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NLB Männer | Autor: UHC Pfannenstiel Egg

Pfanni: Vier Verteidiger treten zurück

Der UHC Pfannenstiel muss weitere Abgänge von arrivierten Kräften vermelden. Nach zuletzt drei Stürmern betrifft es dieses Mal vier Verteidiger. Sven Bier (33-jährig, 283 Spiele), Fabian Scheuner (30-jährig, 207 Spiele), Marco Hurni (28-jährig, 64 Spiele) und Marco Klauenbösch (29-jährig, 45 Spiele) werden das Pfanni-Fanionteam verlassen und kürzertreten.

Pfanni: Vier Verteidiger treten zurück Marco Klauenbösch tritt nach zahlreichen Saisons in der Nationalliga zurück. (Bild: UHC Pfannenstiel)

Sven Bier ist ein Pfanni-Urgestein durch und durch. Er startete seine Unihockey-Karriere damals in Oetwil am See, ehe er den Verein als hochmotivierter Pfanni-Junior Richtung GC Unihockey verliess. Nach einigen Jahren beim Stadtclub und anschliessend einer Saison beim UHC Uster kehrte Bier in der Saison 2011/12 zurück zum UHC Pfannenstiel. Er war auf Grund seiner Gewissenhaftigkeit, seiner Konstanz, seiner Hartnäckigkeit und seines Willens ein unverzichtbarer Wert in der Pfanni Defensive und auch ein Lieblingsspieler jedes Trainers. Bis heute sind sagenhafte 283 Spiele (Rang 4 der ewigen Rangliste) zusammengekommen - doch viel mehr Wert als diese Zahlen waren seine Leistungen auf und neben dem Feld für den UHC Pfannenstiel. Bier war, ist und wird immer eine der grössten Identifikationsfiguren des UHC Pfannenstiels bleiben.

Der zweite Abgang betrifft Fabian Scheuner. Sein Weg führte ihn in der Saison 2016/17 von den Junioren des UHC Uster an den Pfannenstiel, wo er gleich in seiner ersten Saison völlig überraschend den Aufstieg in die Nationalliga B mitfeiern durfte. Er ist im Übrigen neben Sven Bier noch der einzige verbliebene Held des damaligen Aufstiegsteams. In der Zwischenzeit sind eindrückliche 207 Spiele zusammengekommen in denen sich der kampfstarke Verteidiger 18 Tore, 14 Assist und 32 Punkte gutschreiben liess und auch 78 Minuten auf der Strafbank verweilen musste. Scheuner ist mit seiner vorbildlichen Einstellung, seinem Kampfgeist und seinem ausgeprägten Teamgedanken auf dem Feld und seiner lockeren, umgänglichen und teamdienlichen Art neben dem Feld über all die Jahre ein unverzichtbarer Wert im Pfanni-Kollektiv geworden und hat so auch eine Generation mitgeprägt und grossen Anteil den diversen Erfolgen gehabt.

Auch von Marco Hurni muss sich der UHC Pfannenstiel verabschieden. Nach einer Verletzung trat Hurni beim UHC Uster vom Spitzensport zurück und gab im November 2023 nach 18 Monaten Pause überraschend sein Comeback beim UHC Pfannenstiel in der 1.Liga. Hurni war durch seine smarte und wohlüberlegte Spielweise von Beginn an eine grosse Verstärkung und brachte auch durch seine Ruhe und seine Spielübersicht einen grossen Mehrwert ins Spiel der Zürcher Oberländer. Mit Hurni verliert Pfanni nicht nur einen der spielstärksten Verteidiger der gesamten Nationalliga B, sondern auch einen unglaublich wertvollen und teamdienlichen Mitspieler. Er wird sich fortan voll und ganz auf seine berufliche Karriere fokussieren.

Last but not least sagt auch Marco Klauenbösch "Tschüss". Der 29-Jährige begann seine Karriere beim UHC Dietlikon, spielte dann bei den Jets, Rychenberg und dem UHC Uster, ehe er im Juni 2024 den Weg an den Pfannenstiel fand. Durch seine grundsolide Defensivarbeit stabilisierte die Verteidigung merklich und hatte so grossen Anteil an der tiefen Gegentorquote die Pfanni zweimal in die Playoffs der zweithöchsten Liga brachte. Klauenbösch war für Pfanni durch seine Teamfähigkeit, seine Erfahrung, seine Robustheit, seine Kreativität und seine polyvalente Einsetzbarkeit eine wertvolle Verstärkung, die nun fehlen wird.

Während Sven Bier und Fabian Scheuner noch auf dem Kleinfeld für Pfanni auf Punktejagd gehen werden, werden Marco Hurni und Marco Klauenbösch den Unihockeystock ganz an den berüchtigten Nagel hängen. Die hinterlassenen Lücken sind gross, aber es werden Jüngere in die Bresche springen, Verantwortung übernehmen und ihren zurückgetretenen Vorbilden nacheifern.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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