17.
03.
2013
NLB Männer | Autor: Zug United

Zug United gleicht aus

In zwei intensiven Partien gehen beide Teams einmal als Sieger vom Platz, bereits nächstes Wochenende geht es Schlag auf Schlag weiter.

Viel hatten sich die vereinten Zuger für dieses Wochenende vorgenommen. Mit Powerunihockey wollte man den favorisierten Obwaldnern bereits früh in der Serie den Schneid abkaufen. Der offensive Druck funktionierte über weite Strecken des Wochenendes gut, die Effizienz ist ein anderes Thema. Bereits im ersten Drittel am Samstagabend generierte die Blau-Weisse Angriffsmaschinerie deutlich mehr Abschlüsse, scheiterte jedoch des Öfteren am eigenen Unvermögen. Doch auch der gegnerische Hüter hatte grossen Anteil, dass die Heimmannschaft vor fast 500 Zuschauern mit einer 1:0 Führung zum ersten Pausentee einkehren konnte. Zwei verwertete Überzahlsituationen brachten im zweiten Drittel zwar eine kurze Wende zugunsten der United, doch noch bevor die Sirene das zweite Mal hornte, hatten die Sarner mit einer guten Chancenauswertung bereits auf 4:2 erhöht. Trotz einer taktischen Reaktion gelang den Gästen in der Folge keine Aufholjagt mehr. Pätynens zwischenzeitliches 5:3 liess zwar noch einmal so etwas wie Hoffnung aufflackern, doch der Gegner agierte zu souverän und erspielte sich mit dem finalen 8:4 den ersten Sieg in der Serie.

Reaktion gefordert
Nicht einmal vierundzwanzig später erfolge in Rotkreuz bereits der Anpfiff zum nächsten Aufeinandertreffen. Das Déjà-Vu Erlebnis auf der zuger Bank war gross, als die Sturmabteilung abermals 20 Minuten erfolglos gegen den starken Sarner Goalie anrannte. Wie am Vortag führte wieder eine Unkonzentriertheit zu einem 0:1 Rückstand zur ersten Pause. Doch irgendwann musste sich das Chancenplus in Zählbares ummünzen und mit Maags Ausgleich nach nur zwölf Sekunden im Mitteldrittel schien der Bann gebrochen. Das Momentum fest in der Hand, nutzte Zug die Gunst der Stunde. Zwei weitere Tore folgten und auch vom Anschlusstreffer kurz vor der Drittelspause liessen sich die Kolinstädter nicht mehr aus dem Konzept bringen.

Weiter im Takt
Denn in den finalen 20 Minuten setzte das Heimteam zur Kür an. Ein Doppelschlag in der 54. Minute sorgte für die Entscheidung und danach spielte sich die euphorisierte United in einen Spielrausch. 11:4 lautete am Ende das zu klare Verdikt, der Ausgleich in der Serie. Routinier und Bestplayer Grüter glaubte immer an die Wende: „Irgendwann mussten die Tore fallen, schade konnten wir nicht bereits am Samstag den Hebel umlegen." Mit der Gewissheit auch in diesem Halbfinal absolut konkurrenzfähig zu sein, kann die United positiv auf die nächste Woche blicken.


Zug United - Ad Astra Sarnen 11:4 (0:1, 3:1, 8:2)
Dorfmatt Rotkreuz. - 355 Zuschauer. - SR: Wehinger/Zurbuchen
Tore: 19. Schöni (Abegg) 0:1. 21. Maag (Trinkler) 1:1. 22. C. Schelbert (Poletti) 2:1. 34. Blöchliger (Trinkler) 3:1. 40. von Rotz (J. von Wyl) 3:2. 42. Y. Schelbert (J. Schelbert) 4:2. 44. Poletti (Markus Grüter) 5:2. 49. von Rotz 5:3. 54. C. Schelbert (J. Schelbert) 6:3. 54. Eberle (Suter) 7:3. 55. J.Schelbert (Poletti) 8:3. 55. Trinkler 9:3. 56. Haas (von Rotz) 9:4. 57. Suter (Pulver) 10:4. 59. Koutny (Björn Strebel) 11:4.
Strafen: keine Strafen gegen Zug United. 2mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen.
Zug United: Suter, J. Schelbert, Müller, Koutny, Heyne, Trinkler, Bützer, Murer, Strebel, Y. Schelbert, Eberle, Schweiger, Pulfer, C. Schelbert, Poletti, Maag, Grüter, Parathazham, Blöchliger, Wyttenbach
Ad Astra Sarnen: Britschgi; Bergström, Läubli; Lengen, von Wyl; Heger, Philapuro; Zurmühle, Abegg, R. Schöni; Amstutz, Ming, von Rotz; M. Schöni, Berchtold, Haas.
Bemerkungen: Zug ohne Hotz, Meier, Merz (verletzt) Pätynen (krank), Gerig, Fallegger.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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