31.
03.
NLB Männer | Autor: Streiter Constantin

Thun und Jets mit je einem Sieg

Thun und die Jets gewinnen jeweils ihr Heimspiel am Wochenende, somit brauchen beide noch zwei Siege, um direkt in die UPL aufzusteigen. In den Playouts sichert sich Grünenmatt am Ende einer dramatischen Serie gegen Limmattal durch und feiert den Ligaerhalt.

Thun und Jets mit je einem Sieg Zwei Heimsiege mit identischem Resultat - der NLB-Final ist völlig offen. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Kloten-Dietlikon Jets gingen im ersten Finalspiel in Thun zwar in Führung, die Berner Oberländer drehten die Partie aber noch im Startdrittel und lagen zur Pause verdient mit 3:1 vorne. Insgesamt zeigte Thun eine abgeklärte und souveräne Leistung - auch von einem Shorthander im Mitteldrittel, kurz nach dem 4:1, liessen sich die Gastgeber nicht beirren. So stand am Ende ein verdienter 6:2-Startsieg auf der Anzeigetafel.

Einen Tag später zeigte sich ein ähnliches Bild, jedoch aus Sicht der Flughafenstädter: Zwar mussten die Jets das erste Tor hinnehmen, danach steigerten sie sich aber und waren spielbestimmend. Nach dem verdienten 1:1 vor der Pause erlebte Thun einen Horror-Start ins Mitteldrittel - innerhalb von dreieinhalb Minuten schlugen die Jets dreimal zu. Die Gäste versuchten zu reagieren und kamen im Schlussdrittel zum Anschlusstreffer, doch die Klotener machten mit zwei weiteren Toren den Sack zu und gewannen mit 6:2, also demselben Resultat wie beim Thuner Sieg im ersten Spiel.

Die Serie geht nun noch mindestens zwei Spiele, ehe der direkte Aufsteiger in die UPL feststeht. Gespielt wird am 2., 4. und 6. April, also am Gründonnerstag, Karsamstag und eventuell Ostermontag.

Seinen Platz in der NLB retten konnte derweil der UHC Grünenmatt. In einer dramatischen Serie gegen Limmattal konnten die Mätteler auf die zwei jüngsten Niederlagen reagieren. Zum vierten Mal hintereinander war eine Partie in diesem Playout nach 60 Minuten nicht entschieden, doch das Penaltyschiessen dieses Entscheidungsspiels setzte dem ganzen noch einmal das i-Tüpfelchen auf: 20 Versuche brauchte es, viermal ging Limmattal im Shootout in Führung, doch am Ende sorgten Oliver Niemelä und Joël Ruch für die Wende und den Ligaerhalt des UHC Grünenmatt.

 

NLB Männer, Final 1 (best-of-5)

UHC Thun - Kloten-Dietlikon Jets 6:2 (1:0)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Männer, Final 2 (best-of-5)

Kloten-Dietlikon Jets - UHC Thun 6:2 (1:1)

In Klammern: Stand in der Serie

 

NLB Männer, Playout 5 (best-of-5)

UHC Grünenmatt - Unihockey Limmattal 4:3 n.P. (3:2)

In Klammern: Stand in der Serie

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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