23.
01.
2023
NLB Männer | Autor: UHC Thun

Thun mit Sieg und Niederlage

Die NLB erlebt ein turbulentes Wochenende. Am Freitag verlieren die Berner Oberländer trotz mehrmaliger 3-Tore-Führung gegen Schlusslicht ULA und fallen auf Tabellenrang zwei zurück. Am Sonntag zeigen die Thuner aber eine Reaktion, bezwingen Leader Ad Astra Obwalden klar und setzen sich wieder an die Tabellenspitze.

Thun mit Sieg und Niederlage Dominic Bolliger konnte sich in die Torschützenliste eintragen lassen. (Bild: Hans Mischler)

Das Heimspiel am Freitag gegen ULA verlief aus Thuner-Sicht lange nach Plan. Auf die frühe Führung der Gäste fand das Heimteam sofort eine Antwort und zog anschliessend mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten auf 4:1 davon. Auf das zweite ULA-Tor reagierten die Thuner mit dem 5:2, auf das Dritte mit dem 6:3 und auf das Vierte mit dem 7:4. Dies war gleichzeitig das Resultat nach 40 Minuten.

Die Berner Oberländer hatten damit alles im Griff und konstant eine 2- oder 3-Tore-Führung. Die zweite Pause tat dem Heimteam aber irgendwie nicht gut. Plötzlich ging man mit den Torchancen fahrlässig um und liess die letzte Überzeugung vermissen. Das rächte sich. Langenthal gab nie auf, nutzte die Thuner-Fahrlässigkeiten und glich die Partie bis zur 49. Minute aus. Von nun an war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Thuner gingen noch einmal in Führung. Doch auch darauf fanden die Gäste eine Antwort. Mit 8:8 ging es schlussendlich in die Verlängerung. Dort konnte das Spiel auf beide Seiten kippen. Beide Teams kamen zu zahlreichen guten Möglichkeiten. Am Ende kippte die Partie auf die Seite von ULA. Die Gäste erzielten nach über acht Minuten das siegbringende 9:8 und besiegelten damit eine ärgerliche Thuner-Niederlage. Gleichzeitig musste man die Tabellenführung an Ad Astra Obwalden abtreten. «Wir führten viermal mit drei Toren Vorsprung und verlieren dennoch. Das darf uns nie passieren», sagte Dominic Bolliger nach dem Spiel. «Wir haben einfach aufgehört, Unihockey zu spielen.»

Die Mission am Sonntag im Spitzenspiel gegen Ad Astra Obwalden war klar! Leistungssteigerung gegenüber dem ULA-Spiel und die Tabellenführung wieder zurückholen. Gesagt, getan. Die Thuner wirkten von Beginn weg wie verwandelt und liessen zu keinem Zeitpunkt des Spiels Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. «Wir zeigten über das gesamte Spiel eine super Leistung, spielten konsequent, liessen den Ball laufen, hatten die Playmaker des Gegners im Griff und nutzten unsere Chancen eiskalt aus», meinte Bolliger. Die Thuner führten schon nach 17 Minuten mit 5:1. Kurz nach der ersten Pause konnte gar noch auf 6:1 erhöht werden.
In Schwierigkeiten kam das Heimteam eigentlich nur zwischen der 24. und 34. Minute. Gleich drei 2-Minuten-Strafen erhielten die Thuner in dieser Phase. Allerdings funktionierte an diesem Abend auch das Boxplay einwandfrei. Und kaum war die Strafenflut vorbei, erzielten die Berner Oberländer das 7:1. Nach zwei weiteren Toren ging es mit 9:1 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt liess die Intensität der Partie nach. Die Thuner verwalteten die Führung souverän, Ad Astra fehlten etwas die Ideen und Durchschlagskraft. Am Ende feierten die Thuner im Spitzenspiel einen diskussionslosen 10:2-Heimerfolg und setzten sich wieder an die Spitze der NLB.

Damit haben die Thuner im Kampf um den Qualifikationssieg wieder alles in den eigenen Händen. Ein Spiel vor dem Ende der regulären Saison liegen die Berner Oberländer zwei Punkte vor Ad Astra. Gewinnen die Thuner am Sonntag (19 Uhr) ihr letztes Spiel der regulären Saison gegen Fribourg, haben sie den Qualifikationssieg im Sack.




UHC Thun - Unihockey Langenthal Aarwangen 8:9 n.V. (4:2, 3:2, 1:4, 0:1)
MUR, Thun. 186 Zuschauer. SR Berthoud/Gestach.
Tore: 3. S. Joost (J. Siegrist) 0:1. 7. M. Zbinden (Y. Bärtschi) 1:1. 8. T. Wiedmer (D. Bolliger) 2:1. 9. Y. Zimmermann 3:1. 12. T. Baumann (Y. Bärtschi) 4:1. 17. A. Suoraniemi (M. Schlüchter) 4:2. 27. R. Graber (T. Baumann) 5:2. 28. E. Schärli (J. Mendrek) 5:3. 29. R. Graber (T. Baumann) 6:3. 33. L. Moser (A. Suoraniemi) 6:4. 37. E. Bieri (O. Papousek) 7:4. 46. E. Schärli (J. Mendrek) 7:5. 47. R. Beaud (M. Schlüchter) 7:6. 49. X. Widmer 7:7. 55. R. Graber (Y. Bärtschi) 8:7. 57. J. Bucher (M. Schlüchter) 8:8. 69. M. Schlüchter (A. Suoraniemi) 8:9.
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Langenthal Aarwangen.
UHC Thun: E. Aubert, A. Wanzenried, R. Graber, Y. Zimmermann, D. Küenzi, Y. Bärtschi, T. Wiedmer, E. Bieri, R. Küenzi, S. Ruch, L. Grunder, T. Baumann, D. Bolliger, Y. Jost, O. Papousek, J. Lehto, M. Zbinden, V. Kopecky, J. Moser, M. Aebersold, T. Schwendimann, T. Wölfli
Nicht im Kader: -
Verletzt: J. Saurer, M. Weber, J. Pluhar, J. Würz

 

UHC Thun - Ad Astra Obwalden 10:2 (5:1, 4:0, 1:1)
MUR, Thun. 214 Zuschauer. SR Anderegg/Röder.
Tore: 8. T. Schwendimann (V. Kopecky) 1:0. 8. V. Kopecky 2:0. 11. R. Graber (M. Zbinden) 3:0. 14. I. Stöckel (J. Arvidsson) 3:1. 17. M. Zbinden (R. Graber) 4:1. 18. Y. Bärtschi (M. Zbinden) 5:1. 21. Y. Zimmermann (T. Baumann) 6:1. 35. T. Wiedmer (O. Papousek) 7:1. 38. T. Wiedmer (R. Graber) 8:1. 40. D. Bolliger (V. Kopecky) 9:1. 50. V. Kopecky (D. Bolliger) 10:1. 57. F. Edholm (I. Stöckel) 10:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 2mal 2 Minuten gegen Ad Astra Obwalden.
UHC Thun: E. Aubert, A. Wanzenried, R. Graber, Y. Zimmermann, D. Küenzi, Y. Bärtschi, T. Wiedmer, E. Bieri, R. Küenzi, S. Ruch, L. Grunder, T. Baumann, D. Bolliger, Y. Jost, O. Papousek, J. Lehto, M. Zbinden, V. Kopecky, J. Moser, M. Aebersold, T. Schwendimann, T. Wölfli
Nicht im Kader: -
Verletzt: J. Saurer, M. Weber, J. Pluhar, J. Würz

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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