25.
06.
2018
NLA Frauen | Autor: Wyss Simone

Enttäuschung, Frust und Freude

Für Livia Danuser waren die letzten zwei Monate eine Achterbahn der Gefühle. Zuerst der bittere fünfte Platz an der U19-Weltmeisterschaft in St. Gallen. Danach die definitive Berufung in das Fanionteam von Meister Piranha Chur.

Enttäuschung, Frust und Freude Livia Danuser (Nr. 5) hat den Sprung ins Kader des Meisters geschafft. (Bild: Michael Peter)

Zurzeit verfolgen viele Schweizer mit grosser Freude die Fussball-WM. Ebenfalls erfreulich für Schweizer Sportinteressierte war das Erreichen des zweiten Ranges der Eishockey-Nati Ende Mai. Bei der 18-jährigen Livia Danuser erzeugen diese Grossereignisse jedoch gemischte Emotionen. Denn auch die Unihockey U19-Weltmeisterschaft in St. Gallen Anfang Mai hätte eine Art Schweizer Volksfest werden sollen. Heraus kam für die jungen Schweizerinnen die schlechteste Platzierung der Geschichte. Um die richtigen Schlüsse zu ziehen, haben die Spielerinnen im Anschluss ein ausführliches Feedback an die Coaches geschrieben. Anfang Juli folgt ein Wochenende im Tessin. Ein Zeichen dafür, dass der Teamspirit trotz Frust intakt geblieben ist.

Bekanntlich liegen im Sport Freud und Leid nahe beieinander. Für die Churer Verteidigerin Danuser bewahrheitete sich dieses Sprichwort während der letzten Wochen. Seit Anfang Juni befindet sie sich im Sommertraining der NLA von Piranha. Danuser ist keine Spielerin, die mit Skorerpunkten glänzt. In 15 Länderspielen für die Juniorinnen-Nationalmannschaft hat sie keine Skorerpunkte erzielt, trotzdem gehörte sie zu den Stammspielerinnen. Dies vor allem auch dank ihrem Ehrgeiz sowie ihrer ruhigen und souveränen Spielweise. Genau diese Attribute verhalfen ihr nun zum Sprung in die NLA.

Auf Anfrage bestätigt uns die in Chur wohnhafte Danuser, dass das laufende Sommertraining im Vergleich zu ihren früheren bei den U21-Juniorinnen um einiges intensiver sei. Nebst drei Teamtrainings stehen jede Woche zusätzlich ein bis zwei individuelle Krafteinheiten sowie ein Lauftraining auf dem Programm. Ein happiges Programm, das ein gutes Zeitmanagement erfordert, damit auch die Erholung nicht zu kurz kommt. Danuser, die nächstes Jahr in Landquart das Physiotherapie-Studium beginnen wird, kann hierbei auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen. Diese würden meist für sie kochen und sie in weiteren Belangen entlasten.

Somit liegt der Fokus für Danuser nun voll auf dem Sommertraining. Und wer weiss, vielleicht gelingt es ihr ja, bis zum 15. Juli 2018 die Enttäuschung über die WM abzulegen. Denn dann steht nämlich der Fussball WM-Final an. Am besten mit Schweizer Beteiligung.

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich141:7652
2.SV Wiler-Ersigen144:8947
3.Floorball Köniz113:9942
4.UHC Alligator Malans133:9240
5.Chur Unihockey119:11937
6.Zug United144:13635
7.UHC Uster101:11035
8.HC Rychenberg Winterthur111:13430
9.Tigers Langnau115:13028
10.Waldkirch-St. Gallen100:12827
11.UHC Thun98:14313
12.Kloten-Dietlikon Jets103:16610
1.piranha chur129:4351
2.Kloten-Dietlikon Jets120:5245
3.Wizards Bern Burgdorf118:6141
4.Unihockey Berner Oberland95:6636
5.Skorpion Emmental Zollbrück102:6933
6.R.A. Rychenberg Winterthur54:9320
7.UHC Laupen ZH55:9519
8.Zug United55:9713
9.UH Red Lions Frauenfeld42:1087
10.Aergera Giffers49:1355
1.Ad Astra Sarnen147:9059
2.Unihockey Basel Regio136:8754
3.Floorball Thurgau139:10443
4.Ticino Unihockey121:12039
5.I. M. Davos-Klosters118:11634
6.Unihockey Langenthal Aarwangen120:12634
7.Regazzi Verbano UH Gordola116:11828
8.Floorball Fribourg90:11026
9.RD March-Höfe Altendorf108:13325
10.UHC Sarganserland92:11522
11.Pfannenstiel Egg95:12319
12.UHC Grünenmatt93:13313
1.FB Riders DBR82:6240
2.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf75:5238
3.SU Mendrisiotto106:7537
4.Unihockey Basel Regio109:8430
5.UH Appenzell76:6429
6.Waldkirch-St. Gallen77:6626
7.UH Lejon Zäziwil77:8123
8.Floorball Uri58:7321
9.UC Yverdon48:6821
10.UHC Trimbach43:1265

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