19.
11.
2005
NLB Männer | Autor: Floorball Thurgau

Männer NLB: Und täglich grüsst das Murmeltier!

Floorball Thurgau verliert gegen Jona-Uznach Flames knapp mit 3:4. Erneut gab man den Sieg nach einer ausgeglichenen Partie erst kurz vor Schluss aus der Hand.

"Und täglich grüsst das Murmeltier“, wer kennt den Film mit Bill Murray schon nicht, indem der zynische Wetteransager den einen und selben Tag immer wieder erlebt. Ein Déjà-vu-Erlebniss nach dem Anderen erleben zur Zeit auch die Zuschauer und Spieler von Floorball Thurgau. In den vergangenen vier Partien lagen die NLB-Neulinge jeweils bis kurz vor Spielende mit einem Tor in Front, gaben aber den Sieg in den Schlussminuten wieder aus der Hand.

Auch vergangenen Samstag sah es vor rund 250 Zuschauern lange sehr erfolgsversprechend für die Heimmannschaft aus. Die Thurgauer liessen sich von den energisch agierenden St. Galler nicht beeindrucken und hielten konsequent dagegen. Zwar geriet man wie eigentlich in jeder Partie mit 0:1 in Rücklage, konnte diese aber mit einem erfolgreichen Powerplay wieder wett machen. Gerade mal 30 Sekunden waren in Überzahl gespielt, als Ersson nach einer schönen Ballstafette seinen Landsmann Johnsson fand, welcher gekonnt aus spitzem Winkel zum verdienten 1:1 Pausenstand einschob.

Im Mitteldrittel wirkten die Gäste aus dem Linthgebiet verunsichert und die Thurgauer witterten ihre Chance. Obwohl die St. Galler in der 23. Minute wieder in Führung gingen, mussten die Zuschauer nicht lange auf die entsprechende Reaktion des Fanionteams warten. Pascal Gerber sowie ein Weitschuss von Marc Koller bedeutete die 3:2 Führung nach 40 Minuten.

Das leidige Schlussdrittel!
Um sich die Schlussphase mit nur einem Eintore-Vorsprung zu ersparen, drückten die Thurgauer vehement darauf die Führung auszubauen, scheiterten aber jeweils an ihrem eigenen Unvermögen oder an der Torumrandung. Und so kam es wie es kommen musste! Zwei Gegentore in den letzten fünf Spielminuten besiegelten das Schicksal der Gastgeber. Es bleibt die Hoffnung, dass die Thurgauer den Tritt - wie im Film mit Bill Murrey - finden und der Schlussminuten - Misere endlich ein Ende bereiten.


Floorball Thurgau – Jona-Uznach Flames 3:4 (1:1, 2:1, 0:1)
Paul Reinhar, Weinfelden - 250 Zuschauer
SR: Schempp / Estermann

Tore: 12:59 Jona 0:1, 17:51 Johansson (Ersson) 1:1, 23:41 Jona 1:2, 34:26 Gerber P. (Ersson) 2:2, 35:17 Koller (Erismann) 3:2, 54:49 Jona 3:3, 56:05 Jona 3:4
Strafen: FBTG 1x2', Jona 3x2'
Floorball Thurgau: Graf, Leitner, Koller, Wolfer, Gerber R.; Erismann Johansson, Kradolfer; Bötschi, Gerber P, Ersson; Wenk, Schadegg, Fisch, Valt, Billetter Peter, Koller, Wälchli, Scherrer, Brandenberger
Flames: Brandenberger; Vollenweider, Linder; Jud, S.Fagagnini; Kofler, Kalberer; Bachmann; Burlet, F.Fagagnini, Skalik; Santoro, Gomez, Bischof; Schmid, Brunner, Bänziger; Thoma, Von Wartburg, Krauer
Bemerkungen: 57. Time-out Thurgau
Beste Spieler: Ersson / Skalik
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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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