13.
03.
2004
NLB Männer | Autor: UHC Biel-Seeland

Herren NLB: Biel-Seeland rettet sich doch noch ins «Endspiel»

So schnell kanns gehen! Durch den ersten Sieg seit dem 17. Januar (4:2 gegen Thun) reicht dem UHC Biel-Seeland in zwei Wochen gegen Dietlikon ein Unentschieden zum sicheren Klassenerhalt.

Noch vor einer Woche gab Stürmer Stefan Hänzi zu, dass man sich beim UHC Biel-Seeland langsam aber sicher mit einer drohenden Play-out-Serie gegen eine 1.-Liga-Mannschaft werde befassen müssen. Dass die Bieler im Kampf um den rettenden zweiten Platz in der Abstiegspoule nun auf einmal gegenüber Dietlikon wieder die Nase vorn haben, verdanken sie einerseits Basel Magic. Das Tabellenschlusslicht bezwang dieses Wochenende den UHC Dietlikon mit 10:6 - und stahl diesem damit neben den Punkten auch die gegenüber Biel-Seeland günstigere Tordifferenz. Ebenso wichtig war aber, dass die Seeländer nach fünf Niederlagen in Folge gegen Thun endlich ihre Talfahrt beendeten. Matchwinner beim 4:2-Sieg gegen die Oberländer war der Bieler Schlussmann Beat Bruderer, dessen Paraden die Thuner Angreifer reihenweise verzweifeln liessen.
Im ersten Drittel erwischte der Gastgeber den besseren Start und ging bereits in der 3. Spielminute durch Spielertrainer Luan Misini in Führung. Auch nachdem in der 7. Minute ein Abspielfehler in der Defensive zum Ausgleich führte, behielten die Bieler leicht die Oberhand. Beinahe wären sie in der 9. Minute zur erneuten Führung gelangt, traf jedoch Sandro Della-Rosa nach schöner Vorarbeit des zurückgekehrten Schweden Rickard Högberg nur den Pfosten. Erstmals ins Rampenlicht rückte in der 18. Minute Beat Bruderer. Der Seeländer Keeper parierte souverän, als den Thunern nach einer Aktion Hänzis ein zweifelhafter Penalty zugesprochen wurde.

Überragender Bruderer
Im zweiten Spielabschnitt waren die Kräfte ausgeglichen verteilt, wobei die Bieler für einmal vor dem gegnerischen Tor die grössere Nervenstärke zeigten. Auf Klaus Ritters 2:1 folgte in der 30. Minute erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung. Biel-Seelands Powerplay-Scharfschütze Hänzi hatte in doppelter Überzahl nach Vorlage Misinis getroffen. Als den Gästen kurz darauf ein Shorthander gelang, konterten die Lokalmatadoren eine Minute später mit einem wunderschönen Treffer Patric Martins zum 4:2.
Dass es bis zum Schluss bei diesem Ergebnis blieb, ist in erster Linie Bruderer zu verdanken. Trotz aufopferndem Kampf der Bieler gelangte der UHC Thun immer wieder zu teils höchst gefährlichen Abschlussmöglichkeiten, fand jedoch im Heim-Torhüter eine nahezu unüberwindbare Hürde. «Beat hat heute wirklich glänzend gespielt», lobt sein Chef Misini. Des Weiteren betonte er den positiven Effekt, den Högbergs Rückkehr mit sich bringe. «Das gab uns allen einen Schub», stellt der Spielertrainer fest. Zudem ziehe er, auch wenn er mal nicht selber treffe, immer die Gegenspieler an und schaffe so Räume.

«Endspiel» in zwei Wochen
Damit könnte es allerdings auch schon wieder vorbei sein. Kurz vor Spielende knickte Högbergs bislang unbeschadetes Fussgelenk ein und schwoll stark an. «Sein Einsatz in zwei Wochen ist fraglich», erklärt Misini. Dann treffen die Bieler in der letzten Runde der Abstiegspoule auf das punktgleiche Dietlikon. Da die Seeländer Tordifferenz um vier Treffer günstiger als jene des UHC Dietlikon ausfällt, reicht Misinis Schützlingen beim «Endspiel» vor heimischer Kulisse ein Unentschieden.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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