02.
12.
2013
NLB Männer | Autor: UHT Eggiwil

Wichtige drei Punkte gegen Ad Astra

Nach zwei Auswärtsniederlagen in Serie fand Eggiwil in der heimischen Ballsporthalle zum Siegen zurück und bezwang Ad Astra Sarnen in einem spannenden Spiel mit 4:3. Dadurch rücken die Emmentaler in der Tabelle wieder hinter die Spitze vor, wobei der Vorsprung auf den Playoff-Strich lediglich vier Punkte beträgt. Ein wichtiger Sieg also.

Zweimal in Serie haben die Eggiwiler auswärts verloren. Auffallend war vor allem, dass im Spiel ohne Ball zu viele Fehler gemacht wurden und man dadurch zu viele Gegentreffer kassierte. Dies galt es im Heimspiel gegen Sarnen besser zu machen.
In den ersten 20 Minuten zeigten die Emmentaler dann auch die gewünschte Reaktion. In der Defensive spielten die Gastgeber äusserst solid. Torchancen der Gäste entsprachen in dieser Phase meistens nur Zufallsprodukten. Defensiv hatte Eggiwil somit alles im Griff und auch das Spiel nach vorne klappte um einiges besser als noch zuletzt. Nach 14 Minuten wurde dies auch ein erstes Mal belohnt, als Schlüchter einen langen Pass von Antener erfolgreich zum 1:0 ablenken konnte. Wenige Sekunden später kam es gar noch besser. Walther war es, welcher im Slot nach mehrmaligem Nachstochern zum 2:0 erhöhen konnte. Diese Führung war verdient und wiederspiegelte auf jeden Fall die Leistungen beider Mannschaften im ersten Abschnitt. Diesen Schwung galt es nun unbedingt mit in das zweite Drittel zu nehmen.

Abegg hält Gäste im Spiel
In den ersten Minuten des Mittelabschnitts war es dann wiederum Eggiwil, welches das Spiel bestimmte. Sie kamen mehrfach gefährlich in aussichtsreicher Abschlussposition vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Eine dieser Chancen nutzte Pascal Ellenberger zur Spielhälfte. Er schloss völlig freistehend einen sehenswerten Angriff zum 3:0 ab. Nun waren die Gäste gefordert und mussten den Druck erhöhen. Als ob sie diesen Satz gelesen hätten, taten sie das auch. Sarnen störte Eggiwil nun früher und versuchte sein Glück mit schnellen Passkombinationen. Nach 30 Minuten waren sie auch ein erstes Mal erfolgreich, als Abegg in Überzahl zum 3:1 verkürzen konnte. Sarnen war nun spürbar in der Lage, den Druck von Minute zu Minute zu erhöhen. Anführer dieser Druckphase auf Seite der Gäste war Markus Abegg, welcher bis zur zweiten Pause mit zwei weiteren Treffern das Spiel ausgleichen konnte und persönlich einen lupenreinen Hattrick buchte. Nach 40 Minuten war der schöne Vorsprung also wieder Geschichte und das Spiel musste im Schlussabschnitt entschieden werden.

Eggiwil bringt den Vorsprung über die Zeit
Die Mannschaft, welche in den letzten 20 Minuten keine Fehler mehr macht, wird das Spiel gewinnen. Dies war die Ausgangslage. Und Eggiwil zeigte sich nach dem Pausentee tatsächlich wieder etwas agiler und konnte wieder vermehrt Druck auf das Sarner Tor aufbauen. Rund fünf Minuten nach Wiederanpfiff leiteten die Gastgeber einen schnellen Konter ein und Schlüchter schlenzte von rechts aussen den Ball hoch in die Maschen zur erneuten Führung. Doch entschieden war noch lange nichts, es waren immer noch 15 Minuten zu spielen. Und in dieser Zeit waren es vor allem die Gäste, welche den Ball in ihren Reihen zirkulieren liessen. Vermehrt suchten sie den Ausgleichstreffer mit Geschossen aus der zweiten Reihe, welche aber vielfach in den Beinen eines Emmentalers oder in den Händen vom stark aufspielenden Eggiwiler Torhüter Schwendimann verschwanden. Und genau dieser zeichnete sich rund vier Minuten vor Spielende als Matchwinner aus, jedoch nicht als Torschütze, sondern mittels einer wichtigen Parade. Beim Stand von 4:3 aus Sicht der Gastgeber startete Sarnen einen schnell ausgeführten Konter, bei welchem der Stürmer eigentlich nur noch den Ball in das freie Gehäuse zum Ausgleichstreffer befördern musste. Aber Schwendimann hielt seine Mannschaft mit einem sehenswerten „Big Save" im Spiel. Flink wie eine äthiopische Bergziege, akrobatisch wie Giulia Steingruber und trotzdem ruhig wie ein Mühlenteich krallte er sich den Ball noch vor der Linie. Dies rüttelte die Emmentaler ein letztes Mal wach und von diesem Augenblick an liessen sie nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung sicher über die restliche Zeit.

Diese drei Punkte waren nicht nur gut für die etwas angeschlagene Moral nach den zwei letzten Niederlagen, sondern auch für die Tabellensituation. Die Eggiwiler befinden sich nun wieder in der Spitzengruppe. Jedoch zeigt sich die Punkteverteilung auch nach 11 Spielen äusserst eng. Der Vorsprung auf den rettenden Trennstrich beträgt gerade Mal vier Zähler. Ein Sieg im nächsten Spiel gegen die achtplatzierten Jona-Uznach Flames (Sonntag, 08.12.2013, 20:00 Uhr in Jona) könnte also ein bisschen mehr Luft verschaffen, wenn man sich eine hektische Vorweihnachtszeit vermeiden möchte.


UHT Eggiwil - Ad Astra Sarnen 4:3 (2:0, 1:3, 1:0)
Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. - 85 Zuschauer. - SR Hohler/Koch.
Tore: 14. Schlüchter (Antener) 1:0. 15. Walther (Brechbühl) 2:0. 29. Ellenberger (Limacher) 3:0. 30. Abegg (R. Schöni, Ausschluss Schenk) 3:1. 35. Abegg (Höltschi) 3:2. 40. Abegg (Zurmühle) 3:3. 45. Schlüchter (Brechbühl) 4:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHT Eggiwil. keine Strafen gegen Ad Astra Sarnen.
Eggiwil: Schwendimann; Schenk, Mosimann; Kiener, Flückiger; Ramseier, Limacher; Bigler, Affolter, Bettschen; Walther, Brechbühl, Zürcher; Ellenberger, Schlüchter, Antener; Rüegsegger, Ritter, Pauli, Jaun.
Sarnen: Bucheli; Bergström, Wingskog, M. Schöni, Abegg, R. Schöni; R. Durrer, Lengen, Zurmühle, Ming, von Rotz; D. Durrer, Heger, Amstutz, Berchtold, Crameri; Krummenacher.
Bemerkungen: Eggiwil ohne Reber (rekonvaleszent), Hofer (verletzt), Schöni (U21), Schär S. (Militär), Staub, Schär B., Fankhauser R. und Fankhauser D. (alle überzählig). -1. NLB-Spiel von Severin Pauli. -58:30 Time-Out Eggiwil. -59:59 Time-Out Sarnen. -Schwendimann (Eggiwil) und Abegg (Sarnen) als beste Spieler ausgezeichnet.

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5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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