06.
2008
Dietlikons Kader steht!
Bei den Abgängen handelt es sich um Aurelia Pescador und Violetta Vögeli, die beide bei einem Schwedischen Unihockeyclub einer neuen Herausforderung nachgehen. Rebecca Zollinger beendet ihre Karriere als Spielerin, nachdem sie immer wieder von Verletzungen geplagt wurde. Bei der vierten Spielerin handelt es sich um Torhüterin Stefanie Huber, die zu ihrem Stammverein Waldkirch - St. Gallen zurückkehrt, nachdem sich Dietlikon entschieden hatte, künftig nur noch mit zwei Goalies zu arbeiten.
Weiterhin mit Rhöös und Hjelm
Den Verantwortlichen des UHC Dietlikon ist es gelungen, die beiden 24-jährigen Schwedinnen Ina Rhöös und Karin Hjelm für eine weitere Spielperiode zu verpflichten. Dieser Coup ist ganz wichtig für den Meister. Marco Moser ist denn auch überzeugt von seinen schwedischen Verstärkungsspielerinnen: „Neben ihren Leistungen auf dem Feld überzeugen beide auch menschlich und das ist ein wichtiger Punkt für den Zusammenhalt und den Erfolg des Teams."
Namhafte Zuzüge
Neu im Dress des UHC Dietlikon spielen wird die ehemalige Schweizer Nationalspielerin Martha Dubacher, welche von Piranha Chur zum Europacupsieger wechselt. Die 28-Jährige freut sich auf ihr neues Team und hat das Training bei Dietlikon bereits aufgenommen. Im Weiteren kehrt Marion Rittmeyer (24) von ihrem Finnland-Jahr bei den Espoon Oilers in die Schweiz zurück. Bei Dietlikon will sich die Nationalspielerin nun nach mehreren Jahren in der NLA bei Zug United in einem Spitzenteam durchsetzen.
Grosse Konstanz
Der UHC Dietlikon freut sich neben den Zuzügen aber vor allem auch über die grosse Konstanz im Team. Spielerinnen wie Simone Berner, Laura Tomatis, Anna Bürgi, Mirca Anderegg, Daniela Morf, Natalie Stadelmann, Angela Klein, Tanja Heusser und Sarah Schwendener gehören seit mehreren Saisons zum wichtigen Stamm des Teams. Ebenso wichtig sind die jungen Wilden beim Meister, die in der vergangenen Saison immer wieder zu erfolgreichen Leistungsträgerinnen avancierten: Jenni Meier, Michelle Wiki, Tanja Stella, Isabel Strässle und Nicole Vogt. Ihnen traut Trainer Marco Moser auch in der kommenden Saison viel zu: „Es ist meine Aufgabe, diesen jungen talentierten Spielerinnen trotz den Routiniers Verantwortung zu übertragen, damit sie sich weiterentwickeln können." Zudem wird den Spielerinnen im Förderkader, darunter U19-Weltmeisterin Janine Wüthrich, viel zugetraut. Von wem Moser in der nächsten Spielzeit als Coach unterstütz wird, ist noch nicht abschliessend geklärt. Tanja Zehnder ist sich nämlich über ihre beruflichen Schritte noch nicht im Klaren und kann sich deshalb nicht weiter verpflichten. „Der Schritt tut mir sehr weh, aber im Moment sehe ich keine andere plausible Lösung", bestätigt Zehnder ihren Entscheid. Teammanagerin Ramona Hess führt zusammen mit Coach Moser diesbezüglich noch Gespräche. Im Bereich des Staff ändert sich ansonsten nichts: wie bisher leitet Andi Krebs das Sommertraining, Thomas Locher und Roland Schäfer zeichnen sich für den medizinischen Bereich verantwortlich.