01.
03.
2008
NLB Männer | Autor: Lok Reinach

Männer NLB: Erfreuliches Ende einer schwierigen Saison

Vier der sechs Abstiegsrundenspiele hat Lok Reinach mit einem „Stängeli“ gewonnen. Mit dem 11:4 gegen Jona-Uznach und der Vertragsverlängerung mit Trainer Magnus Svensson endet für die Wynentaler eine schwierige Saison.
Spätestens nach dem Cup-Out im August gegen einen Erstligisten war klar, dass die nun zu Ende gegangene Saison für Lok Reinach in der NLB nicht zum Selbstläufer werden würde. Zuviel Substanz hatte die Mannschaft nach dem sang- und klanglosen Abstieg aus der NLA verloren und die in das Kader berufenen Nachwuchsspieler noch zu wenig Erfahrung auf höherem Niveau gesammelt. „ Ich dachte, wir würden schneller Fortschritte machen" erinnert sich Lok-Trainer Magnus Svensson an die mit schmerzvollen Erinnerungen behaftete Qualifikationsphase. Mehr als ein Spiel verloren die Reinacher nach Mehrtorevorsprüngen noch, die Abgeklärtheit fehlte der jungen Truppe. Erst nachdem der schwedische Coach Svensson selber hinter die Bande wechselte und seinen Leitwolf und Landsmann Magnus Hedlund von der ersten in die zweite Linie umgeteilt hatte, ging es aufwärts. Bei der erstmaligen Teilnahme an der NLB-Abstiegspoule gelang die Sicherung des Ligaerhalts vier Runden vor Saisonende souverän.

Die Renaissance der Routiniers
Insbesondere die Routiniers in der Mannschaft haben es für die Aargauer in den Spielen seit der Festtagspause wieder einmal gerichtet. Auch sie erlebten zwar im Herbst eine schwierige Zeit, der eine oder andere hatte ein Formtief. Doch ohne diese arrivierten Akteure ging und wird es bei Lok auch in der nächsten Saison nicht gehen. Vor dem gewohnt souveränen Goalie Wiederkehr brillierte in den letzten Partien insbesondere Verteidiger Reto Schnidrig. Gegen Jona-Uznach war er mit seiner physischen Präsenz, einer fast Angst einflössenden Ballsicherheit und knallharten Abschlüssen klar der Beste auf dem Spielfeld. Die überragende Leistung krönte er mit einem Hattrick - innerhalb von fünf Minuten gab er dem Spiel mit seinen Toren vom 3:2 zu 5:2 die Wende. Zuvor war Lok wenig überzeugend, im ersten Drittel spielten die Aargauer ziemlich schwach. Doch danach glänzten neben Schnidrig auch die anderen tragenden Figuren der Saison: Flügelläufer Daniel Dätwyler bereite fünf Tore vor und sein Sturmpartner André Huser, welcher während der Saison in die 1.Mannschaft zurückkehrte, traf vier Mal. Im Spätherbst seiner Karriere spielte auch der 38jährige Magnus Hedlund noch einmal seine ganze Klasse aus. Mit 58 Punkten ist er NLB-Topskorer geworden. Was aber fast wichtiger ist: So mannschaftsdienlich wie diese Saison spielte der Skandinavier noch nie und arbeitete vollem gegen Ende Saison auch defensiv viel mit.

Svensson bleibt
Hinter den Arrivierten wächst trotz alledem eine hoffnungsvolle junge Garde heran. Michael Binder und Peter Byland gelten unter den Youngsters als die positiven Ueberraschungen der Saison, weitere deuteten ihr Potential ansatzweise an. Diesen Nachwuchsleuten waren die vergangenen Monate eine lehrreiche Zeit auf höherem Niveau und für die Weiterentwicklung der Talente ist es deshalb wichtig, dass die Vereinsführung von Lok Reinach den Vertrag mit Trainer und Ausbildner Magnus Svensson um ein weiteres Jahr verlängern konnte.


Lok Reinach - Jona-Uznach Flames 11:4 (1:2, 4:0, 6:2)
Pfrundmatthalle Reinach - 136 Zuschauer - SR Bösch/Schwarz.
Tore: 7.R.Kaufmann (Ebinger) 0:1, 9.Klotz (Egli) 0:2, 12.Geiger (M.Binder) 1:2, 21.Huser (Dätwyler) 2:2, 34.Schnidrig (Dätwyler) 3:2, 37.Schnidrig (De Icco) 4:2, 39.Schnidrig (Dätwyler) 5:2, 43.Hedlund (Geiger) 6:2, 47.Huser (Dätwyler) 7:2, 53.Unholz (Gomez) 7:3, 55.Huser (Dätwyler, Ausschluss Egli) 8:3, 56.M.Merki (M.Binder) 9:3, 57.Thoma (Jurcik, Ausschluss Kaufmann) 9:4, 60.(59:22) Huser (Schnidrig) 10:4, 60.(59:55) Hedlund 11:4.
Strafen: Je 2x2 Minuten.
Reinach: Wiederkehr; Schnidrig, A.Widmer, Ramseier, M.Binder, D.Kaufmann, Strebel, Rickenbach; Wittwer, Hedlund, Dätwyler, De Icco, Byland, Merki, Geiger, Huser, Benz.
Jona-Uznach: Kistler; Ebinger, Muhl, Schlüssel, Unholz, Jurcik, Schmucki; R.Kaufmann, Mächler, Thoma, Egli, Klotz, Gomez, von Wartburg.
Bemerkungen: Reinach ohne Christen (verletzt), Näf, Hediger, Höltschi (U21). NLB-Debut des 19jährigen Etienne Benz. 60.(59:17) Time-out Reinach, 60. (59:55) Time-out Jona-Uznach.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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