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NLB Männer | Autor: UHC Thun

Thun gibt Kader bekannt

Das Kader des UHC Thun für die Saison 2022/23 ist fix. Ein personeller Aderlass aufgrund des Abstiegs in die NLB blieb aus. Nun visiert die junge und talentierte Mannschaft die Top 4 an. Dazu beantwortet Martin Wenger, Vorstand Leiter Sport, die fünf wichtigsten Fragen zur bevorstehenden NLB-Saison.

Thun gibt Kader bekannt Tobias Baumann geht weiter für Thun auf Punktejagd. (Bild: Hans Mischler)

Der UHC Thun freut sich das Kader für die Saison 22/23 zu präsentieren. Gut ein Monat ist seit dem bitteren Abstieg der ersten Mannschaft in die NLB vergangen. Die Enttäuschung war bei allen Beteiligten riesig, konnte mittlerweile aber grösstenteils abgeschüttelt und in Vorfreude auf das NLB-Abenteuer umgewandelt werden.

Mit zwei Zuzügen aus dem Nachwuchsbereich von Köniz, dem bereits kommunizierten Transfer von Viktor Kopecky sowie einigen eigenen Junioren die in die erste Mannschaft eingebaut werden, kann die Kaderplanung als durchaus erfolgreich betrachtet werden. Zudem ist es nicht ausgeschlossen, dass das Fanionteam über den Sommer noch die eine oder andere Verstärkung erhalten wird. Des Weiteren kann der UHC Thun weiterhin auf den Headcoach Simon von Gunten zählen, an dessen Seite neu Roman Schrag assistieren wird. Das Ziel dieses jungen Teams wird es sein sich direkt in der NLB zu etablieren und eine Rangierung im vorderen Drittel der Liga zu erreichen. Um für das neue Kapitel bereit zu sein, bereiten sich die Jungs bereits seit einigen Wochen im Sommertraining vor.

 

Fünf Fragen zur neuen Saison

Quelle: UHC Thun

Gleich mit 0:4 ging die Auf-/Abstiegsserie gegen Floorball Thurgau verloren. Kam es nun in der ersten Mannschaft zum personellen Aderlass?
Martin Wenger: Nein, das ist erfreulicherweise überhaupt nicht der Fall. Ich bin sehr stolz und glücklich, dass viele Spieler, auch langjährige Leistungsträger, aus dem letztjährigen Kader weiterhin beim UHC Thun bleiben und für zwei Jahre unterschrieben haben. Fast zwei Drittel aller Spieler, die in den Auf-/Abstiegsplayoffs im Einsatz standen, sind auch heute noch Teil der Mannschaft.

Mit den Abgängen von Ammann, Bühler, Scheuner oder Garbely haben aber dennoch wichtige Spieler den UHC Thun verlassen. Wie werden diese Lücken gefüllt?
Erst einmal möchte ich sagen, dass sämtliche Abgänge und Rücktritte vom Leistungs-Unihockey nicht auf den Abstieg zurückzuführen sind. Das freut mich sehr. Aber ja, diese Abgänge versuchen wir natürlich zu kompensieren.

Janic Moser, Yannick Jost und Tim Schwendimann erhalten einen fixen Platz in der ersten Mannschaft, könnten aber vom Alter her weiterhin auch noch in der U21A eingesetzt werden. Auch Remo Küenzi kommt von der U21A in die NLB. Mit Luc Grunder und Emilien Aubert stossen ein sehr motivierter Spieler und ein ambitionierter Goalie aus dem Könizer Nachwuchs zu Thun. Dazu kommt, wie bereits kommuniziert, aus Tschechien Viktor Kopecký (28 Tore und 25 Assists in 29 Qualispielen) zu uns. Er wird zusammen mit Josef Pluhar zu den Top-Ausländern der NLB gehören.

Bleiben wir gleich bei den Ausländern. Letzte Saison spielten mit Pluhar, Rehor und Eckhardt drei Tschechen in Thun. Will man auch die NLB-Saison mit drei Ausländern in Angriff nehmen?
Ja, die Ausländer-Planung ist noch nicht abgeschlossen. Es laufen nach wie vor Verhandlungen mit Finnen, Tschechen und Norwegern.

Wie sieht es bezüglich Staff aus?
Simon von Gunten wird weiterhin als Headcoach amten. Roman Schrag wird Assistent und übernimmt zudem den Posten als Teammanager. Ein zweiter Assistent wird zu einem späteren Zeitpunkt noch zu uns stossen.

Tobias Knupp kümmert sich wie bis anhin um die Goalies aller Teams. Jana Stucki, Nicole Flückiger und das Daytona Fitness in Thun sind zuständig für den Kraft- sowie Athletikbereich. Martin Schober wird dem Team als Arzt zur Verfügung stehen.

Dann kommen wir noch zur wohl brennendsten Frage. Steigt der UHC Thun nächste Saison wieder in die NLA auf?
Selbstverständlich strebt der UHC Thun den Wiederaufstieg an. Zeitdruck haben wir dafür aber nicht. Wir wissen, dass unser Leistungs-Nachwuchs schweizweit zu den aufstrebendsten gehört. Das gibt uns mittelfristig eine sehr gute Ausgangslage. In dieser Saison wollen wir in der Qualifikation in die Top 4. Anschliessend ist alles möglich. Dafür setzen wir auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit der U21A und erhöhen den Trainingsumfang. Wir überlassen nichts dem Zufall. Denn uns ist bewusst, dass es kein Selbstläufer wird. Die gesamte NLB möchte uns als «Absteiger» natürlich schlagen. Nicht nur in den Derbys dürfte es deshalb in vollen Hallen hitzig zu und her gehen.

 

 


 

Kader UHC Thun 2022/23

Torhüter: Maurice Weber, Emilien Aubert (neu, U21-Köniz)
Feldspieler: Josef Pluhar, Yannick Bärtschi, Tobias Baumann, Michael Fankhauser, Dario Küenzi, Reto Graber, Janik Saurer, Dominic Bolliger, Yannick Zimmermann, Jan Würz, Mischa Zbinden, Timo Wiedmer, Janic Moser (neu, U21), Yannick Jost (neu, U21), Remo Küenzi (neu, U21), Tim Schwendimann (neu, U21), Luc Grunder (neu, U21-Köniz), Viktor Kopecky (neu, CZE).
Staff: Trainer Simon von Gunten, Assistent/Teammanager Roman Schrag, Athletik/Physio Jana Stucki, Nicole Flückiger, Daytona, Goalietrainer Tobias Knupp, Arzt Martin Schobe.

Abgänge: Nicolas Ammann (Floorball Köniz), Alexander Bühler (Floorball Köniz), Fabian Bach (Zulgtal Eagles), Remo Scheuner (Zulgtal Eagles), Andy Wanzenried (Zulgtal Eagles), Remo Graber (Karriereende), Elia Garbely (Bern Capitals), Pascal Wüthrich (noch offen), Jan Rehor (noch offen), Ryan Winkler, Samuel Graf.

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+7154.000
2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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