03.
12.
2005
NLB Männer | Autor: UHC Grünenmatt

Männer NLB: Niederlage gegen Sense

Samstags trafen die Mätteler zu Hause auf Sense Tafers, gegen welche man in der Vorrunde mit 5:9 unterlag. Das defensive und konterorientierte Spiel des Gegners lag den Emmentalern überhaupt nicht. Man durfte also gespannt sein, wie Testa und Roth dieses Mal das Team auf die Freiburger vorbereitet hatten.

Start einmal mehr verschlafen
Im ersten Drittel schienen die Mätteler überhaupt nicht ins Spiel zu finden. Vielmehr wurde ihnen von den Freiburgern das Spielgeschehen vorgegeben. Seitens Grünenmatt spielte man nicht zusammen und es konnten keine gefährlichen Spielzüge entstehen. Durch unnötige Einzelaktionen gab man dem Gegner noch mehr Platz und Chancen. Sense stand sehr defensiv und fuhr immer wieder gefährliche Konter, die aber meistens beim Torhüter Pulver endeten. In der 18. Minute war es schliesslich Brechbühl, der die Gäste mit 0:1 in Führung schoss.

Guter Start im 2. Drittel
Im zweiten Drittel waren nur gerade drei Minuten gespielt, als Käser Daniel das Tor zum 0:2 schoss. Grünenmatt liess sich aber dadurch nicht beirren, sondern sie zeigten die von ihnen geforderte Reaktion. Mit dem von Trüssel verwandelten Penalty in der 26. Minute zum 1:2 schien die Wende eingeleitet worden zu sein. Nur gerade eine Minute später, in der 27. Minute erzielte Meyer auf Pass von Trüssel den Ausgleich zum 2:2. In der 30. Minute war es Dominic Mucha auf Pass seines Bruders Manuel, der die Gastgeber zum 3:2 in Führung schoss. Der Knoten Grünenmatts schien gelöst – doch ein umstrittenes Tor der Freiburger in der 35. Minute brach Grünenmatt erneut das Genick. Sie brauchten enorm viel Zeit, um sich zu fassen und sich wieder auf das Spiel zu konzentrieren. Zu lange, denn Sense hatte ihnen mittlerweile ihr Spiel aufgezwungen. Somit mussten sich die Mätteler mit einem 3:3 Unentschieden in die Pause begeben.

Keine Reaktion mehr möglich
Das letzte Drittel gestaltete sich wie bis anhin. Grünenmatt zeigte eine miserable Chancenauswertung und holte sich einmal mehr unnötige Strafen. Es waren vielmehr die Gäste, die das Spiel bestimmten und Druck auf das Tor der Emmentaler ausübten. In der 56. Minute erzielte Andrey mit einem Weitschuss die erneute Führung der Gäste. Grünenmatt versuchte noch das erwünschte Tor zu erzielen, indem sie den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten. Doch auch in den letzten Minuten scheiterte Grünenmatt am eigenen Unvermögen und an der Tatsache, wer die Tore nicht schiesst, erhält sie.

Grünenmatt hatte sich im Vorfeld sehr konzentriert auf das Spiel der Freiburger vorbereitet. Doch durch die schlechte Chancenauswertung und dem Knick nach dem umstrittenen Tor, schlugen sich die Mätteler selbst.


UHC Grünenmatt - Unihockey Sense Tafers 3:4 (0:1, 3:2, 0:1)
Forum Sumiswald - 100 Zuschauer
SR: Chiapparini / Meyer
Tore: 17.49 Brechbühl (Kaeser G.) 0:1; 23.20 Kaeser D. (Dubois) 0:2; 25.36 Trüssel (Penalty) 1:2; 26.17 Meyer (Trüssel) 2:2; 29.39 Mucha D. (Mucha M.) 3:2; 34.58 Aebischer (Kaeser D.) 3:3; 55.49 Andrey 3:4
Strafen: Grünenmatt 5x2', Sense Tafers 3x2'
UHC Grünenmatt: Pulver; Meienberg, Zimmermann; Meyer(1Tor/0Assist) Trnavsky; Aeschlimann, Sollberger B.; Rindlisbacher F. ab 30. Kohler, Sikora, Zalesny; Hirschi, Trüssel, Sollberger M.; Mucha D., Mucha M.
Unihockey Sense: Boschung; Jungo, Wälchli C.; Wälchli M., Loretan; Kaeser D., Aebischer, Dubos.; Kaeser G., Brechbühl, Schorno; Delaquis, Andrey, Hayoz
Bemerkungen: 53.52 Time-out Grünenmatt
Beste Spieler: Pulver / Andrey
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3.Floorball Fribourg+2946.000
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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
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7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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