08.
12.
2002
NLB Männer | Autor: Lok Reinach

Herren NLB: Pflichtsieg mit Anlaufschwierigkeiten

Lok Reinach feiert gegen Bülach ein "Stängeli"

Mit 10:5 erledigte Lok Reinach die Pflichtaufgabe bei Bülach Floorball, dem Tabellenletzten der Nationalliga B, zufriedenstellend. Die Zürcher forderten den Gegner allerdings mehr als es das Schlussresultat wiedergibt. Vorab in den ersten zwei Dritteln war Bülach, dem trotz insgesamt neun Niederlagen in den Heimspielen die eine oder andere Ehrenmeldung gelang, praktisch jederzeit ein ebenbürtiger Gegner. Dass es für sie nicht zu mehr reichte, lag an den technischen Mängel, welche sich immer wieder in ihr Spiel schlichen und mit denen sie vielversprechende Angriffe desöftern selbst stoppten..

Bei Reinach vermisste man das Ueberraschungsmoment, was vor allem an den Verteidigern lag, welche selten mit zündenden Ideen oder kraftvollen Rushes glänzten. Sie spulten ihr Pflichtprogramm runter und verpassten gegen die diszipliniert deckenden Bülacher immer wieder den Moment zur Ballabgabe. Schnelles Direktspiel sah man im Aufbau der Reinacher viel zu selten, was zur Folge hatte, dass die Stürmer oft in der Luft hingen oder dann die Bälle selbst zu weit hinten abholten, so dass es in der gegnerischen Platzhälfte kaum je zu Ueberzahlsituationen kam.

Reinachs Coach realisierte den Handlungsbedarf und stellte für das Schlussdrittel Captain Michael Hafner in die Verteidigung, die zeitweise nur noch zu dritt spielte. Bülachs Gegenwehr liess aber bereits spürbar nach, als Reinach in der Mitte des zweiten Abschnitts durch ein saudummes Eigentor zum zweiten Mal in dieser Partie einen Zweitore-Vorsprung herausholte. Die Entscheidung allerdings fiel erst durch die Umstellung auf eine Paradelinie mit Hedlund, Dätwyler und Huser, unterstützt von Verteidiger Hafner. Vor allem der Schwede Hedlund zielte an diesem Abend gut: Seine drei Tore waren allesamt sehenswert.

Bei aller Kritik an den Reinachern, die mit dem Sieg ihren zweiten Zwischenrang untermauerten, durfte man auch positive Aspekte vermerken. Zum ersten Mal in dieser Saison schossen die Aargauer in einem Spiel zehn Tore. Seinen ersten NLB-Treffer überhaupt erzielte der junge Verteidiger Baumgartner, derweil mit Christoph Fischer, dem Captain der Reinacher Elite-Junioren, ein weiteres Talent seinen ersten Einsatz unter Trainer Hilfiker erlebte. Einen gelungenen Einstand übrigens.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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