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2009
NLB Männer | Autor: Bern Capitals

Weitere bittere Heimniederlage gegen Davos

Die Caps können oder wollen zu Hause offenbar nicht gewinnen. Gegen Davos gabs am Samstagabend eine unerwartete Niederlage mit 4:5 Toren.

Die Heimbilanz der Bern Capitals sieht schlecht aus: Sie haben jetzt 18 Punkte auf ihrem Konto. Davon haben sie nur sechs in der heimischen Mooshalle ergattert, auswärts dagegen zwölf. Nur ein einziges Mal haben sie einen Heimsieg in regulärer Spielzeit mit dem Maximum von drei Punkten errungen: Im Startspiel gegen die vermeintlichen Aufstiegsfavoriten Kloten-Bülach Jets.
Beispielhaft für die Heimschwäche der Caps ist die Bilanz gegen Davos: Auswärts haben die Berner die Bündner noch mit 5:1 Toren bezwungen. Im Heimspiel unterlagen sie dagegen mit 4:5 Toren.

Das samstägliche Spiel in der Mooshalle in Gümligen begann für die Caps schlecht: Nach knapp drei Minuten wurde ein Bündner freistehend im Slot angespielt und er bedankt e sich mit dem 0:1. Doch es kam noch schlimmer: Nach knapp 13 Minuten erhöhten die Bündner gar in Unterzahl (!) auf 0:2. Und kurz vor Drittelsende stand es sogar 0:3. Es war sicher eines der schlechtesten Drittel der Caps in dieser Saison. Sie stürmten wirr nach vorne und hinten wurden die gegnerischen Stürmer zu oft vergessen. Und diese nutzten ihre Chancen eiskalt aus, während die Caps über oder neben das Tor schossen.

In der Pause gabs offensichtlich einige ernsthafte Worte des Trainerduos. Jedenfalls waren die Capitals wie verwandelt. Sie dominierten die Bündner im zweiten Drittel nach Belieben. Diesen blieb häufig nichts anders übrig, als die Bälle irgendwie aus der eigenen Platzhälfte zu spedieren. Marco Gerber erzielte zwei schöne Weitschusstore. Verteidiger Markus Johansson war mit einem seiner kraftvollen Schüsse von der Mittellinie aus erfolgreich. Gemessen an den Chancen hätten die Caps aber mindestens zwei Tore mehr schiessen müssen. Aber entgegen dem Spielgeschehen mussten sie den Bündnern einen zusätzlichen Treffer zugestehen. So lagen sie nach zwei Dritteln immer noch mit 3:4 Toren zurück.
Im letzten Abschnitt glich sich das Geschehen dann wieder aus. Die Capitals hatten erneut sehr viele Chancen, die sie noch und noch vergaben. Wenn die Schüsse nicht daneben gingen, wurden sie eine Beute des guten Davoser Torhüters Ralph Basig. Die Berner machten es ihm allerdings insofern einfach, als sie den Erfolg fast nur mit Weitschüssen suchten. Vor dem Tor herrschte wenig Verkehr, so dass der Torhüter den Ball immer schon von weitem sehen konnte. Beiden Teams gelang noch je ein Tor, wobei die Davoser eine Überzahlsituation ausnützten. Fazit: Davos nutzte von vier Powerplays eines zu einem Tor aus. Die Capitals waren dagegen in vier Überzahlsituationen nicht nur erfolglos, sondern mussten sogar einen Gegentreffer hinnehmen.

Vom Verletzungspech verfolgt sind die Verteidiger: Sandro Gall fällt mit Fussproblemen für längere Zeit aus. Fredrick Bergström zog sich vor einer Woche im Spiel gegen Bülach eine Bänderzerrung zu. Gegen Davos sass er deshalb anfänglich auf der Ersatzbank. Als sich Nico Galli bereits im ersten Drittel bei einem Zusammenstoss ebenfalls verletzte, musste der Schwede trotzdem ins Geschehen eingreifen.

Bern Capitals - Iron Marmots Davos-Klosters 4:5 (0:3/3:1/1:1)
Mooshalle, Gümligen. - 109 Zuschauer. - SR: De Lucia / Di Cristo.
Tore: 2:42 Zurflüh (Jenni) 0:1. 12:56 Horn (Thöny) 0:2. 18:59 Jenni (Zurflüh) 0:3. 23:49 Gerber 1:3. 25:37 Johansson (Bergström) 2:3. 37:06 Horn (Jenni) 2:4. 38:11 Gerber (Schorno) 3:4. 45:59 Jenni (Fluor) 3:5. 54:24 Kilchenmann (Stettler) 4:5.
Strafen: BernCapitals 4x2Min, I.M.Davos-Klosters 4x2Min.
Bern Capitals: Falk; Minder, Strub, Bergstöm, Jaggi, Johansson, Wittwer, Lussi, N.Galli, Baumann, Stettler, Schorno, Gerber, Kilchenmann, Farine, Lüthy, Ming, Tröhler.
I. M. Davos-Klosters: Basig; Parathazham, Fluor, Steiger, Jenni, Horn, Luzi, Gauderon, Thöny, Hobel, Gantenbein, Meuwly, Waser, Zurflüh, Laely.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks