10.
2004
Herren NLB: Fehlende Kaltblütigkeit
Praktisch ohne Druck konnten die Seeländer gestern gegen Sense Tafers aufspielen, trafen in der Bieler BBZ-Halle doch das punktelose Schlusslicht und der Tabellenführer aufeinander. In der Tat machte die Equipe von Dusan Prochazka lange Zeit das Beste aus der Situation und hielt dem Leader gut entgegen. Nachdem es mit einem 1:2-Rückstand in die erste Pause ging, witterten die Gastgeber ihre Chance und erzeugten zu Beginn des zweiten Drittels überraschenderweise viel Druck auf das gegnerische Gehäuse. Jedoch machte sich auch hier die fehlende Routine, gepaart mit nach der langen Durststrecke ebenfalls fehlendem Selbstvertrauen, bemerkbar. So sündigte Biel-Seeland gleich reihenweise im Abschluss und vergab eine Vielzahl bester Tormöglichkeiten. Logisch, dass dies gegen eine NLB-Spitzenmannschaft nicht ungestraft bleiben konnte. Es folgte in der 28. Minute das 1:3, worauf die Bieler einmal mehr einbrachen. Schliesslich zog Tafers ungefährdet davon und siegte am Ende deutlich mit 7:2.
Biel-Seeland - Unihockey Sense-Tafers 2:7 (1:2, 0:3, 1:2)
BBZ, Biel - 100 Zuschauer
SR: Erhard/Renz
Tore: 2. Fasel (Käser/Ausschluss Pesenti) 0:1, 14. Martin (von Arx) 1:1, 17. Buchs (Aebischer) 1:2, 28. Fasel (Ruch/Ausschluss Zimmermann) 1:3, 29. Roulin (Schorno/Ausschluss Zimmermann) 1:4, 39. Jungo (Käser) 1:5, 41. Andrey (Hayoz/Ausschluss Artursson) 1:6, 47. Schwaller (Jungo) 1:7, 52. Schläppi (Hämmerli) 2:7
Strafen: Biel-Seeland 5x2', Tafers 1x2'
Biel-Seeland: Hämmerli; Martin, Cataldo; Zimmermann, Schweizer; Artursson, Ritter, Pesenti; Schläppi, Christen, von Arx; Rikart, Kämpf, Liniger
Best-Players: Hämmerli (Biel), Fasel (Sense)