12.
03.
2019
NLB Männer | Autor: Unihockey Langenthal Aarwangen

ULA bleibt dran

In den Playoffs laufen die Uhren oft anders. Das haben die beiden Partien vom Wochenende deutlich gezeigt. Wie in allen Hockey Sportarten fallen die Tore oft sehr schnell.

ULA bleibt dran ULA drehte das zweite Halbfinalspiel im dritten Drittel. (Bild: André Grossenbacher)

Am Samstag fand das erste Duell im Playoff Halbfinal von Unihockey Langenthal Aarwangen auswärts gegen Ad Astra Sarnen statt. Nachdem das Startdrittel mit 2:2 resultatmässig ausgeglichen zu Ende ging, änderte sich das in den übriggebliebenen vierzig Spielminuten zu Gunsten der Obwaldner gründlich. Das Schlussresultat wiederspiegelte aber nicht unbedingt den Spielverlauf. Beide Teams begegneten sich auf hohem Niveau und auf Augenhöhe. Sarnen war aber im Abschluss effizienter und führte bereits mit 5:2, als 32 Sekunden vor der zweiten Pause ULA auf 5:3 verkürzen konnte. Bei den Gästen wurden Hoffnungen geweckt und die Chrapek Truppe stürzte sich mit aller Kraft ins Schlussdrittel, spielte während acht Minuten mit nur zwei Linien, um mehr Druck gegen das Sarner Tor zu erzeugen und verlor trotzdem unglücklich mit 8:3.

Am Sonntag war dann Spiel Nummer zwei in Langenthal angesagt und es lief eigentlich fast alles wie am Vortag. ULA verlor das erste Drittel resultatmässig 0:2, hatte aber mindestens gleichviel Spielanteile wie Sarnen. Gleich in der zweiten Minute des Mitteldrittels konnte Sarnen gar auf 0:3 erhöhen. Aber alles sollte eben nur fast gleich sein wie am Vortag, denn in der 25. Minute startete auch ULA den Torreigen mit dem 1:3. Es folgte ein Doppelschlag der Gastgeber und beim Stand von 3:3 zogen die Gäste bereits ihr Timeout ein. Es folgte ein Überzahlspiel für Sarnen und prompt konnten sie die Situation ausnutzen und mit 3:4 zur zweiten Pause schreiten.

Im Schlussdrittel legte Sarnen beherzt los und suchte möglichst früh die Entscheidung. In der 43. Minute hiess es dann entsprechend 3:6 für die Obwaldner. In guter alter Playoff Manier sollte aber alles anders kommen als es zu diesem Zeitpunkt schien. Unter Getöse der tobenden Zuschauer in der gefüllten Kreuzfeldhalle zogen die Langenthaler zum 6:6. Nach einer kurzen Pause war Verlängerung angesagt. Die Halle verwandelte sich in einen dampfenden Hexenkessel und unter den Schlachtrufen der Fans schaffte es ULA mit dem 7:6 die Playoff Serie zum 1:1 auszugleichen. Das ULA Märchen mit den Meilensteinen in der Vereinsgeschichte geht also munter weiter.

 


Ad Astra Sarnen - Unihockey Langenthal Aarwangen 8:3 (2:2, 3:1, 3:0)
Dreifachhalle, Sarnen. 657 Zuschauer. SR Stäheli/Zähnler.
Tore: 4. Abegg (Liikanen) 1:0. 7. Liikanen (Markström) 2:0. 13. Känzig (Eggerschwiler) 2:1. 19. Mühlethaler 2:2. 25. Liikanen (Berchtold) 3:2. 33. B. von Wyl (Schöni) 4:2. 38. Abegg (Liikanen) 5:2. 40. Mühlethaler (Moser) 5:3. 51. B. von Wyl (Eronen) 6:3. 58. C. von Wyl (Liikanen) 7:3. 60. B. von Wyl (Markström) 8:3.
Strafen: 1X2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen. 3X2 Minuten gegen Unihockey Langenthal Aarwangen.

Unihockey Langenthal Aarwangen - Ad Astra Sarnen 7:6 n.V. (0:2, 3:2, 3:2, 1:0)
Dreifachturnhalle Kreuzfeld, Langenthal. 435 Zuschauer. SR Ambühl/Brechbühler.
Tore: 6. Liikanen (Schöni) 0:1. 8. Eronen 0:2. 22. Abegg (Liikanen) 0:3. 25. Zumstein 1:3. 29. Känzig (Eggerschwiler) 2:3. 30. Lang (Dätwyler) 3:3. 33. Markström (Schöni) 3:4. 41. Markström (C. von Wyl) 3:5. 43. Furrer (Britschgi) 3:6. 44. Ingold (Akeret) 4:6. 48. Mühlethaler (Känzig) 5:6. 55. Känzig (Eggerschwiler) 6:6. 65. Mühlethaler (Beaud) 7:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. 2mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen.

Ad Astra: Britschgi, Amrein, Pass, Läubli, Markström, Höltschi, Furrer, Dubacher, Liikanen, Abegg, B. von Wyl, J. von Wyl, C. von Wyl, R. Schöni, Eronen, Berchtold, M. Schöni, Bitterli, Durot, Boschung, Zurmühle.
ULA: Niklaus, Kürsener, Althaus, Nussbächer, Beaud, Känzig, Lüthi, Schärli, Lang, Ingold, Dätwyler, Gloor, Eggerschwiler, Flühmann, Akeret, Matter, Moser, Mühlethaler, Reinmann, Siegrist, Schmid.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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