18.
12.
2011
NLB Männer | Autor: Red Devils March-Höfe Altendorf

Derby-Blamage für die Red Devils

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause blamieren sich die Red Devils bis auf die Knochen. Gegen den Erzrivalen Jona-Uznach Flames gehen die Märchler vor 325 Zuschauern sang- und klanglos mit 2:9 unter.

Wenn im Unihockey die Red Devils March-Höfe auf ihren Erzrivalen Jona-Uznach Flames treffen, dann herrscht am Obersee jeweils Ausnahmezustand. So war es auch am Sonntagabend. Die MZH Altendorf war mit 325 Zuschauern zum Bersten voll. Die Erwartungen an ein spannendes Obersee-Derby dementsprechend gross. Und tatsächlich wurden die Anwesenden Zeugen eines Spiels, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Verantwortlich hierfür sind hauptsächlich die Red Devils, die sich mit einer völlig desaströsen Vorstellung in die Weihnachtspause verabschiedeten. Nachdem sich die Schwyzer in der Hinrunde noch knapp durchsetzen konnten, kassierten sie im Rückspiel gegen die Jona-Uznach Flames vor eigenem Publikum eine 2:9-Schlappe.

Emotionslos in die Niederlage
Erschreckend war vor allem, wie emotionslos sich die Schwyzer der Niederlage fügten. Stellvertretend hierfür stand das zweite Drittel, als die St. Galler innerhalb von sieben Minuten durch Troxler, Schmucki und einem Doppelpack von Gahlert ohne grosse Gegenwehr vier Treffer erzielten. Wer darauf eine Reaktion der Red Devils erwartete, wurde gänzlich enttäuscht. Denn weder von der Bank noch auf dem Feld kamen irgendwelche Impulse, die ein Aufbäumen signalisiert hätten.

Statt „Playoff-Quali" fast ein „Stängeli"
Wenigstens blieb den Märchlern am Ende das berüchtigte „Stängeli" , und somit die totale Demütigung erspart. Es sind aber ohnehin nicht in erster Linie die neun Gegentore, die so schmerzen, sondern vor allem die Art und Weise, wie sich die Red Devils an diesem Abend präsentierten. Vor einer rekordverdächtigen Kulisse verpassten es die Märchler im letzten Heimspiel vor dem Jahreswechsel kläglich, Werbung in eigener Sache zu machen. Zum Schluss bleibt noch anzufügen, dass den Red Devils mit einem Sieg die vorzeitige Playoff-Qualifikation praktisch sicher gewesen wäre. Doch nach so einem Auftritt, interessierte das am Ende sowieso wohl niemanden mehr wirklich.

RD March-Höfe Altendorf - Jona-Uznach Flames 2:9 (1:2, 0:4, 1:3)
MZH Altendorf. - 325 Zuschauer. - SR Bebie/Stäheli.
Tore: 5. Hess (Stefan Jud) 1:0. 8. Mächler (Gahlert) 1:1. 16. Schmucki (Troxler) 1:2. 28. Troxler (Schmucki) 1:3. 31. Schmucki (Troxler) 1:4. 32. Gahlert (Bernet) 1:5. 35. Gahlert (Mächler, Ausschluss Ruoss) 1:6. 41. Schmucki 1:7. 43. Burlet 2:7. 45. Mächler (Gahlert, Ausschluss Heller!) 2:8. 56. Gahlert (Hürlimann, Ausschluss Marcel Züger) 2:9. 

Strafen: 4mal 2 Minuten, 1mal 5 Minuten (Marcel Züger), 1mal 10 Minuten (Marcel Züger) gegen RD March-Höfe Altendorf. 4mal 2 Minuten gegen Jona-Uznach Flames.
Red Devils: Kaufmann; Bisig, Keller, Burlet, Schmid, Jud, Huber, Molinari, Ruoss, Silvan Fagagnini, Hess, Buser, Rüttimann, Schirmer, Schwyter, Marcel Züger, Roger Züger, Lacher, Kunz.
Flames: Kistler; Bernet, Keller, Mächler, Berzel, Klotz, Kuster, Hürlimann, Grütter, Troxler, Heller, Wellauer, Unholz, Dario Müller, Marc Müller, Gahlert, Nef, Thoma, Schmucki, Mangia.
Bemerkungen: Red Devils ohne Vogt, Florin Fagagnini, Marcel und Matthias Mäder (alle abwesend).

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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