08.
2013
Umbruch bei den Flames
Beim B-Ligisten Jona-Uznach Flames ist es zu einigen Veränderungen im Kader gekommen. Die Routiniers, welche die Flames verliessen, wurden mit jungen Kräften ersetzt.
Das Fanionteam der Jona-Uznach Flames hat die Kaderplanung abgeschlossen. Beim Trainer-Staff bleibt vieles beim Alten. Headcoach Christian Mariniello wird den Flames noch ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen. «Ich will keine Eintagsfliege sein», so Mariniello. Den einzigen Wechsel gibt es auf dem Posten des Assistenztrainers. Während sich Marco Meier mit der Übernahme der U18-Junioren einer neuen Aufgabe widmet, konnte Sacha Keller im Gegenzug von den U18-Junioren gewonnen werden.
Neben den schon länger bekannten Abgängen im Spielerbereich von Dominik Heller (Rücktritt) und Dominik Mächler (2. Mannschaft), verlassen nun auch drei weitere Spieler die Flames. Torhüter Stefan Kistler heuert bei den Zürich Oberland Pumas (1. Liga) an, während Martin Nef sein Glück beim UHC Uster in der höchsten Liga versucht. Philipp Kuster hingegen muss aus beruflichen Gründen kürzer treten. Damit geht den Flames viel Erfahrung verloren, sind doch alle drei Akteure schon länger im Unihockeygeschäft anzutreffen. Dieser Umstand verjüngt die Mannschaft nochmals immens. Trainer Mariniello bemerkt hier einen Umbruch in der Mannschaft: «Nun müssen einige junge Spieler mehr Verantwortung übernehmen.»
Die Löcher wurden vor allem durch eigene Junioren gestopft. Nicht weniger als sechs (darunter zwei Torhüter) Spieler wechseln von den U21-Junioren ins Fanionteam. Der Verein bleibt somit seiner Philosophie treu und führt weiterhin viele Akteure aus dem eigenen Nachwuchs ans Niveau der NLB heran. Mit Nils Keller kehrt nach einer Saison Absenz ein weiterer bekannter Spieler zu den Jona-Uznach Flames zurück. Mit Samuel Eberle (von Bassersdorf-Nürensdorf, 1. Liga) und Pawel Heyne von Ligakonkurrent Zug United kommen zwei vielversprechende Spieler an den Obersee. Während Heyne polyvalent einsetzbar ist, wird Eberle vor allem die gegnerischen Torhüter beschäftigt halten.