03.
2005
Herren NLB: Niederlage gegen Basel
Sense agierte von Beginn weg eher defensiv, wusste man doch über die Stärken der Basler in der Offensive bescheid. Dieses Konzept ging über 60 Minuten auf, man kassierte nur drei Tore. Doch wie schon in den Spielen in letzter Zeit traf man selber auch zu wenig ins Schwarze. Eine entscheidende Rolle spielten dabei beide Torhüter, welche viele Chancen vereitelten. Die Sensler vergaben während des ganzen Spiels haufenweise Möglichkeiten, das Skore zu ihren Gunsten zu drehen. Einige Pfostenschüsse, zwei Minuten lang 5 gegen 3 und zwei umstrittene Entscheidungen, bei denen die Sense-Spieler und das Publikum den Ball hinter der Linie sahen, die Unparteiischen allerdings nicht, machten den Unterschied aus. Die Basler, notabene mit fünf ausländischen Spielern am Start, waren jedoch mit ihren schnellen und schnörkellosen Kontern stets gefährlich und auch sie hatten Möglichkeiten, das Spiel schon früher zu entscheiden.
Im letzten Drittel schoss Haymoz mit einem platzierten Schuss den 2:2 Ausgleichstreffer. Von da an waren die Sensler dem Siegtreffer sehr nahe, konnten aber nicht reüssieren. Die Basler wirkten müde und kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. Doch nach 57:44 schoss Henrik Talme mit einem Schlenzer das entscheidende Tor zu Ungunsten der Freiburger, welche aus den letzten vier Spielen somit nur drei Punkte holten.
Unihockey Sense – Basel Magic 2:3 (1:1, 0:1; 1:1)
Sporthalle Wünnewil - 138 Zuschauer
SR: Riva / Schlub
Tore: 6. Andrey (Ruch, Ausschluss Evensen) 1:0, 10. Talme H. (Talme K.) 1:1, 25. Mutti (Jacobsson) 1:2, 48. Haymoz (Chr. Wälchli) 2:2, 58. Talme H. 2:3
Strafen: Sense keine, Basel 4x2'
Sense: Gauch; Haymoz, Wälchli Chr.; Wälchli M., Ruch; Delaquis, Fasel, Hayoz; Roulin, Aebischer, Schorno; Käser G., Schwaller, Käser D.; Andrey
Basel: Nieth; Ingemarsson, Talme; Hofer; Talme, Mendelin, Evensen; Zeller, Jacobsson, Mutti; Schneider
Bemerkungen: 56:47 Time-out Basel, 58:18 Time-out Sense