29.
02.
2004
NLB Männer | Autor: UHC Biel-Seeland

Herren NLB: Die Bieler Talfahrt dauert an

Die Bieler Talfahrt scheint ins Bodenlose zu münden. Nach einer weiteren Niederlage im «Sechs-Punkte-Spiel» bei Dietlikon (Dietlikon - Biel-Seeland 5:2) müsste in den letzten drei Spielen der Abstiegsrunde ein Exploit erfolgen.

Nachdem der UHC Biel-Seeland letzte Woche gegen Thun zwar mit 3:5 unterlegen war, sich gegenüber dem Spiel gegen Basel aber gewaltig gesteigert hatte, gelang nun auch beim UHC Dietlikon kein Befreiungsschlag. Doppelte Wichtigkeit erlangte die Partie durch die Tatsache, dass die beiden Kontrahenten vor der Begegnung punktgleich um den rettenden zweiten Rang in der Abstiegspoule kämpften. Doch wie zuletzt immer, versagten den Bielern auch dieses Mal regelmässig vor dem gegnerischen Tor die Nerven.
Begonnen hatte alles noch nach dem Geschmack der Gäste aus dem Seeland. Gegen ein aufsässig deckendes Dietlikon operierten die Seeländer entgegen ihren üblichen Gepflogenheiten verstärkt mit weiten, hohen Bällen. Ein Rezept, das sich auszuzahlen schien und nach knapp sechs Minuten mit Sandro Della-Rosas Führungstreffer belohnt wurde. Auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich blieben die Bieler am Ball und gingen erneut, dieses Mal durch Stefan Hänzi, in Führung.

Dietlikon kaltblütiger
Es folgte der mittlerweile übliche Einbruch. Dieses Mal allerdings keineswegs im spielerischen Sinne. Biel-Seeland war in einer wenn auch insgesamt relativ ausgeglichenen Begegnung weiterhin die druckvollere Mannschaft. Während die einst so treffsicheren Angreifer um Spielertrainer Misini dann aber wieder damit begannen, das Tor nicht zu treffen, zeigte Dietlikon die in der NLB notwendige Kaltblütigkeit und ging bis zum Ende des Mitteldrittels mit 3:2 in Front. Einmal mehr mit dem Rücken zur Wand, konnte der UHC Biel-Seeland auch dieses Spiel nicht mehr wenden. Die Gäste kämpften zwar wacker weiter, mussten aber das 4:2, und schliesslich, als die Begegnung bereits entschieden war, das 5:2 ins leere Tor hinnehmen.
Mit dieser Niederlage sind die Chancen der Bieler, sich von einer Play-out-Serie gegen einen potenziellen Aufsteiger aus der 1. Liga zu retten, arg gesunken. Mindestens zwei der drei verbleibenden Partien müssen nun wahrscheinlich gewonnen werden. Die Entscheidung könnte am letzten Spieltag in Biel, wiederum gegen Dietlikon, fallen.

«Positiv bis am Ende»
Trotz der prekären Situation versprüht Klaus Ritter weiter Optimismus. «Wir haben jetzt noch drei Spiele vor uns und wissen, dass wir mehr können, als das zuletzt Gebotene», gibt der Captain der Seeländer Mannschaft zu bedenken. «Es ist doch klar, dass man bis am Ende positiv bleibt und alles versucht.» Dass sich sein Team durch die anhaltende Talfahrt psychisch in Rücklage befindet, gesteht er dennoch ein. Die Niederlage gegen Thun im letzten Qualifikationsspiel, die Biel-Seelands Gang in die Abstiegsrunde besiegelte, habe einen emotionalen Knacks verursacht. «Die Finalrunde so knapp zu verpassen war sicher ein harter Rückschlag.»

Tessiner Derby, Brünig-Derby, zwei Niederlagen des bisherigen Leaders, zwei Siege für Thun und den neuen Tabellenführer Basel, Pfanni verliert den Anschluss - die... Neuer Leader nach spannender Doppelrunde
Im Spiel zwischen dem UHC Sarganserland und Unihockey Basel Regio erzielte Basels Torhüter Claude Feigenwinter das erste Goalie-Goal der Schweizer Unihockey Nationalliga. Wir... Die Nationalliga hat ihr erstes Goalie-Goal!
Thun kassiert in Basel die dritte Niederlage am Stück, wodurch die Berner Oberländer ins Mittelfeld zurückfallen. UBN muss erstmals einen Punkt abgeben, insgesamt gehen... Erster Punktverlust für UBN, Thun verliert erneut
Bassersdorf Nürensdorf dreht einen 1:4-Rückstand und besiegt Thun buchstäblich in letzter Sekunde. Verfolger Basel gewinnt gegen Obwalden, Fribourg und Reinach holen sich... UBN in extremis, erste Siege für Lok und Fribourg

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks