20.
10.
2015
NLA Frauen | Autor: Keller Damian

„Schon ewig nicht mehr so im Flow“

Das überraschendste NLA-Resultat des letzten Wochenendes war das 9:1 der Red Ants gegen die Wizards. Den Winterthurerinnen ging alles auf - solche Glücksgefühle gab es in Oberseen schon sehr lange nicht mehr. Auch für die vierfache Torschützin Ale Frick wars speziell.

„Schon ewig nicht mehr so im Flow“ Alexandra Frick hat nach sechs Spielen schon die Hälfte ihrer letztjährigen Skorerpunkte erreicht.

Drei Punkte Rückstand auf die Wizards statt neun - für die Red Ants war der Sieg im Hinblick auf die Playoff-Quali sehr wichtig. Wie gross war die Nervosität vor dem Spiel?
Alexandra Frick: Gar nicht so gross. Aber natürlich wussten wir um die Bedeutung der Partie. Wir starteten mit zwei Linien und waren sofort parat, standen bei Ballbesitz der Wizards gut und begingen keine Fehler, die uns hätten unter Druck bringen können.

Und dann ging alles auf - hinten fiel nichts rein, vorne war die Chancenauswertung praktisch perfekt. Wann hast du zuletzt so eine Partie erlebt?
Da müsste ich lange überlegen. In den letzten zwei Jahren gab es mit Sicherheit kein ähnliches Spiel. Man muss aber auch sehen: Das Resultat war perfekt, das Spiel natürlich nicht, viele ausgeklügelte Kombinationen sind uns ja nicht gelungen. Es tut jedoch gut, wenn die Bälle vorne einfach mal reinfallen.

Bei dir sind sie gleich viermal „reingefallen". Wann hast du zuletzt vier Treffer erzielt?
Ich war lange mit Defensivaufgaben beschäftigt, aber dann war ich plötzlich völlig im Flow (lacht). Ich schoss ja nicht die entscheidenden Tore, aber schön fand ichs trotzdem. Vier Tore gelangen mir mal bei den C-Juniorinnen auf dem Kleinfeld. Drei habe ich wohl auch schon in der NLA mal geschafft.

Bisher gab es die „Pflichtsiege" gegen BEO und Zug, dann keine „Bonuspunkte" gegen Dietlikon und Piranha, jetzt je einen Sieg und eine Niederlage gegen die Bernerinnen. Wo stehen die Red Ants?
Wir sind sicher noch nicht eingespielt, die Austellung wechselt ständig. Beispiel Nötzli: Sie spielte erst Center, dann Flügel und gegen die Wizards nun in der Verteidigung. Noch in der Trainingswoche vor dem Spiel wurde vieles durcheinander gewirbelt. Wir sind also immer noch im Findungsprozess - aber Rotationen können ja auch Schwung verleihen.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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