12.
2025
Zäsur in Tabelle, Strichkampf entflammt
Nach der Doppelrunde zum Jahresende klafft zwischen Rang 6 und 7 der Männer NLB eine Lücke von zehn Punkten. Dabei kann kein einziges Team die maximale Punktzahl erobern, die Spitzenteams Thun und Jets bleiben mit fünf gewonnenen Zählern an der Spitze.
Ticino und Gordola trafen sich am Samstagabend vor über 500 Zuschauern zum zweiten Derby der Saison. Dabei ging es wie üblich hitzig zu und her, es wurden mehr Strafen als Tore notiert. Ticino konnte im Schlussdrittel mit zwei Treffern einen 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg umwandeln. In der Tabelle verbringen die beiden Teams die Weihnachtstage als direkte Nachbarn, allerdings liegt Ticino mit 29 Punkten auf Rang 6 und Gordola mit 19 Punkten deutlich dahinter auf Rang 7.
Viele Zuschauer lockt immer auch die Christmas Classic zwischen Thun und Fribourg an, diesmal waren es 422. Die Anwesenden wurden bestens unterhalten, die Partie endete im Penaltyschiessen. Dabei lagen die Gäste lange in Führung und kassierten nach 57 Minuten den 4:4-Ausgleich durch Joel Gsponer. Thun konnte sich den Zusatzpunkt sichern. Einen Tag später erlebte Fribourg ein ähnliches Szenario: Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit stand es gegen Ad Astra Obwalden 4:2, ehe den Zentralschweizern noch zwei Tore gelangen. In der Overtime schoss Loris Roulin die Saanestädter dann aber nach 30 Sekunden zum Sieg.
Da Thun am Sonntag bei Gordola drei weitere Punkte holte, bleibt der Vorsprung auf die Jets unverändert. Mit je fünf Punkten am Wochenende waren die Spitzenteams zugleich die einzigen, die beide Partien gewinnen konnten. Die Jets mussten auswärts gegen Pfanni in die Verlängerung und gewannen 3:2, Verfolger Sarganserland wurde mit einem 8:5-Heimsieg zurückgebunden. Die Sarganser gewannen am Sonntag gegen Ticino, wodurch es auf den Rängen 3 bis 6 zu einem Zusammenschluss kommt - Fribourg, Obwalden und Ticino haben je 29 Punkte, Sargans deren 30.
In der zweiten Tabellenhälfte meldete sich Pfanni mit dem Sieg in Davos zurück im Playoffrennen. Gleichzeitig verteidigte Grünenmatt den 8. Platz mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Limmattal. Die Urdorfer mussten sich am Samstag im Kellerduell bereits ULA geschlagen geben, für die Gäste war es eine Art Spiel der letzten Chance - sie liegen sieben Runden vor Schluss sechs Punkte unter dem rettenden Strich. Eine bessere Ausgangslage verspielte ULA mit der 3:7-Heimniederlage gegen die Iron Marmots, die damit den 10. Platz zurückerobern.
NLB Männer, 14. Runde
| UHC Thun | - | Floorball Fribourg | 5:4 n.P. | |||
| Ticino Unihockey | - | Verbano Gordola | 4:3 | |||
| Unihockey Limmattal | - | Langenthal Aarwangen | 5:8 | |||
| Iron Marmots | - | Pfannenstiel Egg | 6:7 | |||
| Ad Astra Obwalden | - | UHC Grünenmatt | 4:2 | |||
| Kloten-Dietlikon Jets | - | UHC Sarganserland | 8:5 |
NLB Männer, 15. Runde
| Pfannenstiel Egg | - | Kloten-Dietlikon Jets | 2:3 n.V. | |||
| UHC Grünenmatt | - | Unihockey Limmattal | 7:6 | |||
| Langenthal Aarwangen | - | Iron Marmots | 3:7 | |||
| UHC Sarganserland | - | Ticino Unihockey | 7:6 | |||
| Floorball Fribourg | - | Ad Astra Obwalden | 5:4 n.V. | |||
| Verbano Gordola | - | UHC Thun | 3:7 |