10.
2016
Ellenor Bengtsson im Kurzinteview
Ihr erstes NLA-Tor nützte nichts - auch Ellenor Bengtsson konnte die Niederlage der Red Ants in Dietlikon nicht verhindern. Die 20-jährige Schwedin fühlt sich dennoch wohl in der Schweiz.
Wie fühlt sich das erste NLA-Tor an?
Ellenor Bengtsson: Wirklich cool, es tut gut. Wie ich überhaupt die Zeit hier in der Schweiz geniesse. Ich fühle mich gut, das Team ist gut...
... aber das Team hat bisher alle drei Partien verloren.
Ich weiss. Aber das frustriert uns nicht. Wir haben einen Plan, den wir verfolgen - wir brauchen einfach noch etwas Zeit, um unsere Ziele zu erreichen. Wir sind trotz der fehlenden Punkte nicht nervös.
Dietlikon war beim 7:3 am Samstag einfach zu stark?
Dietlikon verfügt über individuell starke Spielerinnen. Mit viel Ballbesitz konnte unser Gegner das Spiel steuern, während wir zu viel auf Einzelaktionen setzten, statt als Team zu spielen. Und ich glaube, dass Dietlikon den Sieg auch mehr wollte als wir.
Mit dem Ball laufen statt zu passen - ist das der grösste Unterschied zwischen Schweden und der Schweiz?
Ja. Von Malmö her bin ich daran gewöhnt, den Ball schnell laufen zu lassen, während hier viele Spielerinnen lieber selber loslaufen. Aber wir sprechen im Training darüber und ich versuche mich mit meinem Spiel einzubringen. Und wie ich schon sagte: Ich glaube daran, dass wir uns mit der Zeit noch steigern werden.