23.
12.
2016
NLA Frauen | Autor: Keller Damian

Nadia Cattaneo: „Wir sind in der Spur“

Nach den Niederlagen gegen Dietlikon und Piranha sowie dem Punktverlust gegen Zug fanden die Wizards bei den Red Ants zum Siegen zurück. Für Captain Nadia Cattaneo der Beweis, dass die Emmentalerinnen auf Kurs sind.

Nadia Cattaneo: „Wir sind in der Spur“ Wizards-Captain Nadia Cattaneo sieht ihr Team zum Jahresende auf Kurs. (Bild: Damian Keller)

Letzte Saison riss bei den Wizards mitten in der Quali der Faden - erst in den Playoffs stimmten die Leistungen wieder. Diese Saison gelang der Start noch besser, die Bernerinnen grüssten gar von der Tabellenspitze. Dann folgten aber Niederlagen gegen Dietlikon und Piranha - und gegen Zug musste man ins Penaltyschiessen. Der Beginn einer Dürreperiode wie letztes Jahr? Offenbar nicht. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause gelang bei den erstarkten Red Ants ein souveräner Sieg.

Wir dachten schon, die Wizards fallen wie letzte Saison wieder in ein längeres Tief.
Nadia Cattaneo: Vielleicht lief es uns diese Saison am Anfang fast zu gut. Es war klar, dass auch mal Rückschläge kommen - das war bei den zwei Niederlagen der Fall, auch der Punktverlust gegen Zug war unnötig. Wir produzierten in diesen Partien zu viele Eigenfehler, das Selbstvertrauen begann zu leiden. Aber gegen die Red Ants haben wir gezeigt, dass wir uns wieder gefangen haben. Das ist wichtig.

Ist der Qualisieg ein erklärtes Ziel? Der Rückstand auf Leader Piranha beträgt jetzt fünf Punkte.
Wenn wir am Schluss zuoberst stehen, ist das super. Aber in erster Linie wollen wir für die Playoffs bereit sein. Bis dahin müssen wir lernen, noch konsequenter zu verteidigen.

Auch gegen die Red Ants habt Ihr mit drei Linien durchgespielt, es wärmte sich sogar noch eine vierte Linie auf.
Ich bin stolz auf unser breites Kader, alle bekommen Spielzeit. Dabei fehlten zuletzt ja noch die verletzten Simone Wyss und Corinne Häubi, deren Heilungsverlauf sich nach der Operation leider verzögert.

Wirkt sich die Kaderbreite schon in den Trainings positiv aus?
Absolut. Es sind auch immer U21-Spielerinnen mit dabei, die wir auch zu den Spielen mitnehmen, damit ihnen der Schritt in die NLA leichter fällt.

Wie sieht deine Bilanz zum Jahresende aus?
Ganz zufrieden bin ich nicht. Gegen Zug und Piranha lag mehr drin. Aber jetzt sind wir wieder in der richtigen Spur. Der Sieg gegen die Red Ants vor der Weihnachtspause tat uns gut.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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