04.
2010
Stimmen zu Red Ants vs. Piranha
Kaisa Malmberg, die Red Ants mussten wie schon im ersten Spiel lange einem Rückstand nachrennen...
Im Gegensatz zum Spiel in Chur waren wir diesmal von Anfang an wach. Aber nach unserer 2:0 Führung kam Piranha sofort wieder heran und wir verloren für ein paar Minuten unseren Gameplan. Ich hatte aber bis kurz vor Schluss immer den Eindruck, dass wir zurückkommen würden.
Inwiefern haben euch Julia Suter und Daniela Stettler gefehlt?
Natürlich haben wir die beiden und ihre Intensität vermisst. Wir mussten beide Sturmformationen umstellen - vielleicht hätten wir in den Trainings öfter verschiedene Varianten testen sollen, anstatt mit immer genau den gleichen Formationen zu spielen. Aber es gibt ja auch noch andere starke Spielerinnen im Kader - die mussten jetzt eben einspringen.
Unter anderem du - das war deine wohl beste Vorstellung, seit du bei den Red Ants bist.
Es war keine einfache Saison für mich. Erst die Verletzung, dann spielte und trainierte ich als Veteidigerin. Zudem spielte ich gegen Dietlikon im Halbfinal nur zwei Drittel lang - so ist es natürlich schwer, dann sofort bereit zu sein.
Piranha hat nun drei Matchbälle - ist die Serie gelaufen?
Sicher nicht, wir werden in Chur wieder alles geben und wollen uns in die Serie zurück kämpfen.
Sabrina Arpagaus, dein Kommentar zum Spiel?
Wir kamen im ersten Drittel nicht so richtig in Schwung. Erst nach dem Rückstand konnten wir zulegen, die nötige Playoff-Intensität an den Tag legen und davonziehen.
Ab wann warst du dir sicher, dass Piranha den zweiten Punkt in der Finalserie mit nach Hause nimmt?
Ich zittere immer bis zum Schluss, auch wenn wir 9:0 führen. Es kann in wenigen Minuten so viel passieren. Wobei nach dem 4:7 dann schon klar war, dass wir gewinnen würden.
Und am Samstag stehen hinter der Spielerbank schon die Champagner-Flaschen bereit?
Auf keinen Fall! An so etwas darf man nicht mal denken. Wir werden nochmals 60 Minuten voll konzentriert ans Werk gehen müssen, wenn wir am Samstag Meister werden wollen.