12.
05.
2020
NLB Männer | Autor: Red Devils March-Höfe Altendorf

Red Devils verstärken Offensive

Trotz Lockdown waren die NLB-Verantwortlichen der Red Devils nicht untätig. Marco Eberhöfer kann namhafte Zuzüge und diverse Vertragsverlängerungen - unter anderem mit Headcoach Dominik Keller - vermelden.

Red Devils verstärken Offensive Patrick Bamert brach das Abenteuer bei WaSa vorzeitig ab. (Bild: Damian Keller)

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres musste der bisherige Headcoach Enrique Gomez aus privaten und gesundheitlichen Gründen sein Amt per sofort niederlegen. Dies war ein harter Schlag für das Team, hatte Gomez doch unheimlich viel Kraft und viele neue Ideen eingebracht.

Sein damaliger Assistenztrainer Dominik Keller erklärte sich glücklicherweise sofort bereit, das Amt des Headcoaches vollumfänglich zu übernehmen. Er konnte mit seiner ruhigen Art dem Team auch umgehend wieder Selbstvertrauen und zusätzliche Freude am Spiel vermitteln. Mit der Hilfe seiner zwei Assistenten, Thomas Krieg und Raffael Friedlos, konnte das Team einige Zeichen setzen und sich stabilisieren.

Schon im Februar war klar, dass die NLB-Verantwortlichen und Team-Chef Marco Eberhöfer mit Dominik Keller und Thomas Krieg unbedingt verlängern möchten. «Dieser eingeschlagene Weg muss weiterverfolgt und von der Erfahrung und dem enormen Einsatz profitiert werden», sagt Eberhöfer. Es habe dann glücklicherweise nur wenige Gespräche für die definitive Zusage gebraucht. Ebenfalls zum Staff gehören wird Raffael Friedlos, der sein Amt als Torhütertrainer wieder aufnimmt.

Gwerder und Bamert kehren zurück
Die Saisonplanung während der Coronakrise sei alles andere als einfach gewesen. «Trotzdem ist es uns gelungen, die Verträge mit unseren drei Ausländern zu verlängern», erklärt Eberhöfer. Julian Rüger habe bereits im Herbst seine Zusage gegeben. Und auch Topscorer Anssi Soini und Markus Piitisjärvi bleiben den Devils erhalten. «Die zwei Finnen haben sich sehr gut ins Team und den Verein integriert und haben in der vergangenen Saison oft ihre herausragende Technik aufblitzen lassen. Wir sind froh, können wir nun weiter mit ihnen planen.»

Zusätzlich wird das Team auch zwei Rückkehrer begrüssen dürfen: Patrick Bamert und Marco Gwerder. Man darf gespannt sein wie das Duo mit dem NLA-Rückkehrer Patrick Bamert auf dem Feld wirbeln wird. Bamert hatte sein halbjähriges Gastspiel bei Waldkirch St. Gallen aus persönlichen Gründen frühzeitig beendet und hielt sich zuletzt bei der Kleinfeld-Equipe fit. «Nun ist er bereit, wieder auf Nationalliga-Niveau anzugreifen», weiss Eberhöfer. Mit Marco Gwerder kehrt ein altbekannter Innerschwyzer zu den Ausserschwyzer zurück. Gwerder spielte für die Devils bereits von 2016 bis 2018 in der NLB und sammelte in zwei Saisons über 50 Skorerpunkte. Bamert knackte die 50er-Marke gar schon in einer einzigen Saison.

Captain Roman Schnyder tritt zurück
Das Team verlassen wird der Captain Roman Schnyder, der seine ambitionierte Karriere beenden wird. «Für die abgelaufene Saison konnten wir ihn noch einmal überreden, aber jetzt gab es kein zurück mehr für ihn», sagt Eberhöfer. Schnyder ist für die Devils ein grosser Verlust. 2012/13 ist der damalige Jungspund ins Fanionteam gestossen und bestritt seither acht Saisons - davon sechs in der NLB - für die Roten Teufel. Er galt nicht als der grosse Skorer, dafür viel mehr als Teamplayer, dessen Persönlichkeit im Team eine grosse Lücke hinterlassen wird. Zuletzt trug Schnyder während zwei Jahren die Captain-Binde.

Weiter werden Marco Engeli und Dominik Marty in ein anderes Team der Devils wechseln. Dario Eggler und Raffael Rink haben ihre Rücktritte beziehungsweise den Wechsel zum Partnerteam Tuggen-Reichenburg erklärt. Andreas Zwicker verlässt die Märchler nach einer Saison wieder in Richtung Herisau.

«Die Grundsteine für die nächste Saison sind gesetzt, jetzt benötigt es eine gute Vorbereitung», sagt Eberhöfer.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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