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NLB Männer | Autor: Jona-Uznach Flames
Männer NLB: Lebenszeichen der Flammen
Nach zwölf Niederlagen in Serie, entscheiden die Jona-Uznach Flames das Kellerduell gegen das Team aus der Hauptstadt, zu ihren Gunsten.
Und es geht ja doch', wird sich der eine oder andere, der zahlreich erschienenen Zuschauer beim verlassen der Halle gedacht haben. Das ganze aber von Beginn weg: Das erste Drittel begann verständlicherweise zurückhaltend. Beide Teams setzten auf eine solide Defensive und so dauerte es dann auch ein wenig, bis die 'Abtastungsphase' vorbei war und die Angriffe mutiger wurden. Die St. Galler waren es, welche erste gute Chancen verzeichnen konnte. Nichts Neues war es jedoch, dass allesamt ungenutzt blieben. Somit ging die beidseitige Taktik 'defense first' auf und die Mannschaften gingen mit einem 0:0 in die erste Drittelspause.
Die ersten fünf Minuten im Mitteldrittel weckten dann jedoch trübe Erinnerungen. Die Berner zeigten sich effizient und schossen sich mit einem Doppelpack in Führung. Das 0:2 entsprach zwar nicht dem Spielverlauf, aber auch dies wiederum keine neue Erfahrung für die Flames. Die Gastgeber liessen sich durch den Rückstand jedoch nicht beirren und waren weiterhin die aktivere Mannschaft an diesem Abend. Kurz nach Spielmitte zahlte sich dieser Kampfgeist aus. Innerhalb von einer Minute konnten die Jona-Uzner die Partie ausgleichen. Es waren zwei Verteidiger, welche sich ein Herz nahmen, den Stürmern zu zeigen, wie das Runde im eckigen untergebracht wird. Rund drei Minuten nach dem Ausgleich kehrten die Einheimischen das Spiel. Bei einer zwei gegen eins Situation traf dann ein Stürmer mit einem platzierten Schuss. Das Spiel nun an Spannung kaum zu überbieten. Die Berner pochten auf den Ausgleich, scheiterten aber regelmässig am glänzend agierenden St. Galler Schlussmann. So endete das zweite Drittel mit einem knappen 3:2 Vorsprung für die Gastgeber.
Wer sollte in diesem intensiven Spiel den längeren Atem haben? Die Antwort gab das letzte Drittel. Sowohl die Berner, als auch die Flames versuchten mit Pressing die gegnerischen Auslösungs-Bemühungen zu stören. Die Spannung war kaum zu überbieten, der Torjubel beim 4:2 deshalb umso grösser. Sollte die schier endlose Serie endlich ein Ende finden. Die Punkte für die St. Galler in Griffnähe.
Die Berner reagierten und versuchten mit einem Timeout die eigenen Kräfte noch einmal zu sammeln und dem Gegner den Aufwind etwas aus den Segeln zu nehmen. Tatsächlich verfehlte dies die Wirkung nicht und nur eine Minute nach dem 4:2 erzielten die Hauptstädter den Anschlusstreffer zum 4:3. Wer jetzt aber mit dem grossen Zittern beim Heimteam rechnete, musste sich etwas besseren belehren lassen. Eine weitere Minute nach dem Anschluss konnten die Truppe vom Obersee die 2-Tore-Führung wieder herstellen. Die Berner versuchten noch einmal alles. Aber auch zu sechst gegen fünf, es sollte nicht mehr klappen. Die Freude nach der Schlusssirene entsprechend gross. Ein Pluspunkt, für das Heimteam, an diesem Abend auch das zahlreich erschienene Publikum, welches streckenweise der 6. Mann auf dem Feld war und die Einheimischen zu Höchstleistungen trieb. Spätestens im nächsten Training gilt der Fokus aber bereits dem nächsten Spiel, wo eine erneute Top-Mannschafts-Leistung gefragt ist.
Jona-Uznach Flames - Bern Capitals 5:3 (0:0, 3:2, 2:1)
Tore: 22. Gysel (Meier) 0:1 24. Stettler (Holdener) 0:2 33. Schlüssel (Ebinger) 1:2 33. Unholz 2:2 36. Mächler 3:2 48. Schmucki (Thoma) 4:2 49. Holdener (Farine) 4:3 50. Gomez (Thoma) 5:3
Bemerkungen: Flames ohne Wettler (krank), Egli (abwesend) sowie Cortesi (nicht spielberechtigt), Bern ab 55. Minute ohne Torhüter
Die ersten fünf Minuten im Mitteldrittel weckten dann jedoch trübe Erinnerungen. Die Berner zeigten sich effizient und schossen sich mit einem Doppelpack in Führung. Das 0:2 entsprach zwar nicht dem Spielverlauf, aber auch dies wiederum keine neue Erfahrung für die Flames. Die Gastgeber liessen sich durch den Rückstand jedoch nicht beirren und waren weiterhin die aktivere Mannschaft an diesem Abend. Kurz nach Spielmitte zahlte sich dieser Kampfgeist aus. Innerhalb von einer Minute konnten die Jona-Uzner die Partie ausgleichen. Es waren zwei Verteidiger, welche sich ein Herz nahmen, den Stürmern zu zeigen, wie das Runde im eckigen untergebracht wird. Rund drei Minuten nach dem Ausgleich kehrten die Einheimischen das Spiel. Bei einer zwei gegen eins Situation traf dann ein Stürmer mit einem platzierten Schuss. Das Spiel nun an Spannung kaum zu überbieten. Die Berner pochten auf den Ausgleich, scheiterten aber regelmässig am glänzend agierenden St. Galler Schlussmann. So endete das zweite Drittel mit einem knappen 3:2 Vorsprung für die Gastgeber.
Wer sollte in diesem intensiven Spiel den längeren Atem haben? Die Antwort gab das letzte Drittel. Sowohl die Berner, als auch die Flames versuchten mit Pressing die gegnerischen Auslösungs-Bemühungen zu stören. Die Spannung war kaum zu überbieten, der Torjubel beim 4:2 deshalb umso grösser. Sollte die schier endlose Serie endlich ein Ende finden. Die Punkte für die St. Galler in Griffnähe.
Die Berner reagierten und versuchten mit einem Timeout die eigenen Kräfte noch einmal zu sammeln und dem Gegner den Aufwind etwas aus den Segeln zu nehmen. Tatsächlich verfehlte dies die Wirkung nicht und nur eine Minute nach dem 4:2 erzielten die Hauptstädter den Anschlusstreffer zum 4:3. Wer jetzt aber mit dem grossen Zittern beim Heimteam rechnete, musste sich etwas besseren belehren lassen. Eine weitere Minute nach dem Anschluss konnten die Truppe vom Obersee die 2-Tore-Führung wieder herstellen. Die Berner versuchten noch einmal alles. Aber auch zu sechst gegen fünf, es sollte nicht mehr klappen. Die Freude nach der Schlusssirene entsprechend gross. Ein Pluspunkt, für das Heimteam, an diesem Abend auch das zahlreich erschienene Publikum, welches streckenweise der 6. Mann auf dem Feld war und die Einheimischen zu Höchstleistungen trieb. Spätestens im nächsten Training gilt der Fokus aber bereits dem nächsten Spiel, wo eine erneute Top-Mannschafts-Leistung gefragt ist.
Jona-Uznach Flames - Bern Capitals 5:3 (0:0, 3:2, 2:1)
Tore: 22. Gysel (Meier) 0:1 24. Stettler (Holdener) 0:2 33. Schlüssel (Ebinger) 1:2 33. Unholz 2:2 36. Mächler 3:2 48. Schmucki (Thoma) 4:2 49. Holdener (Farine) 4:3 50. Gomez (Thoma) 5:3
Bemerkungen: Flames ohne Wettler (krank), Egli (abwesend) sowie Cortesi (nicht spielberechtigt), Bern ab 55. Minute ohne Torhüter