen momentan eine Arbeitsgruppe die Ligazusammensetzungen überarbeitet.

Zweimal Pattsituation
Für die Frauen NLB hatte das Komitee den gleichen Modus wie für die Swiss Mobiliar League vorgeschlagen. Dem gegenüber Stand ein Antrag von Leimental, nach zwei Qualifikationsrunden mit 4er-Playoff und 4er-Playouts weiterzufahren. Die Belastung durch die zusätzlichen Spiele sei für die NLB-Spielerinnen mit dem Modus analog SML zu gross, lautete die Begründung für den Antrag. Beide Anträge erhielten aus dem Plenum Unterstützung. Da bei der Abstimmung je vier Vereinsvertreter für einen der beiden Anträgen votierten, kam es zum Stichentscheid durch den Nationalligapräsidenten. Andreas Iseli entschied sich dabei für den Antrag der Kommission.
Auch für die Männer NLB lag sowohl ein Antrag der Komission (Hin-/Rückrunde, 8er-Playoff, 9. und 10. Spielen gegen 1. Ligavertreter) als auch ein Gegenantrag der Red Devils (Hin-/Rückrunde, 6er-Playoff, 4er-Playout) vor. Die Red Devils sahen die NLB-Vertreter durch die lange Wartezeit zwischen Qualifikationsende und start der Auf-/Abstiegsspiele im Nachteil. Auch hier votierten je vier Vertreter für die beiden Anträge. Doch diesmal musste der Präsident nicht eingreifen. Der NLB-Vertreter einigten sich darauf zuerst die genauen Termine der beiden Varianten auszuarbeiten und danach zu entscheiden.

Gratiseintritt für Schiedsrichter
Einstimmig und diskussionslos wurde eine neue Regelung für die Schiedsrichter gutgeheissen. Ab der Saison 2011/2012 haben sämtliche Schiedsrichter Anrecht auf einen Gratiseintritt (ohne Cup/Playoff), wenn sie sich mit Lizenz und einem amtlichen Ausweis identifizieren können. Dies vorbehalten das die Partie nicht ausverkauft ist.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks