09.
2020
Sommerserie: Kassandra Luck
Kassandra Luck hat im Sommer mehrere Wandertouren unternommen, um in der neuen Saison mit den Kloten-Dietlikon Jets wieder um Titel spielen zu können. Ausserdem erzählt die siebenfache Nationalspielerin in unserer Sommerserie, wo sie gerne in die Badi geht, warum sie im Physis-Training keine besonders gute Figur macht und dass sie gerne weniger selbstkritisch werden möchte.
Mit was hast du dich in der Corona-Zeit am meisten beschäftigt?
Der Berufsalltag und das Studium gingen ganz normal weiter, nur dass ich alles vom Homeoffice aus erledigte. Erstaunlicherweise hatte ich mehr zu tun als sonst und war ganz froh, am Abend noch länger arbeiten zu können. Ansonsten traf man mich vermehrt in der Küche an. Ich nahm mir die Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren.
Was hast du aus der Corona-Zeit gelernt?
Der persönliche Aktivismus jedes Einzelnen wurde zurückgebunden. Allen wurde wieder bewusst, dass weniger auch mehr sein kann. Und auch, dass trotz allen technischen Fortschritten die Natur die stärkste Gewalt bleibt.
Hast du trotz der Corona-Krise Ferien im Ausland verbracht?
Ich wäre gerne ins Ausland, irgendwo ans Meer, verreist. Doch aufgrund der aktuellen Lage habe ich mich dann doch für mehrere Wandertouren in der Schweiz entschieden.
Wohin möchtest du unbedingt einmal reisen, wo du noch nie warst?
Fernab von der Hektik möchte ich die wahre Stille und die Grenzenlosigkeit der marokkanischen Sahara kennenlernen und dabei einen Einblick in die einzigartige Kultur der Nomaden erhalten.
In welcher Badi trifft man dich über den Sommer an?
Am liebsten gehe ich in die Frauenbadi Stadthausquai an der Limmat.
Fluss, See, Meer oder Swimming-Pool: was steht bei dir an oberster Stelle?
Ich würde das Meer wählen, da es in mir am meisten Ferienfeeling erweckt.
Welchen Sportarten ausser dem Unihockey gehst du im Sommer noch nach?
Ich liebe die Berge und die Natur. Deshalb bin ich an den freien Wochenenden hauptsächlich am Wandern oder am Biken.
Wer sind die "Konditionswunder" in deinem Team und wer stellt sich ohne Unihockeystock nicht so geschickt an?
Brigitte Mischler hat wohl die Nase hinsichtlich der physischen Fähigkeiten ganz vorne. Bezüglich Ungeschicktheit würden wohl viele aus meinem Team mich nominieren, da ich vor allem koordinativ nicht immer auf dem Level bin und bei rhythmischen Sachen kein Taktgefühl habe.
Auf welches Spiel freust du dich am meisten?
Ich freue mich eigentlich auf alle Partien. Vorwiegend aber auf Cup-, Playoff oder Finalspiele, in denen es um alles geht.
Welche Auswärtsfahrt ist bei dir am beliebtesten? Und welche am wenigsten?
Favorit ist ganz klar die Fahrt zur alten Wirkungsstätte nach Zug, weil sie mit vielen positiven Emotionen verbunden ist. Generell haben wir von Kloten kaum noch eine lange Anreisezeit an die Auswärtsspiele und deshalb gibt es auch keine unbeliebten Anreisen mehr.
Persönliches Saisonziel 2020/21?
Weniger selbstkritisch zu sein.