19.
01.
2003
NLB Männer | Autor: UHC Thun

Herren NLB: Thun verliert auch gegen den Leader

Der UHC Thun bleibt im 2003 weiter sieglos. Gegen den starken Leader Waldkirch-St. Gallen zeigten sich die Thuner jedoch verbessert, verloren aber dennoch in der Verlängerung.

Trotz verstärktem Kader ist dem UHC Thun der Wiederauftakt im neuen Jahr gründlich missglückt. Die beiden unnötigen Auswärtsniederlagen gegen die Bern Capitals und Einhorn Hüneberg warfen den letztjährigen NLB-Meister zurück in den Strichkampf und vor der Partie gegen Waldkirch-St. Gallen betrug der Vorsprung auf den siebten Rang noch gerade drei Punkte. "Mit diesen dummen Niederlagen haben wir uns selber in Schwierigkeiten geritten", konstatierte auch Trainer Giancarlo Leanza nach dem Spiel gegen den Leader. Dem Restprogramm blickt er aber mit Zuversicht entgegen. "Wir haben heute gezeigt dass wir gutes Unihockey spielen können." Dennoch - für Trainer Leanza war ein Punkt natürlich zuwenig, obwohl die Thuner aufgrund des Spielverlaufs darüber beinahe noch froh sein mussten: Denn Stefan Bürki erzielte den vielumjubelten Ausgleich nur gerade 23 Sekunden vor Schluss. Dies nachdem die Gäste lediglich zwanzig Zeigerticker früher den vermeintlichen Siegestreffer erzielt hatten.

Diese ereignisreiche Schlussphase bildete den Höhepunkt einer unterhaltsamen Partie, in welcher die in letzter Zeit etwas gebeutelten Thuner dem Leader aus der Ostschweiz alles abverlangten. Sie demonstrierten Kampfgeist und traten wieder als Einheit auf, bekannte Tugenden welche in jüngster Zeit etwas zu sehr auf der Strecke geblieben waren. So war es erstaunlich, wie die Gastgeber den für sie demoralisierenden Spielverlauf im Startdrittel wegsteckten. Da besassen sie eher mehr Spielanteile, erspielten sich erstklassige Chancen und lagen dennoch mit 0:3 im Rückstand. Der Leader zeigte sich dabei sehr abgeklärt und nutzte die wenigen Fehler der Thuner Hintermannschaft resolut aus. Eine Effizienz von welcher der letztjährige NLB-Meister derzeit nur träumen kann, erneut wurden über das ganze Spiel unzählige Möglichkeiten ungenutzt gelassen.

Stark verbessert zeigten sich die Thuner jedoch im Powerplay. Bei ihrer Aufholjagd im Mitteldrittel, in welcher sie den unnötig eingehandelten Rückstand für einen Moment in eine 4:3-Führung umwandelten, erzielten sie drei Tore in Überzahl. Zwei davon während einer Fünfminuten-Strafe gegen St. Gallens Verteidiger Valt, welcher für das plötzliche Liegenbleiben von Thuns neuem Stürmer Marcel Klötzli verantwortlich gemacht wurde. Die Strafe scheinbar beinahe optimal ausgenutzt, kassierten die Thuner jedoch noch vor deren Ablauf ein Tor. Damit konnte die Partie praktisch wieder von vorne beginnen.

Im letzten Spielabschnitt war den Ostschweizern jedoch etwas ihr vorabendliches Cup-Halbfinal-Abenteuer gegen den Rekordmeister Rotweiss Chur anzumerken, die Thuner vermochten daraus aber kein Kapital zu schlagen und scheiterten -abgesehen von Bürkis erwähntem Expressausgleich kurz vor Schluss - Mal für Mal am glänzend postierten gegnerischen Torhüter Rolf Müggler.

Dass der Zusatzpunkt für den Sieg nach Verlängerung dennoch in die Ostschweiz ging darf die Thuner trotz der Enttäuschung über die verpassten Möglichkeiten nicht weiter belasten. Einerseits haben sie die geforderte Reaktion gezeigt und erhöhten, dank einem Punktgewinn gegen einen starken Gegner, den Vorsprung auf den Strich auf vier Punkte. Vor allem aber gilt es nun, mit einem Sieg am Samstag auswärts in Dietlikon alles klar zu machen und die eingerittenen Schwierigkeiten endgültig vom Hals zu schaffen.

Am Wochenende gewinnt in Sarnen und Kloten jeweils das Auswärtsteam, sodass Ad Astra Obwalden sich nach Ticino als zweites Team für die Aufstiegsspiele zur UPL qualifiziert.... Auch Obwalden spielt um den Aufstieg!
Die Iron Marmots Davos-Klosters sorgen für nächste Saison vor. Zwar befindet sich das Fanionteam derzeit noch im Playout-Kampf gegen Unihockey Limmattal. Trotzdem blickt der... Iron Marmots: Trainer bleibt, Kopecky kommt
Mit dem dritten Sieg in drei Spielen und nur fünf Tagen beendet Ticino Unihockey die Halbfinal-Serie gegen Pfanni und zieht in die Aufstiegsspiele zur UPL gegen Basel oder... Ad Astra mit Break, Ticino in den Aufstiegsspielen
Ticino startet mit zwei Siegen gegen Pfanni in die Playoff-Halbfinals, während sich in Kloten und Obwalden jeweils das Heimteam durchsetzt. Gordola gelingt mit 3:0 Siegen... Drei Heimsiege, Break für Ticino

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks