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Pfanni wird 8. und Thun wählt Gordola
Am vorletzten Spieltag sichert sich der UHC Pfannenstiel den Einzug in die Playoffs, ULA schafft es trotz fulminanter Aufholjagd in den letzten Wochen und Monaten nicht mehr über den Strich. Qualisieger Thun wählt den Tabellen-Siebten Gordola, Pfanni trifft im Viertelfinal auf die Jets.
Thun stand bereits vor der abschliessenden Doppelrunde der Männer als Sieger der Qualifikation fest, traf aber mit ULA am Samstag auf ein Team, das noch um den 8. Platz kämpfte. Nach einem katastrophalen Saisonstart hatten sich die Oberaargauer immer weiter zurückgekämpft, nun endete die Aufholjagd aber mit einem 6:10 in Thun und dem gleichzeitigen Sieg von Pfanni gegen Fribourg. In Thun hielt ULA lange gut mit und führte im Mitteldrittel gar mit 5:3, musste danach aber verletzungsbedingt den Goalie wechseln und beging kurzzeitig zu viele Eigenfehler. Pfanni hingegen hatte gegen Fribourg das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite (zahlreiche Metalltreffer der Gäste) und belohnte sich für einen kämpferischen Auftritt mit den entscheidenden drei Punkten zur Playoff-Qualifikation. Am Sonntag folgten im Tessin gegen Gordola zwei weitere Zähler, während ULA trotz der Enttäuschung vom Vortag mit dem Sieg gegen Sarganserland noch einen positiven Abschluss der Qualifikation feierte.
Die Sarganser, als Aufsteiger hervorragend in die Saison gestartet und längst für die Playoffs qualifiziert, zeigten zuletzt eine stark absteigende Formkurve. Nach den Niederlagen gegen Gordola und ULA geht es nun im Viertelfinal gegen Obwalden. Bei der Wahl der Gegner überraschte Thun, das nicht gegen Pfanni (8.) antritt, sondern gegen Gordola. Die Jets "erbten" somit ein Derby gegen Pfanni, Obwalden überliess Floorball Fribourg (4.) das Duell mit Ticino (5.), das zur Neuauflage des letztjährigen Viertelfinals wird. Damals wählten die Saanestädter Ticino, obwohl schlechter klassierte Gegner zur Auswahl standen, und unterlagen den Südschweizern. Nun ist es eine Paarung, die auch gemäss normaler Tabellenlage zustandegekommen wäre.
Am Tabellenende trennten die letzten drei Teams am Ende nur gerade zwei Punkte. Grünenmatt, im alten Jahr noch auf Playoffkurs und seither im freien Fall, verlor auch in Davos. Die Iron Marmots wurden am Ende dennoch Letzte, da sie gegen Fribourg deutlich verloren und Limmattal gegen Ticino gewann. Die Urdorfer konnten sich zuletzt steigern, verpassten das Heimrecht für die Serie gegen Grünenmatt aber knapp wegen dem schlechteren Torverhältnis.
Viertelfinal (best-of-5, ab 22.02.2026)
UHC Thun (1.) - Verbano Gordola (7.)
Kloten-Dietlikon Jets (2.) - Pfannenstiel Egg (8.)
Ad Astra Obwalden (3.) - UHC Sarganserland (6.)
Floorball Fribourg (4.) - Ticino Unihockey (5.)
Playouts (best-of-5, ab 01.03.2026)
Langenthal Aarwangen (9.) - Iron Marmots (12.)
UHC Grünenmatt (10.) - Unihockey Limmattal (11.)
NLB Männer, 21. Runde
| UHC Sarganserland | - | Verbano Gordola | 5:8 | |||
| UHC Thun | - | Langenthal Aarwangen | 10:6 | |||
| Ticino Unihockey | - | Ad Astra Obwalden | 8:5 | |||
| Unihockey Limmattal | - | Kloten-Dietlikon Jets | 3:6 | |||
| Pfannenstiel Egg | - | Floorball Fribourg | 8:3 | |||
| Iron Marmots | - | UHC Grünenmatt | 7:4 |
NLB Männer, 22. Runde
| Langenthal Aarwangen | - | UHC Sarganserland | 4:3 | |||
| Unihockey Limmattal | - | Ticino Unihockey | 8:5 | |||
| Verbano Gordola | - | Pfannenstiel Egg | 5:6 n.V. | |||
| Ad Astra Obwalden | - | UHC Thun | 8:7 | |||
| Floorball Fribourg | - | Iron Marmots | 11:3 | |||
| UHC Grünenmatt | - | Kloten-Dietlikon Jets | 2:6 |