27.
09.
2015
NLB Männer | Autor: Unihockey Mittelland - Region Olten Zofingen

Auf UM-Paradelinie ist Verlass

Eine am Ende scheinbar klare Sache gegen die Jona-Uznach Flames bereitete Unihockey Mittelland mehr Kopfzerbrechen als erwartet. Dank einem Zwischensprint in der Schlussphase gewann das Fanionequipe beim NLB-Heimdebüt mit 9:5.

Der Beinahe-NLA-Aufsteiger von vergangener Saison gegen den Aufsteiger aus der 1. Liga liess im Voraus auf eine klare Angelegenheit schliessen. Mit drei Toren und einer überzeugenden Leistung wurde das Heimteam von Olten Zofingen im ersten Abschnitt diesem Anspruch durchaus gerecht. Mit drei Toren in Führung liegend verlor Mittelland aber zusehends den Faden und des Liganeulings Glaube an eine Überraschung war ungebrochen. Unter teils gütiger Mithilfe der Heimmannschaft fanden die St. Galler zurück ins Spiel und stellten bis zum Ende des Mitteldrittels den Anschluss wieder her. "Wir fühlten uns zu sicher und begannen zu spekulieren", gestand Dominic Mucha eine gewisse Nonchalance ein.

Zwischensprint zum Sieg
So sah sich Trainer Renato Wyss in der zweiten Pause zu einigen Umstellungen gezwungen. Diese verpufften jedoch vorerst wirkungslos. Weiterhin war es Jona-Uznach, das gewillter zu Werke ging und Mittelland, welches zu fehlerhaft agierte. Infolgedessen war es keine Überraschung, dass die Egalisierung des Spielstands bei Minute 47 Tatsache wurde. Beinahe unbändiger Jubel seitens der Flames belegte dessen Bedeutung für die Aussenseiter, welche ihre Haut insgesamt teuer verkauften. Nun aber erfasste das Mittelländer Kollektiv den Ernst der Lage. Einmal mehr war es die Paradelinie Mucha-Pauli-Mucha, welche den Unterschied machte. Mit vier Toren innert zehn Minuten zum Schlussresultat von 9:5 entschieden die Einheimischen eine spannende Phase, in der das Spiel auf Messers Schneide stand.

"Wir hatten etwas Glück, dass der Ball nach ihrem Ausgleich für uns rein ging. Wäre Jona gar noch in Führung gegangen, hätten wir den Match wohl verloren", zeigte sich Dominic Mucha nach Spielschluss realistisch. So aber bot das UM-Kollektiv den Zuschauern auch noch etwas fürs Auge: Nach einem Querpass vom eingewechselten Yannick Zwirner durch die Box der Gäste, versorgte der im Nachgang zum Best-Player gewählte Dominic Mucha den Lochball zum 7:5 volley im Netz. Zum Schluss, als die Gäste vollends öffneten, machten die Mucha-Zwillinge mit zwei Kontertreffern in identischer Weise den Deckel auf die Partie.

Er freue sich, dass er einen entscheidenden Beitrag zum schlussendlich souveränen Heimsieg haben liefern können, erklärte Mittellands Nummer 21 seine zentrale Rolle. Am Ende dieser Partie zähle nur, dass die drei Punkte gesichert werden konnten. "Nun müssen wir aber unbedingt an unserer Konstanz über sechzig Minuten arbeiten?, rief er eine altbekannte Problematik in Erinnerung. 


Mittelland - Jona-Uznach 9:5 (2:0, 3:4, 4:1)
Giroud-Olma, Olten. - 85 Zuschauer. - SR: Anliker/Meyer.
Tore: 1. (0:56) M. Mucha (D. Mucha) 1:0. 18. Pauli (Pass, Ausschluss Wellauer) 2:0. 24. D. Mucha (Pauli) 3:0. 24. Kölliker (Moser) 3:1. 26. Pauli (Pass) 4:1. 33. Kölliker 4:2. 37. Ledermann (Kölliker) 4:3. 38. D. Mucha (M. Mucha) 5:3. 40. Moser 5:4. 47. Broder (Fasol) 5:5. 51. Pauli (D. Mucha) 6:5. 53. D. Mucha (Zwirner) 7:5. 56. M. Mucha (D. Mucha) 8:5. 60. (59:00) M. Mucha (D. Mucha) 9:5.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Mittelland. 3-mal 2 Minuten gegen Jona-Uznach.
Mittelland: Unternährer; Pass, Burgherr; Niggli, Wyss; Vaicis, Rhiner; D. Mucha, Pauli, M. Mucha; Baumann, Merian, Flury; Tschanz, Kostusevs, Schürmann; Zwirner (ab 41.).
Jona-Uznach: Lüttinger; Bernet, Ledermann; Gmür, Berzel; Wellauer, Müller, Muggli; Kölliker, Moser, Jud; Fasol, Strub, Broder.
Bemerkungen: 56. Timeout Jona-Uznach. Mittelland ohne Gassmann, Schenk und Schneeberger (alle nicht eingesetzt) sowie ohne Richner und Schalk (beide überzählig). Jona-Uznach ohne Swoboda, Nef und Waltenspül (alle angeschlagen und darum nicht eingesetzt), Weber und Levy (beide abwesend), Gisler und Stahler (beide verletzt) sowie ohne Helbling und Kessler (beide überzählig). Dominic Mucha (Mittelland) und David Kölliker (Jona-Uznach) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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