03.
2018
NLA Frauen, Playoff-VF 3+4/Playout
An diesem Wochenende dürften in den Viertelfinals der Frauen einige Entscheidungen fallen, stehen doch alle Serien 2:0 und wird eine Doppelrunde ausgetragen. Am ehesten eine Wende zuzutrauen ist Skorpion Emmental Zollbrück, das gegen Red Ants Winterthur eigentlich immer nahe am Sieg ist, aber trotzdem nie gewinnt.
Die Zahl erhöht sich stetig und macht es jedes Mal noch unfassbarer: 13 der letzten 14 Direktbegegnungen gingen mit nur einem Tor Differenz aus. Die Schreibe ist von den Spielen zwischen den Red Ants Winterthur und Skorpion Emmental Zollbrück. Das Quäntchen Glück scheint in letzter Zeit Winterthur auf seiner Seite zu haben, die vier letzten Partien gingen allesamt an die roten Ameisen. Die Emmentalerinnen stehen nun unter Druck, müssen unbedingt am Samstag gewinnen, um noch einmal in die heimische BOE zurückkehren zu können und dort allenfalls ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.
Gleiches gilt für Unihockey BEO in der Serie gegen Kantonsrivale BeBu. Die Oberländerinnen waren im zweiten Spiel dem Sieg schon wesentlich näher als noch in der ersten Partie, die 1:6 verloren ging. Nach etwas mehr als 20 Minuten lag man sogar mit 4:3 in Führung, kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen 4:8-Rückstand bis auf ein Tor heran. Bei den Wizards zauberte vor allem die erste Formation um die drei WM-Teilnehmerinnen Simone Wyss (2+3), Lena Cina (3+2) und Brigitte Mischler (0+2), die an acht der neun Burgdorfer Tore mitbeteiligt waren. Cina und Wyss führen die Playoff-Skorerliste an.
Falls sich BeBu vorzeitig für den Halbfinal qualifiziert, würde als nächster Gegner wohl nicht wie in der letzten Saison Piranha Chur, sondern der UHC Dietlikon warten. Wenn Aergera Giffers die Serie gegen den letztjährigen Triple-Gewinner noch dreht, käme dies einer Sensation gleich. Zwar wurden die Resultate in letzter Zeit knapper, doch seit dem Wiederaufstieg 2014 konnten die Freiburgerinnen in 16 Vergleichen kein einziges Mal als Sieger vom Platz. Gelingt der Jungos-Equipe am Samstag der erste Erfolg, wird Aergera immerhin durch ein weiteres Heimspiel belohnt.
Etwa gleich schlecht sieht die Bilanz der Red Lions aus Frauenfeld gegen Piranha Chur aus. Seit die Ostschweizerinnen im Frühling 2016 in die NLA aufgestiegen sind, konnten sie die Bündnerinnen in zehn Aufeinandertreffen noch nie bezwingen. Allerdings gewann Chur drei Spiele davon erst in der Overtime. So wie am vergangenen Sonntag, als Carola Kuhn Frauenfeld in die Verlängerung rettete, Anja Dellagiovanna dort allerdings mit ihrem Treffer alle Siegesträume zerplatzen liess.
Ebenfalls an diesem Wochenende entschieden wird, wer den schweren Gang in die Abstiegsrunde antreten muss. Bis jetzt gab es in der Playout-Serie zwischen Waldkirch-St. Gallen und Zug drei Heimsiege. WaSa hat damit am Samstag in Rotkreuz einen Matchball. Wehrt Zug diesen ab, kommt es am Sonntag im Tal der Demut zu einem Entscheidungsspiel. Der Verlierer muss danach in einer best-of-five-Serie gegen den NLB-Meister antreten, entweder den UHC Laupen oder die Floorball Riders.
NLA Frauen, Viertelfinals
Samstag, 17. März
Wizards Bern Burgdorf - Unihockey Berner Oberland
19:00 Uhr - Neue Schützenmatt, Burgdorf
Piranha Chur - UH Red Lions Frauenfeld
20:00 Uhr - Gewerbliche Berufsschule, Chur
R.A. Rychenberg Winterthur - Skorpion Emmental Zollbrück
19:00 Uhr - Oberseen, Winterthur
UHC Dietlikon - Aergera Giffers
20:00 Uhr - Hüenerweid, Dietlikon
Sonntag, 18. März (eventuell)
Unihockey Berner Oberland - Wizards Bern Burgdorf
17:00 Uhr - Raiffeisen Arena Gürbetal, Seftigen
UH Red Lions - Piranha Chur
15:00 Uhr - Kantihalle Frauenfeld, Frauenfeld
Skorpion Emmental Zollbrück - R.A. Rychenberg Winterthur
16:00 Uhr - Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück
Aergera Giffers - UHC Dietlikon
17:00 Uhr - Sporthalle Giffers-Tentlingen, Giffers
NLA Frauen, Playout
Samstag, 17. März
Zug United - UHC Waldkirch-St. Gallen
18:00 Uhr - Sporthalle Dorfmatt, Rotkreuz
Sonntag, 18. März (eventuell)
Waldkirch-St. Gallen - Zug United
14:00 Uhr - Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen