25.
09.
2004
NLB Männer | Autor: UHC Thun

Herren NLB: Thun verliert das Saisonauftaktspiel in Jona

Die Thuner Unihockeyaner starten mit einer unglücklichen Niederlage in die Saison 04/05. Jona war in der Reichweite für die Berner Oberländer, trotzdem schaute kein Zähler heraus. Die missglückte Darbietung der Thuner hatte zwei Gründe: einerseits fehlendes Abschlussglück, andererseits mangelndes Zweikampfverhalten gegen die robusten St.Galler.

Man hatte sich, auf Thuner Seite viel vorgenommen für eine erfolgreiche Gestaltung des Auftaktspiels. Doch es nützt alles nicht, wenn die zum Teil guten Trainingsleistungen nicht im Spiel umgesetzt werden können. Das zielt vor allem auf die (gute) Härte im Spiel, die der Gegner einsetzte. Etwas das in den Thuner Trainings noch zu wenig praktiziert wird, aber nun bestimmt vom Trainergespann gefordert wird. Denn Jona spielte geradlinig auf den Körper und verschaffte sich so bei den Thunern soviel Respekt, dass man praktisch keine Zweikämpfe mehr gewann und wer die Zweikämpfe nicht gewinnt, kann kein Spiel gewinnen. Doch die Thuner hatten gegen diesen Nachteil ein teilweise brauchbares Rezept: mit schnellem Kombinationsspiel, verschaffte man sich trotzdem immer wieder Chancen.
Eine solche Aktion führte zum frühen und etwas überraschenden Führungstreffer. Hatte man bis zu diesem Zeitpunkt sonst noch keine wirkliche Chance kreieren können. Doch mit einigen schönen Pässen wurde schlussendlich Christoph Kneer vor dem gegnerischen Tor freigespielt und erzielte das 1:0.Doch die Spieler der Jona-Uznach Flames zeigten sofort eine Reaktion. Ein zu wenig genau gedeckter Spieler wurde aus der Ecke vor dem Tor freigespielt und hatte keine Mühe den Ausgleich zu erzielen. Jona hatte noch weitere Chancen im ersten Drittel, die aber noch zu keinem weiteren Treffer führte. Erst wieder im Powerplay, eingeleitet durch eine Einzelleistung des Tschechen Daniel Folta in Reihen der St. Galler mit dem genialen Diagonalpass durch den Thuner Slot auf Janis Bühlmann, wurde das zweite Tor von Jona erzielt. Weitere Treffer fielen im ersten Drittel nicht mehr. Beide Verteidigungen zeigten sich meistens auf der Höhe des Geschehens und wenn nicht, hielten die Torhüter auf beiden Seiten ihren Kasten rein.Im zweiten Drittel starteten wieder die Flames besser, vor allem weil die Thuner Mühe hatten sich in der Offensive festzusetzen und so dem Gegner immer wieder Bälle unnötigerweise, durch ungenaue Pässe oder überhastete Torabschlüsse, verschenkte. Und da war man dann sofort wieder mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt.Es brauchte aber wieder ein Powerplay für Jona, welches zum 3:1 führte. Es hatte wieder Janis Bühlmann auf Pass des Points direkt verwertet. Nun ging aber ein Ruck durch die Thuner Mannschaft. Man wollte sich nicht einfach so geschlagen geben. Vehement wurde nun der Druck auf das gegnerische Tor verstärkt. Immer wieder kam man zu guten Chancen, gerade auch im Powerplay. Und in einer solchen Überzahlsituation schossen die Thuner den nicht unverdienten Anschlusstreffer. Der Ball wurde über drei Stationen von links nach rechts gespielt und Spielertrainer Stefan Bürki brachte mit dem Direktschuss in die nahe Ecke die Thuner wieder heran.
Man glaubte immer daran, den Ausgleich zu erzielen und Chancen hatte man auch zur genüge. Doch das Glück lachte den Thunern nicht. Der Ball machte noch einige Male Bekanntschaft mit der Torumrandung oder wurde eine Beute des Schlussmanns.
Manchmal muss man das Glück erzwingen, doch auch der Schlussspurt mit sechstem Feldspieler, für den im 2. Drittel eingewechselten Torhüter Berger, brachte keinen Treffer mehr. Manchmal wäre etwas mehr Verkehr vor dem Tor des Gegners vielleicht nötig gewesen.
Eine Reaktion der Thuner wird erwartet, gerade was das Körperspiel angeht. Weiter ist wohl ein Abschlusstraining angesagt.
Die Einstellung für den nötigen Einsatz dazu ist bestimmt vorhanden. Wird für das kommende Wochenende (Doppelrunde) sicher auch ein Teil des Erfolgrezeptes.
Viel ist nicht nötig, denn man weiss nun besser was man kann und was nicht und ein Grund zur Panik ist nach diesem ersten Spiel noch nicht gegeben.


Jona-Uznach Flames - UHC Thun 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)
Grünfeld, Jona - 100 Zuschauer
SR: Riva/Schlub
Tore: 9. Kneer (Burger) 0:1. 16. Brunner (Güntensberger) 1:1. 20. (19:24) Bühlmann (Folta/Ausschluss Kunz). 31. Bühlmann (Jud/Ausschluss Burger) 3:1. 35. Bürki (Silander/Ausschluss Brunner) 3:2
Strafen: Jona-Uznach Flames 6mal 2-Minuten, UHC Thun 3mal 2-Minuten
UHC Thun: Jaun (ab 37. Berger), Künzi, Schönholzer; Silander, Schmocker; Müller; Burger, Kneer, Kunz; Ackermann, Wüthrich, Bürki; Wüst, Rybka; Gerber
Bemerkungen: Thun ohne Wittwer (krank), Häusler und Gafner (verletzt)
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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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