07.
10.
2001
NLB Männer | Autor: Lok Reinach

Herren NLB: Den Härtetest bestanden

Mit dem 5:3-Heimsieg gegen UHU Laupen-Bern hat Lok Reinach nicht nur erfolgreich auf die Niederlage in Bülach reagiert, sondern auch das erste Aufeinandertreffen der NLB-Favoriten für sich entschieden.
Das war ein hartes Stück Arbeit. Noch 24 Stunden vor dem ersten Aufeinandertreffen der meistgenannten Favoriten in der Nationalliga B hatte UHU Laupen-Bern die Aargauer geschockt. 5:4 hatten sie im Schweizer Cup den souveränen NLA-Leader Wiler-Ersigen geschlagen. Was würde da nur auf die Lok zukommen? Der Cupexploit hatte durchaus seinen Einfluss auf die Partie in Reinach. Zuerst einmal in Form des starken Beginns der Gäste, die im Gegensatz zu den Wynentalern den Rythmus sofort fanden und in den ersten Minuten klar überlegen waren. Laupen-Bern gefiel durch schnelles und flüssiges Kombinationsspiel und ging früh mit 1:0 in Führung.

Eine Strafe für den Gegner brachte nicht nur den Ausgleich durch den Schweden Hedlund, sondern auch Lok Reinach ins Spiel. Ab diesem Zeitpunkt wog die auf hohem NLB-Niveau stehende Partie wellenförmig hin und her. Fünf Minuten lang drückte Reinach, dann wechselte die Action vor das Tor des tadellosen Cazzatos. Dass Reinach nach dem eminent wichtigen 2:1 von Geiser mittels Penalty die Partie im Schlussdrittel entschied, hatte für Bern-Trainer Beat Moser ebenfalls mit dem Kräfteverschleiss des Wiler-Spiels zu tun. Tatsächlich zeigten die Berner in den letzten Minuten nicht das erwartete Aufbäumen und gingen mit ihren Abschlusschancen insgesamt zu wenig sorgfältig um.

Reinach hatte sich den Erfolg zwar hart erkämpfen müssen, durfte sich die drei Punkte letztlich aber verdientermassen gut schreiben lassen. Sie besassen die gefährlicheren Einzelspieler im Sturm und kamen insgesamt zu mehr klaren Torchancen. Auch die zuletzt kritisierte Abwehr hielt gegen Bern dicht. Kein Gegentor war wirklich herausgespielt. Das Debüt des Stürmers Roger Marbacher auf der Verteidigerposition verlief positiv. Zusammen mit Roman Galli figurieren in der Aufstellung Reinachs nun schon zwei letztjährige Angreifer im Defensivbereich.

Während Laupen-Bern mit erst einem Punkt aus drei Partien am kommenden Wochenende gegen das ungeschlagene Waldkirch-St. Gallen schon gehörig unter Zugzwang steht, können die Reinacher dem doppelten Auftritt in Tafers mit einiger Zuversicht entgegen blicken. Gegen den Leader und letztjährigen NLB-Gewinner Sense-Tafers spielt die Lok innerhalb von nur 20 Stunden zuerst im Achtelfinal des Schweizer Cups und danach in der 4. Runde der Meisterschaft.


Lok Reinach - Laupen-Bern 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)
Pfrundmatt - 200 Zuschauer
SR: Jenni/Wunden.
Lok Reinach: Cazzato; Galli, Jansen; Hafner, Mutti, Hedlund, Mastropietro, Marbacher, Dätwyler, Wyder, Huser; Geiser, Breitenstein.

UHU Laupen-Bern: Falk, Abbühl, Bertschy, Buzzi, Held, Kurmann, Leuenberger, Marlin, Meile, Reist, Reusser, Schüpbach, Schwab, Stulz, Tanner, Uhlin, Von Gunten, Zürcher.
Tore: 2. Abbühl (Kurmann) 0:1. 6. Hedlund (Huser) 1:1. 30. Geiser (Penalty) 2:1. 47. Mutti (Hafner) 3:1. 52. Dätwyler (Huser) 4:1. 53. Reusser (Ausschluss Mastropietro) 4:2. 58. Hedlund (Huser) 5:2. 60. Uhlin (Leuenberger) 5:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Reinach, 3mal 2 Minuten gegen Bern.
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
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